23
August
2022
|
13:05
Europe/Amsterdam

Zwei für alle Fälle

Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden in der Familie: Wer kümmert sich? Und was hilft?

Zusammenfassung

Wie wird Gesundheit in Familien organisiert? New Work Expertin Vanessa Jobst-Jürgens teilt ihre Erfahrungen1 /  „Die allgemeinmedizinische Praxis ist die einzige Anlaufstelle für die gesamte Familie.“, erklärt Allgemeinmediziner Dr. med. Klaus Tiedemann.1  / Ob aus Sicht der Familie oder der Praxis, funktionelle Magen-Darm-Beschwerden sind weit verbreitet2 Ein akzeptierter Therapieansatz und beliebt für die Hausapotheke sind Phytopharmaka1

Leverkusen, 23. August 2022 – Die Gesundheit einer kompletten Familie managen: eine herausfordernde Aufgabe, eine große Verantwortung – und oft immer noch Frauensache. Dies untermauert der neunte Familienbericht des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 2021: Frauen übernehmen nach wie vor den Löwenanteil bei der Haus- und Sorgearbeit.[1] Doch das ändert sich nach und nach: Väter beteiligen sich heute zum Beispiel viel stärker an der Kinderbetreuung als in der Vergangenheit.3 Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fällt immer noch rund zwei Drittel aller Eltern schwer.3

Wohin gehen die Familien, wenn zusätzlich zur normalen Alltagsbelastung gesundheitliche Probleme auftreten? Die hausärztliche Praxis ist eine der ersten Anlaufstellen: 45,6 Prozent der Bevölkerung möchten mit vielen oder allen Familienmitgliedern in derselben Hausarztpraxis versorgt werden.2 Im Rahmen eines Interviews beleuchten Vanessa Jobst-Jürgens, Coach für New Work und selbst „Familienmanagerin“, und Dr. med. Klaus Tiedemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, das Thema „Gesundheitsmanagement von Familien“ aus verschiedenen Perspektiven.1

Gesundheit – ein wichtiges Familienthema

Die Fürsorge für die Gesundheit der Kinder ist ein zentrales Anliegen der Eltern: So ist es 63 Prozent der Eltern besonders wichtig, „dass Kinder auf ihre Gesundheit achten“.3 81 Prozent der Mütter gaben an, zu versuchen, Kinder darin zu beeinflussen, sich gesund zu ernähren“.3 Dabei kommt oft der Mutter die Rolle der Gesundheitsmanagerin zu, weiß Vanessa Jobst-Jürgens: „Leider gibt es aufgrund verschiedener historischer Entwicklungen immer noch eine stereotypisierte Verteilung der Verantwortung. Selbst in Partnerschaften, in denen häusliche Aufgaben aufgeteilt werden, sind es meist die Mütter, die sich um Arzttermine der Kinder oder der ganzen Familie kümmern.“ Auch wenn sich die Männer mehr und mehr im Haushalt und bei der Kinderbetreuung engagieren, sei die Doppelbelastung „Familie und Beruf“ besonders für Frauen nach wie vor eine mentale und physische Herausforderung.

Die hausärztliche Praxis ist die erste Anlaufstelle

Der Wunsch nach der Versorgung von allen Familienmitgliedern in derselben Hausarztpraxis ist hoch. Dr. Tiedemann bestätigt: „Die allgemeinmedizinische Praxis ist die einzige Anlaufstelle für die gesamte Familie. Nirgendwo anders, weder beim Facharzt noch in einer Bereitschaftspraxis oder in einem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mit wechselnden ärztlichen Ansprechpartnern, gibt es einen Arzt, der die gesamte Familie in ihrem bio-psycho-sozialen Kontext kennt.“ Dies sei den Familien besonders wichtig, die eine fachübergreifende kompetente, medizinische Beratung wünschen.

