COVID-19

Mehr Unterstützung für Länder zur Überwindung der COVID-19-Pandemie

Der Kampf gegen die COVID-19-Pandemie geht weiter. Bayer hilft weltweit mit Spenden, Produkten und Know-how in den Bereichen Gesundheit und Ernährung, zum Beispiel durch unsere Partnerschaft mit CureVac zur Weiterentwicklung und Herstellung eines Impfstoffs. Zu unseren Hilfsaktivitäten gehört auch die Unterstützung von Ländern in Not.

Seit Beginn der Pandemie haben wir mehr als 29 Millionen Euro an Produkten, Hilfsgütern und Geldmitteln gespendet, um den Kampf gegen Covid-19 in über 60 Ländern zu unterstützen. Nun erweitern wir die bisher geleisteten Spenden um weitere 1,6 Millionen Euro mit besonderem Fokus auf Indien und Brasilien.

Dr. Monika Lessl
Jeden Tag hören wir, wie die Corona-Pandemie die globale Gesundheitsversorgung an ihre Grenzen bringt. In einigen Ländern sind diese Grenzen bereits überschritten. Wir sind nach wie vor besorgt und wollen dort unterstützen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, denn gerade in einer Pandemie müssen wir unsere Vision 'Health for all, hunger for none' mit Leben füllen."
Dr. Monika Lessl
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Senior Vice President, Head of Corporate R&D and Social Innovation and Director of Bayer Foundation

Indien und Brasilien leiden derzeit unter einer schweren zweiten COVID-19-Welle. Wir haben uns entschlossen, den beiden bedürftigsten Ländern zu helfen und über unsere Partnerorganisationen direkte Hilfe vor Ort zu organisieren:

 

  • Bayer India hat 200.000 N95-Masken, 1.100.000 3-lagige Masken und Sauerstoffkonzentratoren gekauft, um Krankenhäuser und ländliche Gesundheitszentren besser auszustatten. Darüber hinaus hat Bayer in Indien seine bestehende 200-NM3/h-Stickstoffanlage in seiner Produktionsstätte in Vapi, Gujarat, umgewidmet, um eine permanente Quelle für die Sauerstoffversorgung eines örtlichen Krankenhauses zu schaffen.  Mehr als 10.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Mitglieder der landwirtschaftlichen Gemeinden werden psychologische Unterstützung erhalten, um psychische Probleme zu bewältigen. Im indischen Bundesstaat Maharashtra wird Bayer mit der Regierung, NASSCOM und WNS Global Services zusammenarbeiten, um 30 Betten auf der Intensivstation über telemedizinische Lösungen zu verwalten. In den letzten 10 Monaten hat Bayer zusammen mit der Regierung des Bundesstaates sein Werk in Chittegaon, Aurangabad, in eine COVID-Pflegeeinrichtung mit 80 Betten umgewandelt.  

 

  • UNICEF Brasilien wird Bayer-Spenden als Teil eines Notfallplans im Amazonas- und Semiariden-Gebiet zur Bekämpfung der Pandemie verwenden. Zu den Maßnahmen gehören umfassende Informationen über die Pandemie, Gesundheitsförderung einschließlich psychischer Gesundheit, sowie die Anpassung wesentlicher öffentlicher Dienste und Bildung. Diese werden zusammen mit lokalen Behörden und wichtigen sozialen Führungskräften umgesetzt. Darüber hinaus wird UNICEF Oximeter, digitale Thermometer und Schutzkleidung in sieben Bundesstaaten im Norden und Nordosten Brasiliens verteilen. Dies wird mehr als 90 bedürftige Gemeinden erreichen und die gespendete Ausrüstung kann bis zu 10 Jahre nach der Pandemie weiterverwendet werden.

 

Neben der Hilfe für Indien und Brasilien, unterstützt Bayer die Beschaffung von Sauerstoffkonzentratoren und die Impfstoffentwicklung für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen:

 

  • Direct Relief wird 200 Sauerstoffkonzentratoren kaufen, um Gesundheitsdienstleister in den Hot-Spot-Regionen von Covid-19 auszurüsten. Zu den potenziellen Empfängern zählen Direct Relief-Partner in Mexiko, Südamerika, Osteuropa, Asien und Afrika, wo die Bettenkapazität auf der Intensivstation aufgrund steigender Fälle schwerer Covid-19-Erkrankungen am stärksten belastet ist. Der Zugang zu Sauerstoff über die Konzentratoren kann dazu beitragen, eine Intubation und die Verwendung eines mechanischen Beatmungsgeräts zu vermeiden.

 

  • Die globale gemeinnützige Organisation PATH unterstützt die Entwicklung eines kostengünstigen, stabilen COVID-19-Impfstoffs, der für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen nachhaltig zugänglich ist und von diesen hergestellt wird. Der Impfstoff ist ein neuartiger Ansatz unter Verwendung der Newcastle-Disease-Virus-Technologie, die an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai (ISMMS) entwickelt wurde, und eines stabilisierten Spike-Proteins (HexaPro), das an der Universität von Texas in Austin (UT Austin) entwickelt wurde. Der Impfstoff wird wie viele Influenza-Impfstoffe in Eiern hergestellt, sodass die vorhandene Produktionsinfrastruktur zur kostengünstigen Herstellung großer Dosismengen genutzt werden kann. Im Rahmen von Lizenzvereinbarungen mit Mount Sinai und UT Austin unterstützt PATH Impfstoffhersteller in Vietnam, Thailand und Brasilien beim Zugang zum Impfstoff für die Entwicklung und fungiert als Vermittler und technischer Berater im gesamten Konsortium. Bayer unterstützt die technische Beratungsfunktion von PATH in Vietnam, da der Hersteller des Landes die klinischen Studien der Phasen 1 und 2 vorantreibt.

 

Wir beobachten kontinuierlich die Situation in den COVID-19-Krisenländern und sind bereit, gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen weitere Unterstützung zu organisieren.

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Bayer gegen COVID-19

 

Dies ist ein Beispiel von vielen, wie Bayer weltweit mit Spenden, Produkten und Expertise im Kampf gegen das Coronavirus hilft. Wir unterstützen außerdem CureVac bei der Entwicklung und Bereitstellung sowie bei der Produktion des Impfstoffkandidaten CVnCoV. In unseren Blogbeiträgen „Stronger Together against COVID-19“ und hier in unserem Corona-Hub erfahren Sie mehr über unser Engagement gegen die COVID-19-Pandemie.