Kernthemen

Ernährungssicherung

Wir wollen dabei helfen, die Ernährung einer weiter wachsenden Weltbevölkerung im Rahmen der ökologischen Grenzen zu sichern. Wir müssen dafür eine nachhaltige Intensivierung des Anbaus von Nahrungsmitteln erreichen. Dieses Ziel ist für uns zwingend mit einer nachhaltigen Ausrichtung der Landwirtschaft verbunden. Es gilt, die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten, Wasser sparsam einzusetzen, die Biodiversität zu schützen und die Treibhausgas-Emissionen signifikant zu reduzieren und gleichzeitig auf einer pro Kopf wesentlich kleineren Fläche mehr zu produzieren. Dies ist möglich durch die Chancen der digitalisierten, sog. Präzisionslandwirtschaft sowie die Entwicklung optimierter Saatgut-Sorten und modernen Pflanzenschutz.

 

Unser Nachhaltigkeitsziel 2030: 100 Millionen Kleinbauern unterstützen

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Agrarwirtschaft: Mit Food-Chain-Partnerschaften unterstützt Bayer Landwirte weltweit, um landwirtschaftliche Produkte mit bestmöglicher Qualität zu erzeugen.

Weltweit gibt es rund 550 Millionen kleinbäuerliche Betriebe. Ihnen kommt bei der Gewährleistung der Ernährungssicherheit in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau eine zentrale Rolle zu. In Asien und Afrika südlich der Sahara zum Beispiel stellen Kleinbauern – viele von ihnen sind Frauen – bis zu 80 Prozent der Nahrungsmittelversorgung sicher. Viele Kleinbauern können mit ihrer Arbeit kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ihre Produktivität ist vergleichsweise niedrig und ihnen fehlt der Zugang zu landwirtschaftlichem Wissen und Finanzierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus sind sie weitaus anfälliger für extreme Wetterbedingungen und Ernteausfälle.

 

Wir wollen 100 Millionen Kleinbauern in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommensniveau bis 2030 dabei unterstützen, sich selbst und andere zu ernähren und ihr Einkommen zu steigern. Sie sollen Zugang zum Wissen über gute landwirtschaftliche Praxis, Produkte und Dienstleistungen erhalten. Hierfür wollen wir unser Portfolio an Produkten und Diensten speziell für Kleinbauern erweitern. Dazu wird auch der Zugang zu maßgeschneiderten digitalen Lösungen gehören, Kooperationen und Partnerschaften beispielsweise mit Forschungsinstituten, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen oder Social-Start-ups sollen sowohl den Zugang zu agronomischem Wissen, Produkten und Dienstleistungen als auch den Zugang zu Märkten speziell für Kleinbauern verbessern. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Better Life Farming Alliance, die Kleinbauern durch Trainings, Marktzugang und Technologie sowie Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt. Auf diese Weise können wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der lokalen Nahrungsmittelproduktion leisten und Armut im ländlichen Raum reduzieren.

 

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Der Boden: die wichtigste Ressource der Landwirtschaft
 

Wir setzen uns im Rahmen zahlreicher Partnerschaften und Initiativen für nachhaltige Landwirtschaft ein:

Agrar-Weiterbildung (Austausch mit Jugendlichen) (auf Englisch)

Bayer ForwardFarming

Better Life Farming (auf Englisch)

Bienengesundheit

Food Chain Partnership

Integrierte Unkrautbekämpfung (auf Englisch)

Kleinbauern

Public-Private-Partnerships