Schlaganfall
Alle drei Sekunden erleidet weltweit jemand einen Schlaganfall. Das Risiko, im Lauf des Lebens einen Schlaganfall zu erleiden, ist in den letzten 20 Jahren um 50 Prozent gestiegen ist. Pro Jahr gibt es etwa 12 Millionen Schlaganfälle, die weltweit verzeichnet werden, wobei 20–30 % davon wiederkehrende Schlaganfälle sind.
Ein Schlaganfall stellt sowohl für Gesundheitssysteme als auch für Patientinnen und Patienten eine enorme finanzielle Belastung dar.
Was ist ein Schlaganfall?
Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss, um das Absterben von Gehirnzellen zu verhindern. Schlaganfälle können in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: hämorrhagischer Schlaganfall und ischämischer Schlaganfall.
- Hämorrhagische Schlaganfälle: Diese Art des Schlaganfalls wird durch das Reißen eines Blutgefäßes verursacht, was zu Blutungen im Gehirn führt.
- Ischämische Schlaganfälle: Sie machen 87 Prozent aller Schlaganfälle aus und werden durch eine Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns aufgrund einer Blockade, z. B. eines Blutgerinnsels, verursacht. Wenn das Blut das Gehirn nicht erreichen kann, sterben Gehirnzellen aufgrund von Sauerstoffmangel ab.
1 von 4 Erwachsenen werden voraussichtlich im Laufe ihres Lebens einen Schlaganfall erleiden.
Was sind die Anzeichen und Symptome eines Schlaganfalls?
Ein Schlaganfall kann zu stark eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Lähmung sowie Sprach- oder Sehverlust führen, was dauerhaft sein kann oder sogar zum Tod führen kann.
Wie ist die langfristige Prognose für Schlaganfallüberlebende?
Hier erfahren Sie mehr von Schlaganfallüberlebenden.
Weltweit leben schätzungsweise 93,8 Millionen Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls.
Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Schlaganfalls zu verringern, bedeutet aktuell, die Risikofaktoren zu minimieren und eine Thrombozytenaggregationshemmung anzuwenden, um das Risiko von Blutgerinnseln zu senken.
Doch selbst mit den derzeit verfügbaren Therapien erleidet innerhalb von fünf Jahren etwa jede bzw. jeder fünfte Überlebende eines ischämischen Schlaganfalls einen weiteren, der oft stärker beeinträchtigt, häufiger tödlich verläuft und höhere Kosten verursacht als der vorherige.
Das Risiko eines erneuten Schlaganfalls bleibt inakzeptabel hoch.
Die jährlichen finanziellen Auswirkungen von Schlaganfällen belaufen sich auf etwa 891 Milliarden US-Dollar und werden bis 2030 voraussichtlich auf 1 Billion US-Dollar steigen.
Wie werden Schlaganfall-Überlebende und ihre Pflegepersonen unterstützt?
Nach einem Schlaganfall benötigen Schlaganfallüberlebende und ihre Betreuungspersonen häufig fortlaufende, einfühlsame Unterstützung. Hausärztliche Versorgung und Rehabilitationsangebote helfen dabei, gesundheitliche Bedürfnisse zu adressieren, die Genesung zu unterstützen und Familien mit örtlichen Angeboten zu vernetzen. Pflegende Angehörige können zudem Beratungs- und Entlastungsangebote nutzen, um ihr eigenes Wohlbefinden zu schützen, während sie sich um ihre geliebten Menschen kümmern.
Mehr über die Perspektive der Betreuungspersponen erfahren:
Leben nach dem Schlaganfall
Erfahren Sie direkt von Menschen, die von einem Schlaganfall betroffen sind: sie berichten von ihrem Weg, den Herausforderungen, der Widerstandskraft und Hoffnung.
Unser Engagement im Bereich Schlaganfall
Schlaganfall hat weitreichende Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten, Familien und Gemeinschaften, und wir bei Bayer setzen uns dafür ein, diese Herausforderungen durch eine verbesserte Patientenversorgung, Aufklärung und Prävention anzugehen.
Wir engagieren uns dafür, die Schlaganfallversorgung von der Diagnose über die Akutbehandlung bis hin zur Prävention voranzubringen und die Forschung voranzutreiben. Unser Ziel ist es, die weit verbreiteten, schwerwiegenden Auswirkungen des Schlaganfalls zu lindern und die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Aufbauend auf unserer langjährigen Tradition und Expertise im Thrombosemanagement sind wir bestrebt, ungedeckte medizinische Bedarfe zu adressieren und alternative Ansätze bereitzustellen, die verbesserte Nutzen-Risiko-Profile bieten können.