Bayer Q2 Media Update
Aus den Ausführungen des Vorstands der Bayer AG
(Es gilt das gesprochene Wort)
Bill Anderson,
Vorstandsvorsitzender der Bayer AG:
Vielen Dank, dass Sie heute an unserem Media Update teilnehmen. Vergangene Woche haben wir bereits umfangreich zu den Ergebnissen des zweiten Quartals, dem Ausblick für das Gesamtjahr sowie den Rückstellungen für die Rechtsstreitigkeiten informiert. Um Wiederholungen zu vermeiden, konzentriere ich mich in meinen Ausführungen auf die Geschäftsentwicklung in den Divisionen und das größere Gesamtbild für Bayer.
Beginnen wir mit den Zahlen. Wie immer sind unsere Angaben zu Umsatzveränderungen währungs- und portfoliobereinigt. Auf Konzernebene ist der Umsatz im ersten Halbjahr stabil geblieben. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 3,72 Euro. Und mit einem Free Cash Flow von minus 1,4 Milliarden Euro können wir unsere ursprüngliche Jahresprognose erreichen.
Bei Crop Science wuchs der Umsatz im zweiten Quartal, vor allem getrieben durch unser Maisgeschäft. Dadurch lag der Umsatz im ersten Halbjahr bei minus ein Prozent. Die Marge ist mit 26 Prozent trotz des regulatorisch bedingten Verlusts der Zulassungen von Dicamba und Movento™ im Jahresvergleich stabil geblieben.
Consumer Health legte im Jahresvergleich um ein Prozent zu. Gedämpft wurde das Wachstum durch das schwache Marktumfeld in wichtigen Regionen sowie eine Allergiesaison, die schwächer verlief als erwartet. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir, dass das Marktumfeld so bleibt, vor allem in Nordamerika. Aber wir sehen langsam gesündere Wachstumsbeiträge der wichtigsten Marken und Märkte, die wir Power Couples nennen. Das ist ein guter Frühindikator dafür, dass sich unsere Investitions- und Portfoliostrategie auszahlt. Die Marge liegt bei 23 Prozent und damit über dem Vorjahreswert.
Pharmaceuticals wächst weiter. Für das erste Halbjahr sehen wir ein Plus von zwei Prozent, dank der anhaltenden Zuwächse bei Nubeqa™ und Kerendia™, die im Jahresvergleich zusammen um 65 Prozent zulegten. Die Marge bei Pharmaceuticals liegt bei 27 Prozent. Die geopolitischen Rahmenbedingungen der Branche beobachten wir weiter. Unser Ausblick für das Gesamtjahr umfasst die Auswirkungen, die wir bisher kennen. Dank der Entwicklung bei Pharmaceuticals in den ersten sechs Monaten erhöhen wir den währungsbereinigten Konzernausblick 2025 für Umsatz und Ergebnis.
Wir wollen in der zweiten Jahreshälfte weitere Fortschritte bei allen strategischen Prioritäten erzielen. In den kommenden Monaten gilt es, weitere neue Produkte einzuführen sowie mit den volatilen geopolitischen und währungsbezogenen Rahmenbedingungen umzugehen.
Ich komme jetzt zu den wichtigsten Entwicklungen bei unseren Prioritäten. Erstens: Pharmaceuticals entwickelt sich operativ erfolgreich und es gibt weiterhin gute Nachrichten zu Pipeline und Markteinführungen. Beyonttra™ haben wir am 1. April in Deutschland eingeführt und arbeiten daran, dass weitere europäische Länder schnell folgen. Die Entwicklung in den ersten Monaten ist ermutigend. Zudem haben wir wichtige Zulassungen für weitere Medikamente und Indikationen erhalten, etwa für Eylea™, Kerendia™ und Nubeqa™.
Für Elinzanetant oder Lynkuet™, wie der Markenname lautet, hat die FDA den Prüfungszeitraum verlängert. Wir erwarten eine Entscheidung in den nächsten 90 Tagen. In Großbritannien und Kanada gab es bereits erste Genehmigungen der Zulassungsbehörden.
