Bayer Q3 Media Update
Aus den Ausführungen des Vorstands der Bayer AG
(Es gilt das gesprochene Wort)
Bill Anderson,
Vorstandsvorsitzender der Bayer AG:
Wir haben heute früh unsere Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht. Nach neun Monaten liegen wir mit einer starken operativen Entwicklung auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Für einige Kennzahlen heben wir den Ausblick sogar an.
Der Umsatz wuchs in den ersten neun Monaten organisch um 3 Prozent, wobei wir Umsatzveränderungen wie immer währungs- und portfoliobereinigt berichten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 3,97 Euro und damit – trotz einiger Finanz- und Steuereffekte – im Rahmen unserer Prognose. Der Free Cash Flow betrug wie erwartet minus 3 Milliarden Euro, was auf die bereits bekannten Auszahlungen für die Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen ist.
Insgesamt erwiesen sich unsere Geschäftsfelder als operativ robust und zeigen Potenzial. Crop Science und Consumer Health entwickeln sich im Rahmen ihrer Prognose – trotz des jeweils herausfordernden Marktumfelds. Und unser Pharmageschäft zeigt eine starke Wachstumsdynamik, vor allem mit Nubeqa™ und Kerendia™.
Zu den einzelnen Divisionen. Bei Crop Science ist das dritte Quartal saisonal bedingt weniger bedeutend. Seit Jahresbeginn legte der Umsatz aber um rund dreieinhalb Prozent zu. Die EBITDA-Marge lag bei 24,6 Prozent. Unser Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften wuchs prozentual zweistellig. Treiber waren unsere Innovationen und Marktanteilsgewinne – insbesondere bei Mais in allen Regionen und Soja in den USA. Das Kerngeschäft mit Pflanzenschutzmitteln ist dagegen seit Jahresbeginn rückläufig. Gründe sind die erwarteten Portfolio-Reduzierungen, regulatorische Effekte und der zunehmende Druck durch Generika. Hinzu kamen eine historische Dürre in Europa und ein starker El Niño. Mit Blick nach vorn ist Lateinamerika stark in die Saison gestartet. Wir sehen uns daher in einer guten Position, um den Ausblick für 2026 zu erreichen.
Die Division Pharmaceuticals setzt ihren Aufwärtstrend fort. Seit Jahresbeginn stieg der Umsatz um 2 Prozent. Die EBITDA-Marge lag bei 26,8 Prozent. Nubeqa™ legte seit Jahresbeginn um 60 Prozent zu, Kerendia™ um 76 Prozent. Zudem stärken wir fortwährend die Produktprofile und Wachstumsperspektiven für beide Marken. Auch unsere neueren Produkteinführungen entwickeln sich gut. Gemessen am Umsatz zählte Beyonttra™ im dritten Quartal erstmals zu den 15 wichtigsten Pharma-Produkten. Bei Xarelto™ und Eylea™ gab es wie erwartet weitere Rückgänge. Aber wir haben bei der Wachstumsentwicklung von Pharmaceuticals inzwischen einen Wendepunkt erreicht, und wir sehen, dass es aufwärts geht. Für das Gesamtjahr erwarten wir nun ein Umsatzwachstum am oberen Ende unserer Prognose. Zugleich heben wir unseren Ausblick für die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf 25 bis 27 Prozent an.
Um den Wachstumskurs unseres Pharmageschäfts zu unterstützen, haben wir im dritten Quartal unsere Pläne für den Bau einer hochmodernen Produktionsanlage in New Albany im US-Bundesstaat Ohio bekannt gegeben. Die Anlage wird die Produktionskapazitäten für unser wachsendes Portfolio in der Onkologie sowie bei Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen stärken und unser globales Produktionsnetzwerk im Pharmageschäft ergänzen, in das wir weiterhin gezielt investieren werden.
