Künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen

Bayer transformiert das Gesundheitswesen durch den Einsatz modernster Technologien der künstlichen Intelligenz (KI). KI erschließt eine Fülle von Erkenntnissen und Effizienzgewinnen, die Ärztinnen und Ärzte unterstützen und Behandlungsoptionen sowie Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten verbessern.

KI

Unsere Datenwissenschaftler entwickeln hochmoderne Technologien, die uns dabei helfen, in vielen Bereichen unseres Unternehmens schneller bessere und fundiertere Entscheidungen zu treffen. KI ermöglicht es uns, Lösungen mit zunehmender Geschwindigkeit und Effizienz bereitzustellen – und ist damit ein entscheidendes Instrument im Kampf gegen Krankheiten.

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Bayers firmeneigene Substanzbibliothek besteht aus rund 6 Millionen chemischen Verbindungen. Das Unternehmen nutzt KI, um diesen einzigartigen Datensatz zu erschließen.

KI in der Arzneimittelforschung: Den chemischen Raum kartieren

Die Entdeckung neuer Arzneimittel ist ein äußerst komplexes und zeitaufwendiges Unterfangen. Die Identifizierung von Verbindungen, die an spezifische krankheitsrelevante Zielstrukturen binden, erfordert das Screening extrem großer Zahlen kleiner Moleküle.

KI revolutioniert die Art und Weise, wie potenzielle Verbindungen identifiziert werden. So unterstützt KI beispielsweise Bayers Suche nach neuen Wirkstoffzielen – beginnend mit Herzinsuffizienz. Mit modernsten Technologien wie Wissensgraphen für die Patientensubtypisierung, In-silico-Zielidentifizierung und Zielpriorisierung wollen wir dringend benötigte Behandlungen schneller und mit höherer Präzision zu den Patientinnen und Patienten bringen.

Klinische Studien: Neue Ansätze, bessere Ergebnisse

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Aufgrund komplexer Planung, sorgfältiger Designanforderungen und Herausforderungen bei der Rekrutierung von Patientinnen und Patienten sind klinische Studien der zeitaufwendigste Schritt in der Arzneimittelentwicklung. Bayer nutzt künstliche Intelligenz, um den Prozess klinischer Studien zu verbessern und dabei sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit zu steigern.
 

Future Clinical Trials, eine Forschungskooperation zwischen Bayer in Finnland, der Aalto-Universität und dem Universitätskrankenhaus Helsinki, hat das Ziel, die Art und Weise zu verändern, wie Studien geplant und durchgeführt werden, und so die Effizienz und Sicherheit der klinischen Arzneimittelforschung zu verbessern. Auf der Grundlage von hochwertigen medizinischen Real-World-Daten wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um die richtigen Patientinnen und Patienten für Studien zu identifizieren. Dadurch wird eine effizientere Klassifizierung von Patientinnen und Patienten ermöglicht, und dank ihrer Fähigkeit, selbst seltenste Nebenwirkungen zu erkennen, hilft KI dabei, potenzielle Risiken zu vermeiden und bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Partner untersuchen außerdem, wie KI genutzt werden könnte, um die Gestaltung klinischer Studien zu erweitern, indem externe Kontrollgruppen mithilfe historischer, virtueller oder synthetischer Datensätze eingeführt werden. Die Nutzung von KI auf diese Weise hat das Potenzial, unseren Ansatz für das Design klinischer Studien zu erweitern, indem innovative und wertvolle Methoden zur Untersuchung der Wirkung neuer Arzneimittel ergänzt werden – und letztlich die Geschwindigkeit erhöht wird, mit der neue Behandlungen Patientinnen und Patienten auf der ganzen Welt erreichen können.

Medical Coding: Proprietäre KI spart Jahre manueller Arbeit

Bayer nutzt seit mehreren Jahren die natürliche Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP) – die Technologie hinter großen Sprachmodellen wie GPT. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Medical Coding, bei dem die von Ärztinnen und Ärzten in Fallberichten erfassten Informationen in standardisierte Begriffe und Kategorien übersetzt werden müssen, die analysiert und überprüft werden können. Wenn dies manuell erfolgt, ist es ein mühsamer und zeitaufwendiger Prozess. Bayer setzt eine proprietäre KI-Lösung ein, um dies zu bewältigen. Das große Sprachmodell (Large Language Model, LLM) kann enorme Mengen medizinischer Informationen mit einer Genauigkeit von 96 Prozent verarbeiten. Um Präzision sicherzustellen, erfolgt das Medical Coding bei Bayer nach dem „Vier-Augen-Prinzip“, wobei menschliche medizinische Kodierfachkräfte jeden einzelnen von der KI vorgeschlagenen Code überprüfen. Mit diesem Ansatz konnte Bayer seit 2017 Millionen von Begriffen verarbeiten und dabei klinische Studien um etwa 170.000 Stunden – mehr als 19 Jahre – beschleunigen. 

Medizinische Bildgebung: Verringerung der Belastung für Radiologen

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Neben der Arzneimittelforschung setzt Bayer auch KI-Technologien ein, um Innovationen im Bereich der Radiologie voranzutreiben.

 

Auf dem Weg in eine KI-gestützte Zukunft

Bei Bayer laufen Hunderte von Initiativen, die KI nutzen, um Innovationen voranzutreiben. Die Auswirkungen, die künstliche Intelligenz bereits heute hat, machen deutlich, dass wir erst am Anfang einer Ära unvorstellbarer Innovation stehen. Geleitet von unseren wissenschaftlichen Werten und unserer Vision einer wirksamen, nachhaltigen und zugänglichen Health for All werden Bayer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiterhin erforschen, wie diese wegweisende Technologie for better eingesetzt werden kann.