Unser Team bei Crop Science kommt mit der Verbesserung der Profitabilität voran. Mit den Arbeitnehmervertretern haben wir uns auf zentrale Punkte einer Gemeinsamen Erklärung geeinigt und können damit beginnen, Produktion und Betrieb zu optimieren. Wir haben auch wichtige Meilensteine für das Pflanzenschutzmittel-Portfolio erreicht. Die EPA hat die erneute Zulassung von Dicamba in den USA vorgeschlagen und wir haben kürzlich Icafolin – ein mögliches neues Blockbuster-Molekül im Bereich Herbizide – in den USA, Kanada, Brasilien und der EU zur Zulassung eingereicht.
Als nächstes gehe ich darauf ein, wo wir im Kampf mit den Rechtsstreitigkeiten stehen. Vergangene Woche haben wir Vergleichsvereinbarungen und erhebliche Rückstellungen bekannt gegeben, um die Risiken durch die Klageindustrie zu begrenzen. Diese Entscheidungen sind Teil unserer mehrgleisigen Strategie, um die Rechtsstreitigkeiten bis Ende 2026 signifikant einzudämmen, was wir noch einmal bestätigen. Einfach ausgedrückt: Wir treffen die nötigen Entscheidungen, damit das Unternehmen die Rechtsstreitigkeiten hinter sich lassen kann. Hier ist der aktuelle Stand:
- Im Juni hat der US Supreme Court den Solicitor General um eine Stellungnahme im Glyphosat-Fall gebeten. Wir begrüßen diesen Schritt und erwarten seine Empfehlung in den kommenden Wochen oder Monaten. Damit bleibt ein Urteil des obersten Gerichts der USA bis zum Sommer des kommenden Jahres möglich. Aber wir verfolgen eine mehrgleisige Strategie und verlassen uns nicht allein auf einen Meilenstein, wie ein positives Urteil des Supreme Courts.
- Wie mehrfach erläutert, werden die meisten solcher Rechtsstreitigkeiten durch Vergleiche innerhalb oder außerhalb der Gerichtssäle beigelegt. Sind diese im Unternehmensinteresse und im Sinne unserer Strategie, ziehen wir sie in Erwägung. So haben wir kürzlich durch vertrauliche Vergleiche tausende Fälle beigelegt – und zwar zu niedrigen Durchschnittskosten.
- Bei den PCB-Rechtsstreitigkeiten haben wir für den Fall Burke auch einen wichtigen Vergleich zu vertraulichen Konditionen erzielt. Was die bisherigen Urteile zum Sky Valley Education Center betrifft, so warten wir weiterhin auf die Entscheidung des Washington State Supreme Courts im Fall Erickson. Unabhängig von der Faktenlage hat sich gezeigt, dass die Gerichtsprozesse zu den Fällen dieser Schule besonders schwierig sind. Wir haben eine Strategie, um die Risiken einzudämmen. Deshalb bilden wir Rückstellungen für mögliche Vergleichsvereinbarungen.
- Auch außerhalb der Gerichtssäle engagieren wir uns weiter. Wir begrüßen Gesetze auf einzelstaatlicher und Bundesebene, die die US-Umweltbehörde EPA stärken.
- Darüber hinaus prüfen wir zusätzliche Optionen, um das Unternehmen zu schützen – nichts ist dabei vom Tisch.
Wir sind uns der Bedrohung sehr bewusst, die von diesem Thema ausgeht – für Landwirte und Konsumenten in den USA sowie für unser Unternehmen. Wir befinden uns in einer wichtigen Phase, in der mehrere Stränge unserer Strategie auf wichtige Haltepunkte zusteuern. Auf unserem Weg treffen wir jede Entscheidung mit einem übergeordneten Ziel vor Augen: die Bedrohung insgesamt zu verringern und für unser Unternehmen einzudämmen.
