16
September
2022
|
13:30
Europe/Amsterdam

Darm-Hirn-Achse: Mehr als nur ein Bauchgefühl

Neue Insights vom Kongress Viszeralmedizin 2022:

Die Darm-Hirn-Achse ist in eine Vielzahl von physiologischen Funktionen involviert und spielt auch bei der Entstehung von Erkrankungen wie beispielsweise dem Reizdarm eine wichtige Rolle1 / Drei Experten aus Klinik und Praxis präsentieren im Rahmen eines Symposiums auf dem Kongress der Viszeralmedizin 2022 aktuelle Forschungsergebnisse zum Einfluss von Stressreaktionen auf die Darm-Hirn-Achse, ausgelöst durch psychosoziale Stressoren wie z.B. in Pandemiezeiten1 / Evidenzbasierte Phytopharmaka nehmen neben Aspekten wie der Lebensführung, Ernährung und der Darm-Hirn-Achsen-Therapie einen hohen Stellenwert in der Therapie von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen ein1

Leverkusen, 16. September 2022 – Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom weisen ein sehr heterogenes Krankheitsbild auf. Gleichzeitig ist bekannt, dass sie im Zusammenhang mit der Darm-Hirn-Achse stehen.2 Im Rahmen eines Symposiums auf dem Kongress der Viszeralmedizin 2022 der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sowie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sprachen zwei Experten aus Klinik und Praxis zu aktuellen Erkenntnissen zur Darm-Hirn-Achse sowie Therapieoptionen unter der Moderation von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Peter Malfertheiner, Professor an der LMU München.

Darm-Hirn-Achse in Pandemiezeiten

Darm und Gehirn sind über die Darm-Hirn-Achse eng verbunden, die in eine Vielzahl von physiologischen Funktionen involviert ist. „Das Reizdarmsyndrom kann mit einer gestörten Darm-Hirn-Achse assoziiert sein. Auch das Mikrobiom scheint eine Rolle zu spielen, weshalb auch von der Mikrobiom-Darm-Hirn-Achse gesprochen wird.“, so Prof. Dr. med. Andreas Stengel, leitender Oberarzt und stellvertretender ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Tübingen. Die Ursachen für ein Reizdarmsyndrom sind multifaktoriell und können in ein biopsychosoziales Modell eingeordnet werden. Durch den Einfluss von Stressreaktionen können sich funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom verschlimmern, da diese die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beeinträchtigen können, laut Professor Stengel. Aktuelle Daten aus Corona-Pandemiezeiten untermauerten, dass psychosoziale Stressoren zu einer Verschlechterung der Reizdarm-Symptomatik führen können und gaben Hinweise, dass ein multimodaler Therapieansatz unter Berücksichtigung der Darm-Hirn-Achse hilfreich sei.

Theorie und Praxis: Neuste Erkenntnisse zur Darm-Hirn-Achse

Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen haben eine hohe Prävalenz und die daraus resultierenden zahlreichen Betroffenen sehen sich mit vielen Fragen zu potenziellen Auslösern und wirksamen Therapien konfrontiert. „Neuste Erkenntnisse zeigen, dass die Pathophysiologie funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen multimodal ist. Zentrale Aspekte dieser Multimodalität umfassen die Darm-Hirn-Achse, viszerale Hypersensitivität, psychische Komorbidität und eine durchlässige Darmbarriere („leaky-gut“)“, erklärt Prof. Dr. med. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Zentrum für Endoskopie, Starnberg.

Diese komplexe Pathophysiologie mache ein multimodales Beschwerde- und Therapieprinzip erforderlich. Neben Aspekten der Lebensführung, Anleitung bei Ernährungsfragen und Aspekten der Darm-Hirn-Achsen-Therapie spielten hier vor allem phytotherapeutische Optionen eine wichtige Rolle. Laut Professor Storr ist gerade für phytotherapeutische Präparationen wie z.B. STW 5 (Iberogast® Classic) und STW 5-II (Iberogast® Advance) der grundlagenwissenschaftliche und klinische Erkenntnisgewinn sehr beachtlich, sodass diese Präparate einen hohen Stellenwert in der Therapie von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen einnehmen.

Gezielte Antwort auf ein vielschichtiges Krankheitsbild

Die Entstehung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden kann auf ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel einer Störung der Darm-Hirn-Achse zurückgeführt werden. Für die Betroffenen steht vor allem eine schnelle Linderung der Symptome im Vordergrund. Hierfür werden wirksame und gut verträgliche Behandlungsansätze benötigt, die diese komplexe Pathophysiologie berücksichtigen und synergistisch wirken. „Phytopharmaka mit Multi-Target-Wirkung wie Iberogast® Classic und Iberogast® Advance setzen an verschiedenen Pathomechanismen an und können so die Darm-Hirn-Achsen-Therapie unterstützen“, so Professor Storr. Die Assoziation von Darm-Hirn-Achse mit funktionellen Magen-Darm-Beschwerden und ein therapeutischer Ansatz, der vielfältige Ansatzpunkte berücksichtigt, könne für die Betroffenen einen therapeutischen Erfolg ermöglichen.

 

Über Iberogast

Iberogast® Classic und Iberogast® Advance sind zwei pflanzliche Kombinationspräparate zur Behandlung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit und Sodbrennen. In ihrer spezifischen Zusammensetzung und Dosierung von ausgewählten Heilpflanzenextrakten setzen sie jeweils an unterschiedlichen Schwerpunkten der beteiligten Pathomechanismen an. Iberogast® Advance eignet sich mit einem höheren Anteil desensibilisierend, antientzündlich und schleimhautschützend wirkender Extrakte besonders für häufig wiederkehrende und länger anhaltende Beschwerden (z. B. bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt, Reizmagen und Reizdarm), während Iberogast® Classic mit einem höheren Anteil an motilitätsregulierenden Komponenten insbesondere bei einer eher akuten, situativ ausgelösten Symptomatik schnell für Linderung sorgt. Die Einnahme von Iberogast® Classic und Iberogast® Advance erfolgt dreimal täglich vor oder zu einer Mahlzeit, indem 20 Tropfen (Erwachsenendosierung) in etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Wirksamkeit und die Sicherheit beider Präparate sind durch Studien belegt. Mit über 100 Millionen Verwenderinnen und Verwendern sowie Studien und Erhebungen mit mehr als 50.000 Patienten gehört Iberogast® Classic zu einem der meisterforschten pflanzlichen Arzneimittel weltweit.

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 44,1 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de

 

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

 

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Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


 

1 Symposium „Darm-Hirn-Achse: Mehr als nur ein Bauchgefühl“, im Rahmen von Viszeralmedizin 2022 (Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie), Hamburg, 16.08.2022; Veranstalter Bayer Vital GmbH.

2 Update S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom, AWMF Registernummer 021/016, Stand Juni 2021.

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