- Crop Science
- Innovation
Von Reis zu Durian: Die Geschichte eines Landwirts aus Vietnam
In der Provinz Tien Giang im Südwesten Vietnams hat Quynh Van Hiep den Schritt vom Reisanbau zum Durian-Anbau gewagt. Inspiriert vom Erfolg seiner Familie investierte er in eine anspruchsvolle neue Kultur. Seine Geschichte zeigt, wie Wissen, Erfahrung und Unterstützung vor Ort Landwirten helfen können, ihre Durian-Plantagen langfristig zu pflegen – und wie Bayer-Lösungen wie Velum und Aliette dabei unterstützen können.
Vom Erfolg der Familie inspiriert
Quynh Van Hiep hatte erlebt, wie seine Nichten und Neffen nach ihrem Studium an der Landwirtschafts- und Forstwirtschaftsuniversität in Ho-Chi-Minh-Stadt das Land der Familie in erfolgreiche Durian-Plantagen verwandelten. Ihr Erfolg machte Hiep Mut, selbst auf Durian zu setzen.
Er stammt aus einem Dorf in der Provinz Tien Giang im Südwesten Vietnams. In der Region war lange vor allem Reisanbau üblich. Nur wenige Landwirte wagten den Schritt zu Obstbäumen – meist diejenigen, die über entsprechendes Fachwissen verfügten.
„Das Einkommen aus dem Durian-Anbau hat es den lokalen Landwirten ermöglicht, Vermögenswerte wie Fahrzeuge und Häuser zu erwerben“, erklärt Hiep. Für ihn hat Durian ein großes wirtschaftliches Potenzial. Zugleich weiß er: Die Kultur ist anspruchsvoll. Damit die Bäume gesund wachsen und gute Früchte tragen, braucht es Erfahrung, Geduld und die passenden Pflanzenschutzlösungen.
Warum Durian-Anbau besonders anspruchsvoll ist
Reis wird innerhalb einer Saison angebaut und geerntet. Eine Durian-Plantage entsteht dagegen über Jahre. Jeder Baum braucht Zeit, Pflege und stabile Bedingungen, um sich gut zu entwickeln.
Für Hiep bedeutete der Wechsel deshalb, Neues zu lernen: über Böden, Bewässerung, Wurzeln sowie über Schädlinge und Krankheiten. Gerade die Wurzeln sind wichtig. Sie versorgen die Bäume mit Wasser und Nährstoffen und bilden damit eine wichtige Grundlage für die Plantage.