Ich möchte mit einer persönlichen Bemerkung schließen. Sie haben mitbekommen, dass der Aufsichtsrat der Verlängerung meines Vertrags bis Ende März 2029 einstimmig zugestimmt hat. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Es ist eine Ehre, dieses Unternehmen mit seiner großartigen Mission und dem hervorragenden Team drei zusätzliche Jahre führen zu dürfen. Mir ist klar, dass der verlängerte Zeitraum zu der Frage führt, wie Bayer denn am Ende des Jahrzehnts aussehen wird. Die Frage ist berechtigt, und wir nehmen sie sehr ernst. Jetzt geht es aber darum, dass wir uns auf unsere wichtigsten Aufgaben konzentrieren: die Jahresziele, die Pipelines, die Rechtsstreitigkeiten, die Profitabilität von Crop Science und den Umbau des Unternehmens, damit Team Bayer schlanker und schneller wird, um seine Mission so effektiv wie möglich umzusetzen. Daraus werden wir die Vision entwickeln, wie Bayer seine Mission für den Rest des Jahrzehnts und darüber hinaus am besten erfüllen kann.
Und damit übergebe ich an Wolfgang.
Wolfgang Nickl,
Finanzvorstand der Bayer AG:
Beginnen wir mit mehr Hintergründen zu den vorläufigen Ergebnissen des zweiten Quartals, wie wir sie vergangene Woche veröffentlicht haben. Dabei will ich vor allem auf die wichtigsten Einflussgrößen und Währungseffekte eingehen.
Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal währungs- und portfoliobereinigt im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um ein Prozent. Nominal gab es einen Rückgang um vier Prozent, da signifikante Währungseffekte den Umsatz mit 550 Millionen Euro belasteten.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei 2,1 Milliarden Euro und damit auf Höhe des Vorjahresquartals. Das geringere Ergebnis bei Pharmaceuticals konnte durch bessere Ergebnisse bei Crop Science, Consumer Health und in der Überleitung ausgeglichen werden. Das bessere Ergebnis in der Überleitung lag vor allem an Transfereinnahmen durch einige Fußballballspieler, die allerdings zum Teil ausgeglichen wurden durch höhere variable Vergütungsleistungen und Hyperinflationseffekte, die sich auf die Bilanz auswirkten. Wechselkurse belasteten das EBITDA vor Sondereinflüssen mit 184 Millionen Euro im zweiten Quartal.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,23 Euro und damit 29 Cent bzw. 31 Prozent über dem Vorjahreswert. Ursachen waren ein verbessertes bereinigtes Finanzergebnis und ein geringerer Steueraufwand. Das bereinigte Finanzergebnis verbesserte sich im Vorjahresvergleich um rund 150 Millionen Euro, vor allem wegen geringerer Zinszahlungen. Die bereinigte Steuerquote lag nur bei 9 Prozent, da wir Steuerrückstellungen auflösen konnten. Ich möchte noch auf die Differenz zwischen dem bereinigten Ergebnis je Aktie und dem Ergebnis je Aktie von minus 0,20 Euro eingehen. Hauptursache sind Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten, die wir als Sondereinflüsse ausweisen. Diese wurden durch Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte von Crop Science zum Teil ausgeglichen.
Für die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten haben wir rund 1,2 Milliarden Euro zurückgestellt, vor allem wegen der negativen Berufungsentscheidung im Fall Anderson et al. Wir legen dagegen weitere Rechtsmittel ein, aber da es sich um eine Berufungsentscheidung handelt, mussten wir die Rückstellungen anpassen, wie in der Vergangenheit auch. Auch andere Kosten für Rechtsstreitigkeiten haben wir angepasst. Dabei haben wir 17.000 Fälle verglichen, aber auch neue in der Bilanz berücksichtigt.
Für den PCB-Komplex buchten wir rund 530 Millionen Euro an Rückstellungen und Verbindlichkeiten, um den Fall Burke beizulegen sowie für mögliche künftige Vergleiche bezüglich des Sky Valley Education Centers. Die Rückstellung umfasst auch weitere Kosten für die Rechtsstreitigkeiten.
