22
September
2022
|
15:00
Europe/Amsterdam

Depressionen: Höhere Prävalenz, volle Wartezimmer?

Neue Rekordzahlen erwartet:

Zusammenfassung

Durch die nächste Corona-Welle, die Energiekrise und Job- und Geldsorgen sind voraussichtlich vermehrt Depressionen zu erwarten / Rasche Diagnose und adäquate Therapie können die Situation der Betroffenen verbessern / Behandlungsbedürftige Depression: Hochdosierter Johanniskrautextrakt ist eine leitlinienkonforme First-Line-Therapie bei leichten und mittelschweren Depressionen

Leverkusen, 22. September 2022 – Schon vor der Corona-Pandemie waren psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen und Angststörungen weltweit führende Ursachen von gesundheitlichen Belastungen. Die Pandemie hat das Problem weiter verschärft: Einem aktuellen systematischen Review im Lancet zufolge hat Corona in Deutschland bis zu 17 Prozent mehr Fälle an Depressionen verursacht – Frauen waren häufiger betroffen als Männer, jüngere Menschen häufiger als ältere.2 Was aber nun an weiteren belastenden Faktoren hinzukommt ist alarmierend.

Rollt eine Depressionswelle auf uns zu?

Der Review weist darauf hin, dass in der Vergangenheit „Schockerlebnisse“ wie Finanzkrisen die Depressionszahlen angsteigen ließen.2 Der aktuelle Mix aus Pandemie, Energie- und Klimakrise, Inflation und die kommende dunkle Jahreszeit hat das Potenzial, eine regelrechte Welle an Depressionen auszulösen. Um die Versorgung von Menschen mit einer neu aufgetretenen Depression zu verbessern, ist es nun besonders wichtig, sie im ambulanten Bereich möglichst rasch zu diagnostizieren und adäquat zu behandeln.

Leitliniengerechte First-Line-Therapie bei leichten bis mittelschweren Depressionen

Wurde eine Depression diagnostiziert und die Entscheidung für eine medikamentöse Therapie gefällt, kann das pflanzliche Antidepressivum Laif® 900 – ein hochdosierter Johanniskrautextrakt – den Einstieg in die Therapie erleichtern, denn die Akzeptanz der Therapie bei Patientinnen und Patienten ist hoch. Die erste deutsche Versorgungsforschungsstudie zu Johanniskraut zeigt bei 94,3 Prozent der Teilnehmenden eine sehr gute oder gute Compliance.3

Die initiale Therapie bei leichten und mittelschweren Depressionen mit einem hochdosierten Johanniskrautextrakt wie Laif® 900 entspricht der S3-Leitlinie Unipolare Depression.1 In einer klinischen Studie konnte Laif® 900 eine dem SSRI (selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) Citalopram vergleichbare Responderrate von 54 Prozent nach sechs Wochen zeigen. In puncto Verträglichkeit war das Phytopharmakon den SSRI deutlich überlegen.4

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Abb-2022-0157

Abb: Die aufgrund einer Depression oder einer Angststörung verlorenen gesunden Lebensjahre (DALYS = Disability-adjusted life-Years) haben während der Corona-Pandemie stark zugenommen – insbesondere bei Frauen und jüngeren Menschen.2

Quellen:

1 Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression: Teilpublikation der Langfassung. Version 3.0, Konsultationsfassung Stand 2022. AWMF-Reg.-Nr. nvl-002, www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-005.html (letzter Aufruf 13.05.2022).

2 Santomauro D et al. Lancet 2021; 398: 1700-1712

3 Kresimon J et al. Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement 2012; 17: 198-206

4 Gastpar M et al. Pharmacopsychiatry 2006; 39: 66–75

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