Zusammen für „Health for All, Hunger for None“

In diesem Jahr haben wir Dinge zu schätzen gelernt, die für uns bisher selbstverständlich waren – Essen auf dem Tisch, Medikamente im Regal oder Zugang zu medizinischer Versorgung. COVID-19 hat uns plötzlich die Schwachstellen unserer Gesundheitsversorgung und Nahrungsmittelketten vor Augen geführt – lokal, national und global.

 

Wir sind näher zusammengerückt und haben aufeinander Acht gegeben. Wir haben uns die Hände gewaschen, Masken getragen und Abstand gehalten. Wir haben durchgeatmet und versuchen, eine bessere Zukunft aufzubauen. Doch immer mehr Menschen haben keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung und ausgewogener Ernährung (Quelle: WHO). Und je größer diese Versorgungslücken werden, desto größer werden die damit verbundenen Herausforderungen. Wie können wir unsere Ernährungs- und Gesundheitssysteme so gestalten, dass sie stabil und flexibel zugleich sind? Wie können wir Millionen von Menschen weltweit helfen, die schon vor der Pandemie hungern mussten und keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung hatten?

 

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Bei Bayer haben wir eine Vision: „Health for all, Hunger for none“. Dieses Ziel zu erreichen, wird nicht einfach sein. Und wir werden es auch nicht alleine schaffen. Aber wir sind fest entschlossen, einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Wir arbeiten mit Regierungs- und Gesundheitsbehörden sowie Organisationen weltweit im Kampf gegen COVID-19 zusammen. Und wir werden auch nach der Pandemie weitermachen und Innovationen vorantreiben, weil wir eine Verpflichtung gegenüber all denjenigen haben, die an vorderster Front und hinter den Kulissen wertvolle Arbeit für uns alle leisten – Landwirten, medizinischen Fachkräften und den Helden des Alltags in unserer Gesellschaft.

 

Auch wenn sich unsere Aufmerksamkeit vor allem auf das neuartige Virus richtet, bleiben andere schwere Krankheiten ein großes Problem. Aber auch wir werden nicht nachlassen. Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig unsere Gesundheit und die Forschung nach innovativen Behandlungsmethoden sind. Wir unterstützen Ärzte und Pflegekräfte, die ihre eigene Gesundheit riskiert haben, um unsere zu schützen. Wir arbeiten an der Entwicklung eines Medikaments für Menschen, die an Herzschwäche leiden, um das Risiko eines Krankenhausaufenthalts zu verringern. Außerdem hat ein neues Medikament nachweislich das Leben von Männern mit Prostatakrebs verlängert. Und unsere Forschung auf dem Gebiet der Stammzellentherapie könnte eines Tages zur Heilung von Parkinson führen.

 

Wir unterstützen Landwirte auf der ganzen Welt, damit sie weiterhin genügend Nahrungsmittel nachhaltiger und zuverlässiger anbauen können. Die Pandemie hat die Schwachstellen in unseren Lieferketten offenbart: Viele Landwirte waren gezwungen, ihre Ernten zu vernichten, während die Schlangen wartender Menschen vor den Tafeln wuchsen. Deshalb müssen wir die gesamte Nahrungsmittelkette stärken. Wir treiben Innovationen in der Pflanzenzucht voran und entwickeln neue digitale Lösungen, die es Landwirten ermöglichen, mit weniger Ressourcen bessere Ernten zu erzielen. Außerdem unterstützen wir die Zusammenarbeit aller Akteure in der Lieferkette – von den Landwirten bis hin zum Einzelhandel, um die Verschwendung von Nahrungsmitteln zu bekämpfen und flexibler agieren zu können – damit es mehr Lebensmittel in unsere Regale schaffen und mehr Menschen versorgt werden.

 

In einer Zeit, in der wir mehr denn je auf uns achten müssen, werden wir dafür sorgen, dass Menschen sich selbst um ihre Gesundheit kümmern können. Denn während der Pandemie ist Selbstfürsorge ein selbstloser Akt. Wir arbeiten mit Organisationen zusammen, um schutzbedürften schwangeren Frauen sowie unterversorgten Kindern Zugang zu Vitaminen und Mikronährstoffen zu verschaffen. Unsere digitalen Lösungen werden Patienten helfen, besser mit ihren Krankheiten umzugehen. Und wir werden auch weiterhin alles daransetzen, denjenigen Zugang zu alltäglichen Gesundheitsprodukten zu ermöglichen, die sie am dringendsten benötigen. Unser Ziel ist erst dann erreicht, wenn jeder Mensch Zugang zu den Dingen hat, die er braucht, um für seine eigene Gesundheit zu sorgen.

 

Die Verwirklichung unserer Vision erfordert all unsere wissenschaftliche Expertise und Innovationsfähigkeit – und wir werden dafür über uns hinauswachsen müssen. Vor allem aber wird es auf die Leidenschaft, das Engagement und den Einfallsreichtum unserer 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit ankommen.

 

Wir werden es nicht alleine schaffen. Aber zusammen können wir Dinge verbessern, neu aufbauen und voranbringen. Zusammen werden wir stärker zurückkommen. Zusammen können wir die Lebensqualität für möglichst viele Menschen auf der Welt verbessern und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen unserer Erde erhalten. Und zusammen können wir große Fortschritte auf dem Weg zu unserer Vision „Health for all, Hunger for none“ erzielen.