Fit im Alter

Jede Sekunde feiern zwei Menschen ihren 60. Geburtstag. Mit ihrer Forschung und ihren Produkten verhelfen die Bayer­-Experten der wachsenden Gruppe an Senioren zu einem möglichst aktiven Leben. Auch die jüngere Generation kann Krankheiten vorbeugen – und so bis ins hohe Alter gesund bleiben.

Delray Beach, Florida // USA. Es ist 7 Uhr morgens. Henry Cohen beendet gerade seine erste Trainingseinheit. Er steigt schwungvoll aus dem Schwimmbecken. Sein Händedruck gleicht dem eines Gewichthebers.

 

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Henry ist 85 Jahre alt und lebt in einer Wohngegend, die speziell auf ältere Menschen ausgelegt ist. Aktiv-Senioren wie er werden immer mehr. Waren im Jahr 2015 nach dem UN-Bericht „World Population Prospects“ weltweit noch 901 Millionen Menschen älter als 60 Jahre, werden es 2050 mehr als doppelt so viele sein – über zwei Milliarden und damit beinahe jeder fünfte Erdenbürger.

 

Das Beispiel Henry zeigt: Altern heißt nicht automatisch krank werden. Zu den typischen Alterskrankheiten zählen zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt, Augenleiden oder Krebs. Dabei konzentrieren sich die Bayer-Wissenschaftler zum Beispiel auf neue Behandlungsmöglichkeiten gegen Herzinsuffizienz, gegen die feuchte altersbedingte Makula-Degeneration, gegen Prostata- oder Lungenkrebs. Die Ergebnisse aus der Forschung sollen es älteren Menschen ermöglichen, länger ein aktives Leben führen zu können.

 

Bayer ist der weltweit zweitgrößte Anbieter von rezeptfreien Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln – und im größten OTC (Over-The-Counter)-Markt, den USA, sogar die Nummer eins. Ob Medikamente gegen Schmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Haarausfall oder trockene Augen: Sie sollen Menschen helfen, möglichst lange ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu führen.

Bayer ist der
weltweit zweitgrößte
Anbieter von
rezeptfreien
Produkten und
Nahrungsergänzungs­mitteln.

 

Dazu tragen auch Haustiere bei, die oft eine zentrale Rolle in der Familie spielen – vor allem für ältere Menschen, wie eine Studie der International Federation on Ageing (IFA) in Toronto, Kanada, zeigt. „Der Rückgang von depressiven Stimmungen, Angstgefühlen oder hohem Blutdruck wird oft mit der Begleitung von Haustieren in Verbindung gebracht“, sagt Dr. Jane Barratt, Secretary General der IFA. Ursache für das gesteigerte Selbstwertgefühl, die Zufriedenheit und gute Laune der Haustierbesitzer sei, dass ihr Körper vermehrt entspannungsfördernde Botenstoffe produziert. Haustiere leisteten damit einen effektiven und günstigen Beitrag dazu, dass ältere Menschen ein aktives Leben führen können und weniger vereinsamen.

 

Henry kann das bestätigen: „Ich komme bei meinen Spaziergängen mit unserem Familienhund Stella mit vielen Menschen ins Gespräch.“ Noch sitzen die beiden auf der Couch, doch gleich muss Henry wieder los. Die nächste Trainingsrunde im Schwimmbecken beginnt. Allerdings ohne Stella.