Schließlich zu Consumer Health. Seit Jahresbeginn verzeichneten wir ein Umsatzwachstum von 2 Prozent und die EBITDA-Marge lag bei 22,9 Prozent. Die Bereiche Dermatologie und Magen-Darm-Gesundheit wachsen weiter. Dazu tragen Bepanthen™ in allen Regionen und MiraLAX™ in den USA bei. Allergie- und Erkältungsprodukte waren durch eine schwächere Saison die einzig rückläufige Kategorie. Das Marktumfeld ist weiterhin herausfordernd, insbesondere in Nordamerika. Unser Fokus bleibt aber klar: Wir wollen unsere Zusagen für 2026 erfüllen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern gerecht werden, die auf unsere Produkte vertrauen.
Insgesamt sind wir zuversichtlich, unsere Konzernziele für 2026 zu erreichen. Wir erwarten, dass die Dynamik bei Pharmaceuticals anhält und die Division ihre Prognose übertrifft. Zudem heben wir den Ausblick für das bereinigte EBITDA und den Free Cash Flow an, und wir erwarten eine geringere Nettofinanzverschuldung. Operativ macht Bayer weiter Fortschritte, und wir konzentrieren uns auch künftig darauf, mit jedem 90-Tage-Zyklus besser zu werden.
Kommen wir nun zu unseren strategischen Prioritäten.
Zunächst zur Pharma-Pipeline. Ich habe bereits die Wachstumsdynamik von Nubeqa™ angesprochen. Auf dem jüngsten ESMO-Kongress haben wir Zwischenergebnisse vorgestellt, die das Potenzial dieses Medikaments weiter untermauern. Die Studie zeigte bei Prostatakrebspatienten mit einem sehr hohen Rückfallrisiko eine beeindruckende Verringerung der Wahrscheinlichkeit für Metastasen oder Tod um 58 Prozent. Wir freuen uns über diese Ergebnisse. Natürlich sind wir uns der Marktveränderungen durch Generika und Preisdruck bewusst. Die Ergebnisse unterstreichen jedoch das Potenzial von Nubeqa™.
Die wichtigste Nachricht zu unserer Pipeline kam Anfang vergangener Woche, als wir in China die erste Zulassung für Asundexian zur Sekundärprävention von Schlaganfällen unter dem Markennamen Sunharbo™ erhalten haben. Asundexian ist damit weltweit der erste zugelassene Faktor-XIa-Inhibitor. Unser Fokus liegt nun darauf, weitere Zulassungen zu erhalten.
An dieser Stelle möchte ich dem Team gratulieren, das Asundexian so weit gebracht hat. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Wuppertal haben dieses Molekül erfunden und mehr als ein Jahrzehnt lang daran gearbeitet. Auch nach dem Rückschlag im November 2023 haben sie nicht aus dem Blick verloren, was Asundexian für Schlaganfallpatientinnen und -patienten bedeuten kann. Sie haben unser Organisationsmodell und KI konsequent genutzt und den Zeitplan deutlich verkürzt, sodass wir dieses Medikament ein Jahr früher zu den Patientinnen und Patienten bringen konnten. Das ist eine unglaubliche Leistung!
Zur Profitabilität bei Crop Science: Mit den Maßnahmen des Fünfjahresprogramms arbeiten wir weiter daran, dem Druck im Pflanzenschutzgeschäft zu begegnen. Im dritten Quartal haben wir unsere Pflanzenschutzproduktion weiter konzentriert und die Kosten gesenkt. Wir werden die Marktentwicklung weiterhin genau beobachten und die nötigen Maßnahmen ergreifen. Zugleich treiben wir Innovationen voran, die uns im Markt unterscheiden – sowohl bei Saatgut und Pflanzeneigenschaften als auch im Pflanzenschutz. Im vergangenen Monat haben wir das neue Insektizid Plenexos™ in Mexiko eingeführt. Außerdem ist unsere Vyconic™-Technologie für Sojabohnen in die letzte Phase der EU-Importzulassung vorgerückt. Damit kommen wir der Einführung dieses wichtigen Blockbusters einen weiteren Schritt näher.
