23
Mai
2025
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10:00
Europe/Amsterdam

Canesten® Gyn Once – das stärkere Clotrimazol mit Booster

Vulvovaginalkandidosen:

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Zusammenfassung

Aktuelle In-vitro-Studie belegt erstmalig die überlegene antimykotische Wirksamkeit von Clotrimazol gegenüber Nystatin / Eine weitere In-vitro-Studie unterstreicht: Vaginaltabletten mit Clotrimazol und Milchsäure-Zusatz wie Canesten® Gyn wirken effektiver und schneller als Clotrimazol-Vaginaltabletten ohne Milchsäure / Schnellerer Symptomrückgang unter Canesten® Gyn Once (500 mg Clotrimazol) als unter Canesten® Gyn 3-Tage-Therapie (200 mg Clotrimazol)

Leverkusen, 23. Mai 2025 – Dr. Matthias Krick, niedergelassener Gynäkologe in Moers, erklärte in einer Online-Pressekonferenz, dass drei von vier Frauen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Vulvovaginalkandidose mit dem hauptsächlichen Erreger Candida albicans betroffen sind.1 Begünstigt wird eine vaginale Pilzinfektion oft durch die Einnahme von Antibiotika, Immunsuppressiva, Grunderkrankungen wie Diabetes oder übertriebene Intimhygiene.1

„Die mit einer Vulvovaginalkandidose einhergehenden Symptome wie Juckreiz, vaginale Rötung und Brennen, rufen bei den betroffenen Frauen einen hohen Leidensdruck hervor“, so Krick und ergänzte: „Fundament der Therapie ist die lokale Anwendung von Antimykotika.“

In-vitro-Vergleich: Clotrimazol ist Nystatin überlegen

Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, Mycoclinic Berlin, betonte: „Die leitliniengerechte Therapie einer Vulovovaginalkandidose mit topischem Clotrimazol ist der derzeitige Goldstandard. Aber auch Nystatin kommt häufig zum Einsatz. Bisher gab es keine Studie, die die Wirksamkeit der beiden Substanzen verglich. Wir haben deshalb eine In-vitro-Studie mit kommerziell erhältlichen Vaginaltabletten, die entweder Clotrimazol oder Nystatin enthielten, durchgeführt.“

In dem quantitativen Vergleich wurden Vaginaltabletten mit 500 mg bzw. 200 mg Clotrimazol und Milchsäure-Zusatz (Canesten® Gyn Once und Canesten® Gyn 3-Tage-Therapie) sowie Vaginaltabletten mit 100.000 IE. Nystatin in drei Untersuchungsmodellen gegen Candida albicans getestet: Direktauflage, Agar-Diffusionstest und Röhrchen-Dilutionstest. Dabei zeigte sich in allen drei Modellen eine deutliche Überlegenheit der Clotrimazol-haltigen Vaginaltabletten. Unter anderem ergab die Auszählung der koloniebildenden Einheiten auf dem Nährmedium im Dilutionstest, dass die Vaginaltabletten von Canesten® Gyn Once und Canesten® Gyn 3-Tage-Therapie um das 17-fache beziehungsweise 5-fache wirksamer waren als die Nystatin-Vaginaltabletten.2

Canesten® Gyn enthält Milchsäure als Booster

Für die höhere Wirksamkeit von Clotrimazol in Canesten® Gyn gegenüber anderen Vaginaltabletten sorgt der Zusatz von Milchsäure. So waren in einem In-vitro-Vergleich von Clotrimazol-Vaginaltabletten mit und ohne Milchsäurezusatz die Formulierungen mit Milchsäure deutlich fungizider als jene ohne: Bei den 200 mg Clotrimazol-Vaginaltabletten und den Faktor 4 und bei den 500 mg-Vaginaltabletten sogar um den Faktor 7.3

Höhere Clotrimazol-Dosierung beschleunigt Wirkeintritt

Die Dosierung von Clotrimazol hat aber nicht nur einen Effekt auf die Fungizität, sondern auch auf die Schnelligkeit des Wirkeintritts: In einer offenen, multizentrischen und in Deutschland durchgeführten nicht interventionellen Studie mit 978 Patientinnen resultierte die 1-Tages-Therapie mit der Canesten® Gyn-Once-Vaginaltablette (500 mg Clotrimazol) in einem schnelleren Rückgang der Symptome Rötung, Juckreiz und Brennen als die 3-Tage-Therapie (200 mg Clotrimazol pro Vaginaltablette).4

Tietz resümierte: „500 mg Clotrimazol in einer Milchsäure-haltigen Vaginaltablette ist das effektivste und am schnellsten wirksame lokale Antimykotikum in der Therapie der Vulvovaginalkandidose.“

Apotheke hat wichtige Lotsenfunktion

Für Apothekerin Dr. Katja Scarlett Daub, Dresden, sind akute Vulvovaginalkandidosen ein häufiges Beratungsthema. Sie unterstrich die Lotsenfunktion der Apotheke: „In klaren Fällen kann beispielsweise die 1-Tages-Therapie Canesten® Gyn Once empfohlen werden, da diese Therapie besonders schnell und effektiv wirksam ist.“ Wenn die Patientin erstmals von der Symptomatik betroffen oder schwanger ist, sollte an eine Ärztin/einen Arzt verwiesen werden.

Quelle:
Online-Fachpressekonferenz „Intimgesundheit im Ungleichgewicht – neue In-vitro-Erkenntnisse für die gynäkologische Versorgung“, 14. Mai 2025

Literatur:
1 S2k-Leitlinie Vulvovaginalkandidose, Stand Sept. 2020; AWMF-Registernr. 015/072
2 Tietz HJ. Gyn 2025;30:158-166
3 Tietz HJ, Yesilkaya T. Gyne 2022;4: 12-16
4 Tietz HJ, Becker NH. Gyne 2011;11:12–15

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