Vor dem Hintergrund des Fünf-Jahres-Programms für Crop Science verzeichneten wir Zuschreibungen von 840 Millionen Euro auf immaterielle Vermögenswerte im zweiten Quartal 2025.
Der Free Cash Flow lag im zweiten Quartal bei 125 Millionen Euro, während es im Vorjahr noch 1,3 Milliarden Euro waren. Die Differenz erklärt sich vor allem durch höhere Auszahlungen für variable Vergütungsleistungen wie wir sie für das Gesamtjahr bereits erwartet haben. Zudem gab es einen Basiseffekt aus dem Vorjahr durch Verschiebungen von Zahlungen bei Crop-Science-Kunden. Für das Halbjahr lag der Free Cash Flow bei minus 1,4 Milliarden Euro und damit vier Prozent über dem Vorjahreswert – und das trotz eines geringeren Ergebnisses, höherer variabler Vergütungsleistungen und Restrukturierungskosten. Die Nettofinanzverschuldung sank im Quartal um rund eine Milliarde Euro auf 33,3 Milliarden Euro, hauptsächlich aufgrund positiver Translations-effekte durch die Verschuldung in US-Dollar. Im Jahresvergleich sank die Nettofinanzverschuldung um rund 3,5 Milliarden Euro.
Damit zum Ausblick der Divisionen für das Gesamtjahr. Für Crop Science bestätigen wir die Prognose bei konstanten Wechselkursen, die auch die erwarteten regulatorischen Effekte berücksichtigt. Da die EPA vorgeschlagen hat, die Zulassung für Dicamba zu erteilen, sind wir zuversichtlich, die Registrierung für die nächste Saison wieder zu erhalten. Das könnte uns künftig auch bei Soja- und Baumwollpreisen helfen. Das globale Wachstum bei Mais sowie Mengenzunahmen bei Pflanzenschutzmitteln wirkten sich positiv auf die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr aus. Nach dem historischen Hoch bei Mais in den USA sowie starker Erholung in anderen wichtigen Regionen behalten wir mögliche gegenläufige Entwicklungen im Blick. Auch in Bezug auf die Entwicklung bei Pflanzenschutzmitteln bleiben wir vorsichtig. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine solide Entwicklung der Anbauflächen sowie eine starke Marktposition in Lateinamerika. Diese Entwicklung untermauert unsere Zuversicht, die Prognose für 2025 zu erreichen.
In Bezug auf die Profitabilität gehen wir weiterhin davon aus, dass Kosteneinsparungen und Mischeffekte im Jahresvergleich zu einer stabilen Marge bei konstanten Wechselkursen führen werden. Wegen der Marktvolatilität fokussieren wir uns mit der Umsetzung des Fünf-Jahres-Programms stark darauf, die Marge zu halten.
Für Pharmaceuticals haben wir die um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf Basis der starken Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr angehoben. Dabei glich das Wachstum der Markteinführungen die Rückgänge im reiferen Portfolio mehr als aus. Speziell bei Xarelto™ erwarten wir nun einen Umsatzrückgang am unteren Ende der ursprünglichen Prognose von minus einer bis minus 1,5 Milliarden Euro. Das verschiebt einen Teil der Effekte auf Umsatz und Ertrag auf 2026. So erwarten wir, dass der Umsatzrückgang bei Xarelto™ im kommenden Jahr ungefähr auf dem Niveau von 2025 liegen und wahrscheinlich wieder durch das Wachstum der Markteinführungen ausgeglichen wird. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen prognostizieren wir jetzt im engeren Korridor zwischen 24 und 26 Prozent bei konstanten Wechselkursen.