Nun zu den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten. Wir konzentrieren uns weiter auf unser Ziel, diese signifikant einzudämmen, und wir sind dabei auf gutem Weg. Im September fand die Anhörung zur finalen Genehmigung des Sammelvergleichs statt, auf den sich Anwälte der Klägerseite mit Monsanto geeinigt hatten. Wir sind weiterhin von dem Vergleichsvorschlag überzeugt, begrüßen eine gründliche Prüfung und warten nun auf die Entscheidung des Gerichts. Warum ist das so wichtig? Wie bereits erläutert werden Massenklagen in den USA so gut wie immer über Vergleiche beigelegt, und so eine Vereinbarung haben wir mit den Klägeranwälten erreicht. Zusammen mit der Entscheidung des Supreme Court vom Juni bietet der Sammelvergleich aus unserer Sicht den besten Weg zu einer signifikanten Eindämmung der Rechtsstreitigkeiten. Diese haben wir zugesagt, und wir wollen sie auch erreichen.
Auf dem Weg dorthin wird es weiter einzelne Verfahren gegen das Unternehmen geben. Ein Fall wurde vor kurzem erst zugunsten des Unternehmens entschieden, und wir werten das als starkes Zeichen dafür, dass wir mit der Eindämmung vorankommen. Das Urteil im Fall Aretino aus der vergangenen Woche war so wichtig, weil es der erste Prozess seit der 7-zu-2-Entscheidung des US Supreme Court war, mit der die Klagebegründung der angeblich fehlenden Warnhinweise weggefallen ist. Danach mussten die Kläger Klagebegründungen liefern, die auf angeblich grundlegende Fehler des Produktes und Nachlässigkeit beruhen. Dass sich alle zwölf Geschworenen für das Unternehmen ausgesprochen haben, sollte für mögliche künftige Kläger ein Hinweis sein. Wir werden auch mit weiteren Fällen so umgehen, wie es im besten Interesse des Unternehmens ist, und erwarten nun die wichtige Entscheidung zum Vergleich.
Ich möchte außerdem die Rechtsstreitigkeiten zu PCB ansprechen, die sich erheblich von den Glyphosat-Verfahren unterscheiden, weil sie vielschichtiger sind. Unsere Strategie berücksichtigt das, indem wir uns entweder entschlossen verteidigen oder Vergleiche eingehen. In den kommenden Quartalen erwarten wir mehr rechtliche Verfahren und werden im besten Interesse des Unternehmens handeln.
In den nächsten Wochen konzentrieren wir uns darauf, das Jahr erfolgreich abzuschließen und unsere Ziele zu erreichen. Für die Landwirtschaft in Lateinamerika hat die Saison begonnen. Pharmaceuticals entwickelt sich mit den Produkteinführungen und möglichen neuen Medikamenten sehr dynamisch. Und Consumer Health wird unser Organisationsmodell konsequent nutzen, um sich in einem schwächeren Marktumfeld zu behaupten und die Jahresziele zu erreichen.
Wir sehen eine spannende Zukunft für Bayer – eine Zukunft, in der das Unternehmen anders wahrgenommen wird als bisher. Wir konzentrieren uns darauf, die Umsätze zu erhöhen und die Produktivität sowie die Cash-Generierung durch unser Organisationsmodell und den Einsatz von KI zu steigern. Wir wollen unsere Kapitalallokation optimieren, indem wir unsere Ressourcen auf die Bereiche konzentrieren, die den größten Beitrag zur Erfüllung unserer Mission leisten. Gleichzeitig wollen wir den Schuldenabbau fortsetzen. Wir werden Sie weiterhin über unsere Fortschritte informieren und haben dazu bei Bilanzpressekonferenz im Februar die nächste Gelegenheit.
Dr. Judith Hartmann,
Chief Financial Officer der Bayer AG:
Nach den ersten neun Monaten des Jahres sehen wir eine gute Dynamik und freuen uns, die Konzernprognosen für das bereinigte EBITDA und den Free Cash Flow anheben zu können. Zudem erwarten wir eine geringere Nettofinanzverschuldung.
