Hauptversammlung 2022

Gegenanträge und Wahlvorschläge

Stellungnahme der Verwaltung zum Gegenantrag des Aquilus Inflection Master Fund

 

Aufsichtsrat und Vorstand unterstützen einstimmig den Beschlussvorschlag, sämtlichen Mitgliedern des Vorstands der Bayer AG für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung zu erteilen

 

Vorstand setzt strategische Prioritäten zur Steigerung des Unternehmenswerts um

  • Der Vorstand hat klare Fortschritte bei der Umsetzung der Anfang 2021 beim Kapitalmarkttag bekannt gegebenen Strategie gemacht, um die Transformation zu beschleunigen, durch Innovation zu wachsen und den Unternehmenswert für die Aktionäre zu steigern.
  • Erhebliches operatives Wachstum und gute Performance aller drei Divisionen des Bayer-Konzerns, die die Prognosen trotz der schwierigen Bedingungen aufgrund der globalen Pandemie übertroffen haben.
  • Ein starkes Portfolio und die Umsetzung der Strategie haben es Bayer ermöglicht, weiterhin eine Führungsposition bei der Entwicklung innovativer Lösungen einzunehmen, die zur nachhaltigen Ernährung der Weltbevölkerung beitragen.
  • Die Performance 2021 liefert die Dynamik für nachhaltiges Wachstum des gesamten Konzerns im Jahr 2022 und darüber hinaus; Maßnahmen zur Kompartmentalisierung des Glyphosat-Rechtsstreits wurden ergriffen.
  • Geforderte Maßnahmen hinsichtlich der Zusammensetzung des Vorstands und der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie wurden 2021 getroffen.

 

Feedback zur Frage der Einzelentlastung der Vorstandsmitglieder soll eingeholt werden

  • Im Rahmen unseres intensiven Austauschs zu Themen der Corporate Governance seit der Hauptversammlung 2021 hat der Großteil der Investoren keine Präferenz für die Einzelentlastung geäußert.
  • Die Durchführung einer Einzelentlastung für die Vorstandsmitglieder ist im DAX 40 auch nicht üblich (nur elf der Unternehmen im DAX 40 führen eine Einzelentlastung durch).
  • Bayer ist gewillt, die Durchführung einer Einzelentlastung erneut zu prüfen, nachdem im Rahmen der Corporate Governance Roadshow vor der Hauptversammlung 2023 das Feedback einer breiten Aktionärsbasis dazu eingeholt wurde.

Aktionäre können der Gesellschaft vor der Hauptversammlung Gegenanträge und Wahlvorschläge zu Punkten der Tagesordnung übersenden.

 

Die Gesellschaft wird Gegenanträge im Sinne des § 126 AktG und Wahlvorschläge im Sinne des § 127 AktG einschließlich des Namens des Aktionärs, der Begründung, die allerdings für Wahlvorschläge nicht erforderlich ist, und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung sowie bei Wahlvorschlägen für Aufsichtsratsmitglieder den Hinweisen und Angaben des Vorstands zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats gemäß § 127 Satz 4 AktG i.V.m. § 96 Abs. 2 AktG auf dieser Seite zugänglich machen, wenn sie der Aktionär mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung, also bis Donnerstag, 14. April 2022, 24:00 Uhr, der Gesellschaft an nachfolgend genannte Adresse

 

Bayer Aktiengesellschaft
Gebäude Q26 (Rechtsabteilung)
Kaiser-Wilhelm-Allee 20
51373 Leverkusen
E-Mail-Adresse: hv.gegenantraege@bayer.com

 

übersandt hat und die übrigen Voraussetzungen des § 126 AktG bzw. des § 127 AktG erfüllt sind.

 

Gemäß § 1 Abs. 2 Satz 3 COVID-19-Gesetz gelten solche Gegenanträge im Sinne von § 126 AktG und Wahlvorschläge im Sinne von § 127 AktG als in der Hauptversammlung gestellt, wenn der den Antrag stellende oder den Wahlvorschlag unterbreitende Aktionär ordnungsgemäß legitimiert und zur Hauptversammlung angemeldet ist.