Bei Consumer Health stiegen die Umsatzerlöse im Halbjahr um ein Prozent, wobei sich Preis- und Volumeneffekte die Waage hielten. Zwar erwarten wir für die zweite Jahreshälfte ein beschleunigtes Umsatzwachstum durch Innovationen und die gute Entwicklung in unseren Fokusbereichen, den Power Couples. Das Wachstum im Gesamtjahr wird jedoch voraussichtlich am unteren Ende des Prognosekorridors liegen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die operativen Effizienzinitiativen, so dass die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen im bisher prognostizierten Korridor bleiben sollte.
Aufgrund der Prognosen für die Divisionen haben wir den Konzernausblick für Umsatz und bereinigtes EBITDA auf Basis konstanter Wechselkurse erhöht. Zudem erwarten wir ein etwas verbessertes bereinigtes Finanzergebnis von minus 1,7 Milliarden bis minus 1,9 Milliarden Euro für das Gesamtjahr. Die Verbesserungen beim EBITDA und dem Finanzergebnis erlauben uns, auch die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie um 30 Cent bei konstanten Wechselkursen anzuheben.
Durch die zusätzlich gebuchten Verbindlichkeiten und Rückstellungen für die Rechtsstreitigkeiten im zweiten Quartal sowie die erwarteten Restrukturierungskosten für die zweite Jahreshälfte erwarten wir für das Gesamtjahr nun Sondereinflüsse zwischen minus 2,5 Milliarden bis minus 3,5 Milliarden Euro.
Die Erwartungen für Free Cash Flow und Nettofinanzverschuldung bestätigten wir.
Nun zu den Effekten von Wechselkursen und den jüngsten geopolitischen Entwicklungen. Wir haben unsere Wechselkurserwartungen auf Basis der Kurse im Juni angepasst. Durch die weitere Abwertung des US-Dollars sowie schwächere Währungen in Brasilien und China erwarten wir signifikanten Gegenwind für Umsatz und Ergebnis in diesem Jahr. Für die Nettofinanzverschuldung erwarten wir einen reduzierenden Translationseffekt. Wir beobachten die Währungseffekte genau. Sie haben großen Einfluss auf unsere Geschäfte, und wir erwarten auch für das kommende Jahr signifikante Effekte.
Zum Schluss möchte ich noch auf direkte und indirekte geopolitische Effekte auf unser Geschäft eingehen. Insgesamt bleibt die Lage sehr volatil. Wir haben zwar mehr Klarheit bezüglich der Zölle auf EU-Exporte in die USA, die vor kurzem auf 15 Prozent festgesetzt wurden. Es ist aber noch unklar, ob die Sektorüberprüfungen zu zusätzlichen Zöllen für pharmazeutische Produkte führen. Indirekte Effekte bleiben schwierig vorherzusagen, etwa die Entwicklung des Verbrauchervertrauens, das wichtig für unser Consumer-Health-Geschäft ist. Auch wie das Meistbegünstigungsprinzip umgesetzt werden soll und welche Effekte es auf Medikamentenpreise in den USA haben wird, ist weiter unklar.
Insgesamt müssen wir mit der neuen Realität der geopolitischen Volatilität umgehen. Dafür haben wir sehr effektive und flexible Arbeitsgruppen eingerichtet, die in diesem Umfeld schnell reagieren können. Wir optimieren auch unsere Lieferketten weiter und behalten Einkauf und Lagerhaltung im Blick. In Bereichen wie Saatgut und Pflanzeneigenschaften hilft uns zudem unsere regionale Aufstellung.
Auf Basis der aktuellen Ankündigungen gehen wir weiterhin davon aus, dass wir mit möglichen Effekten umgehen können und diese unseren Jahresausblick für 2025 auf Basis konstanter Wechselkurse nicht verändern. Für das kommende Jahr beobachten wir mögliche direkte und indirekte Effekte sehr genau.
Wir arbeiten kontinuierlich an Gegenmaßnahmen, um die Stabilität unserer Lieferketten zu gewährleisten und mögliche Effekte auf unsere Geschäftsentwicklung zu minimieren. Wir werden Sie dazu selbstverständlich auf dem Laufenden halten.
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