Seit Jahresbeginn stieg der Umsatz organisch, also währungs- und portfoliobereinigt, um 3 Prozent und das EBITDA vor Sondereinflüssen lag 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Ergebnisse des dritten Quartals wurden vor allem von der Division Pharmaceuticals getragen, so dass der Konzernumsatz organisch um 2 Prozent zulegte. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent.
Die Wechselkurseffekte wirkten sich im dritten Quartal im Jahresvergleich positiv aus und trugen rund 250 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei. Wesentlicher Treiber war der schwächere Euro gegenüber den Währungen der USA, Brasiliens und Chinas. Betrachtet man den Zeitraum seit Jahresbeginn, belasteten die Wechselkurseffekte unsere Ergebnisse jedoch weiterhin. Sie minderten den Umsatz um rund 700 Millionen Euro und das EBITDA vor Sondereinflüssen um etwa 360 Millionen Euro.
In den ersten neun Monaten lag das bereinigte Ergebnis je Aktie bei 3,97 Euro und profitierte von stärkeren operativen Beiträgen, insbesondere von Crop Science und Pharmaceuticals. Allerdings wurde dies sowohl durch ein schwächeres bereinigtes Finanzergebnis als auch höhere bereinigte Ertragsteuern ausgeglichen. Im dritten Quartal schlug sich das starke bereinigte EBITDA bei Pharma positiv im bereinigten Ergebnis je Aktie nieder. Allerdings entwickelten sich die anderen Divisionen schwächer. Zudem belasteten vor allem nicht-zahlungswirksame Bewertungsänderungen für variable Vergütungen und Pensionsrückstellungen das Finanzergebnis.
Damit zum Free Cash Flow, der in den ersten neun Monaten bei minus 3 Milliarden Euro lag, wobei der wesentliche Grund die Auszahlungen für die Rechtsstreitigkeiten von 3,7 Milliarden Euro waren. Das ist eine leichte Verbesserung. Rechnet man diese Zahlungen heraus, lag die Entwicklung des operativen Cash Flows über dem Vorjahreswert. Die Hauptgründe lagen im verbesserten Trade Working Capital sowie Einnahmen aus einer Lizenzvereinbarung und dem Verkauf von Avelox. Im dritten Quartal lag der Free Cash Flow bei minus 300 Millionen Euro. Darin enthalten ist die zweite Einzahlung in den Fonds für den Sammelvergleich.
Schließlich zur Nettofinanzverschuldung, die sich auf 31,1 Milliarden Euro verringerte. Das ist eine deutliche Verbesserung – sowohl gegenüber dem dritten Quartal 2025 als auch gegenüber dem zweiten Quartal 2026. Wesentlicher Grund dafür war der erfolgreiche Abschluss der Eigenkapital-Investition von Apollo, wodurch Bayer 3 Milliarden Euro zuflossen. Diese Transaktion hatten wir im zweiten Quartal kommuniziert.
Kommen wir nun zum Konzernausblick. Dank der starken Entwicklung im Pharmasegment erwarten wir bei konstanten Wechselkursen nun ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,8 und 10,3 Milliarden Euro für den Konzern. Zuvor lag die Prognose zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro.
Für das bereinigte Ergebnis je Aktie bestätigen wir unsere bisherige Prognose. Das bereinigte Finanzergebnis und die bereinigten Steuern werden auch mit den nicht zahlungswirksamen Effekten im dritten Quartal voraussichtlich innerhalb der angenommenen Bandbreiten liegen.
Für die Verbesserung des Free Cash Flow nutzen wir sämtliche Hebel – Gewinne, Working Capital und Sachinvestitionen. Die Jahresprognose erhöhen wir um 1 Milliarde Euro auf minus 1,5 bis minus 0,5 Milliarden Euro. Zuvor lag der Ausblick zwischen minus 2,5 und minus 1,5 Milliarden Euro.