Auch Frau Jobst-Jürgens sieht Vorteile: „Ich halte es für sinnvoll, sofern alle Kinder ein bestimmtes Alter erreicht haben, dass alle Mitglieder der Kernfamilie einen gemeinsamen Hausarzt haben. So fallen wiederkehrende Krankheiten und Veranlagungen zwischen Familienmitgliedern schneller auf, was sich sicherlich positiv auf Behandlungsverläufe auswirkt.“

Phytopharmaka bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden

Laut Dr. Tiedemann nehme die Akzeptanz von Phytopharmaka bei Patienten seit Jahren zu. „Eine wissenschaftlich belegte Wirkung bei gleichzeitig sehr moderatem Nebenwirkungsprofil, machen die Phytotherapeutika bei funktionellen abdominellen Beschwerden für mich zum Präparat Nummer Eins.“ Er ordnete die Präparate Iberogast® Classic und Iberogast® Advance für Familienmitglieder bzw. Beschwerdebilder wie folgt ein: „Iberogast® Classic verwende ich bei akuten Beschwerden wie nach Diätfehlern – etwa fetten oder schwer verdaulichen Speisen, ungewohnten Lebensmitteln oder Gewürzen im Urlaub oder nach gastrointestinalen Infekten, um die Balance im Verdauungstrakt wieder herzustellen.“ Iberogast® Advance hingegen fände Anwendung bei chronisch rezidivierenden abdominellen Problemen wie Reizmagen- oder Reizdarmsyndrom mit Völlegefühl, Blähungen und Bauchkrämpfen.

Viele wissenschaftliche Studien, Erhebungen sowie fortlaufende Forschung zum pharmakologischen Profil belegen die Wirksamkeit und Sicherheit beider Präparate. Für Iberogast® Classic sind u.a. Daten zur Verträglichkeit und Sicherheit bei über 40.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 3-18 Jahren verfügbar..5.6,7,8 Iberogast® Classic ist ab 3 Jahren und Iberogast® Advance ab 12 Jahren zugelassen. In der Hausapotheke können diese zwei Präparate das breite Spektrum funktioneller Magen-Darm-Beschwerden in der Familie abdecken.

Über Iberogast

Iberogast® Classic und Iberogast® Advance sind zwei pflanzliche Kombinationspräparate zur Behandlung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit und Sodbrennen. In ihrer spezifischen Zusammensetzung und Dosierung von ausgewählten Heilpflanzenextrakten setzen sie jeweils an unterschiedlichen Schwerpunkten der beteiligten Pathomechanismen an. Iberogast® Advance eignet sich mit einem höheren Anteil desensibilisierend, antientzündlich und schleimhautschützend wirkender Extrakte besonders für häufig wiederkehrende und länger anhaltende Beschwerden (z. B. bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt, Reizmagen und Reizdarm), während Iberogast® Classic mit einem höheren Anteil an motilitätsregulierenden Komponenten insbesondere bei einer eher akuten, situativ ausgelösten Symptomatik schnell für Linderung sorgt. 
Die Einnahme von Iberogast® Classic und Iberogast® Advance erfolgt dreimal täglich vor oder zu einer Mahlzeit, indem 20 Tropfen (Erwachsenendosierung) in etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Wirksamkeit und die Sicherheit beider Präparate sind durch Studien belegt. Mit über 100 Millionen Verwendenden sowie Studien und Erhebungen mit mehr als 50.000 Patienten gehört Iberogast® Classic zu einem der meisterforschten pflanzlichen Arzneimittel weltweit.

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 44,1 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

 

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


 


[1] Interview mit Vanessa Jobst-Jürgens und Dr. med. Klaus Tiedemann vom 08.06.2022 im Auftrag der Bayer Vital GmbH

[2] Sperber AD, et al. Gastroenterology 2021;160(1):99-114.

[3] Neunter Familienbericht. Eltern sein in Deutschland. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2021: https://www.bmfsfj.de/resource/blob/179392/195baf88f8c3ac7134347d2e19f1cdc0/neunter-familienbericht-bundestagsdrucksache-data.pdf (aufgerufen am 23.06.2022)

[4] Kalitzkus V, et al. Dtsch Arztbl Int 2021;118:844-845.

[5] Ottillinger B, et al. Wien Med Wochenschr 2013;163:65-72.

[6] Vinson B, et al. Digestive disease week, Chicago, IL, USA., 2011. Abstract #523.

[7] Gundermann K-J, et al. Päd 2004;10:1-6.

[8] Leichtle K. “Experience Reports on the Use of Iberogast® in Children over a time range of 20 years.” Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH, 1999.

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