Stronger Together

Kampf gegen COVID-19: Wie wir im Berliner Impfzentrum helfen

Bernhard Schaefer gehört zu den zahlreichen Bayer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die  im Kampf gegen die Pandemie unterstützen. Seit März hat der Apotheker, der eigentlich im Bereich Medical Affairs die Entwicklung und das Life Cycle Management der Bayer-Thrombosepräparate mit Daten begleitet, im Berliner Impfzentrum im Erika-Hess-Eisstadion hunderte Spritzen aufgezogen. Hier spricht er über seinen Einsatz.

Warum helfen Sie im Impfzentrum?

Als ich von dem Angebot erfuhr, dass Bayer die Impfkampagne unterstützt, war für mich sofort klar: Da machst du mit. Ich wollte dazu beitragen, dass möglichst viele Berliner schnell geimpft werden können. Allerdings hatte ich auch großen Respekt vor der Aufgabe, denn zum letzten Mal in der Apotheke gestanden habe ich, bevor ich 1988 zu Bayer kam, und eine Spritze habe ich überhaupt noch nie aufgezogen.


Doch das von Bayer organisierte Training und die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen im Impfzentrum haben mir schnell die Angst genommen. Schon am zweiten Tag war es, als hätte ich nie etwas Anderes getan, und es begann mir richtig Spaß zu machen. In jeder Schicht sind zwei bis drei Leute von Bayer dabei. Da lernt man Kolleginnen und Kollegen aus ganz anderen Bereichen kennen, zum Beispiel aus der Forschung und Entwicklung, der Qualitätskontrolle oder der Pharmakovigilanz.

 
Da wurde mir erst bewusst, wie sehr mir der persönliche Kontakt in den letzten Monaten fehlte. Ich arbeite während der Corona-Pandemie von zuhause aus und wenn ich mal ins Büro fahre, dann sitze ich dort praktisch allein auf der Etage. Hier im Impfzentrum arbeiten wir im Team vor Ort an einem gemeinsamen Ziel – die Pandemie zu überwinden.
 

Wie kann man sich den Ablauf im Impfzentrum vorstellen?

Es gibt zwei Schichten, eine geht von ca. 8 bis 13.30 Uhr, die andere von 12.30 bis 18 Uhr. Nachdem wir uns die Hände gründlich gewaschen haben und unsere Schutzkleidung, bestehend aus Maske, Haarnetz, Kittel, Überschuhen und Handschuhen angezogen haben, geht es in den Zubereitungsbereich, in dem wir steril arbeiten.


Sieben Kolleginnen und Kollegen ziehen aus den kleinen Flaschen mit Impfstoff Spritzen auf und kontrollieren sich gegenseitig, zwei weitere unterziehen die Spritzen einer optischen Endprüfung, und eine Kollegin oder ein Kollege koordiniert die Abläufe. Die freigegebenen Spritzen werden zusammen mit den Etiketten für den Impfpass dann in von Bayer konzipierten Kisten gelegt und durch eine Schleuse in den Vorraum gebracht. Ein Mitarbeiter der Bundeswehr transportiert sie dann erschütterungsfrei zu den Impfkabinen.
 

Hinter den Kulissen arbeiten hunderte Menschen und unsichtbare Helfer…

Richtig, es sind ja nicht nur die Helferinnen und Helfer von Bayer vor Ort, sondern auch die Vorgesetzten, die viel Flexibilität zeigen. Es sind die Kolleginnen und Kollegen im Team, die einspringen, Termine verschieben und entlasten. Und es ist nicht zuletzt das Unternehmen selbst, das die Freistellung, einen Teil der Ausstattung und die Pausenverpflegung finanziert. Diese Unterstützung wird auch von den Honorarkräften im Impfzentrum sehr gewürdigt. 

 

Werden Sie Ihren Einsatz fortsetzen?

Auf jeden Fall. Weil die 20 Tage meiner Freistellung inzwischen aufgebraucht sind, helfe ich nun ehrenamtlich an einigen Wochenenden und Feiertagen mit. Zum Beispiel habe ich mich für das Wochenende um Christi Himmelfahrt für Dienste eintragen lassen. Man kann ja derzeit ohnehin nicht so viel unternehmen, also nutze ich die Zeit gern, um etwas Gutes zu tun. Und es ist ja auch immer nur ein halber Tag, da bleibt noch Zeit für die Familie und Hobbies. Ich kann mir gut vorstellen, auch im Bayer-Impfzentrum zu helfen, wenn Bayer Impfstoff erhält, um Mitarbeiter zu impfen.

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Bayer gegen COVID-19

Dies ist ein Beispiel von vielen, wie Bayer weltweit mit Spenden, Produkten und Expertise im Kampf gegen das Coronavirus hilft. Wir unterstützen außerdem CureVac bei der Entwicklung und Bereitstellung sowie bei der Produktion des Impfstoffkandidaten CVnCoV. In unseren Blogbeiträgen „Stronger Together against COVID-19“ und hier in unserem Corona-Hub erfahren Sie mehr über unser Engagement gegen die COVID-19-Pandemie.