Die verbesserte Entwicklung beim Free Cash Flow dürfte zu einer geringeren Nettofinanzverschuldung am Jahresende führen, die wir nun bei konstanten Wechselkursen in einer Spanne von 28 bis 29 Milliarden Euro erwarten. Zuvor lag die Spanne zwischen 29 und 30 Milliarden Euro.
Unsere Wechselkurserwartungen sind auf Basis der Kurse zu Ende September relativ stabil geblieben.
Zum Schluss möchte ich auf den Ausblick für die Divisionen eingehen. Bei Crop Science bleiben wir mit der Entwicklung der ersten neun Monate auf Kurs, unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen. Dabei dürfte eine starke Entwicklung bei Saatgut und Pflanzeneigenschaften weiteren Gegenwind im Bereich der Pflanzenschutzmittel ausgleichen. Im vierten Quartal sollte es in Lateinamerika eine weiterhin dynamische Entwicklung geben. Der Jahresvergleich für Crop Science wird allerdings durch die Lizenzeinnahmen im vergangenen Jahr verzerrt werden.
Für unser Pharmageschäft war das dritte Quartal der Startpunkt für eine nachhaltige Rückkehr zu Wachstum. Durch die aktuelle Entwicklung erwarten wir beim organischen Umsatzwachstum für 2026 am oberen Ende unserer Prognose zu liegen. Wir investieren weiterhin konsequent in unsere Produkteinführungen und treiben unsere Pipeline voran. Gleichzeitig dürfte das Umsatzwachstum die Margensteigerung für das Gesamtjahr weiter unterstützen. Daher heben wir unseren Ausblick für die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen im Gesamtjahr von 24 bis 26 Prozent auf 25 bis 27 Prozent an.
Bei Consumer Health stützt die Entwicklung in den ersten neun Monaten unsere Jahresprognose. Darauf basierend und unter Berücksichtigung unserer aktuellen Erwartungen für das vierte Quartal gehen wir für das Gesamtjahr von einem Wachstum in der unteren Prognosehälfte aus. Das Marktumfeld bleibt vor allem in den USA durchwachsen. Der Wettbewerbsdruck in der Kategorie Nahrungsergänzungsmittel und die Entwicklung der Saison für Erkältungsmittel sind weiterhin wichtige Faktoren für das vierte Quartal. Unser Fokus bleibt klar: in unsere stärksten Marken und in Innovation zu investieren, während wir unsere Ressourcen verstärkt in die attraktivsten Wachstumsmöglichkeiten investieren.
Den Ausblick für 2027 werden wir natürlich bei der Bilanzpressekonferenz kommunizieren. Auf ein paar wichtige Entwicklungen möchte ich aber schon jetzt eingehen.
Erstens wird der Jahresvergleich für Crop Science ohne die zusätzlichen Lizenzeinnahmen aus dem Vorjahr herausfordernd. Das Umfeld im Agrarmarkt bleibt durchwachsen – wir sehen eine angespannte wirtschaftliche Lage für Landwirte, Wettbewerbsdruck durch Generika und unsichere Wetterbedingungen, erwarten aber auch eine grundsätzlich robuste Nachfrage. Darauf werden wir mit geeigneten Maßnahmen reagieren und unser Fünfjahresprogramm weiter umsetzen.
Zweitens sind die US-Zölle auf patentierte Arzneimittel in unserer Prognose für dieses Jahr bereits berücksichtigt. Wir prüfen aber weiterhin, wie die US-Politik mit dem Meistbegünstigungsprinzip unsere Preis- und Markteinführungsstrategien beeinflusst.
Zum Abschluss möchte ich noch einmal betonen, dass wir uns voll auf die Finanzziele konzentrieren: Stärkung der Bilanz, Verbesserung von Produktivität und Cash Flow sowie mehr Flexibilität für Investitionen in künftiges Wachstum.
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