Nährstoffdefizit bei erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen - Mangelversorgung direkt an der Haarwurzel nachgewiesen
Kranke Haarwurzeln von Patientinnen mit androgenetischer Alopezie (AGA) weisen eine mangelhafte Vaskularisierung und ein Nährstoffdefizit auf / Kranke Haarwurzeln können spezielle Mikronährstoffe der Priorin® Kapseln nachweislich aufnehmen und so gezielt gestärkt werden / Ein besseres Verständnis der physiologischen Prozesse an der Haarwurzel ist wichtig für die Therapie
Daten der SURVIVOR-Studie belegen:
Leverkusen, 14. April 2021 - Haarwurzeln von Frauen mit androgenetischer Alopezie (AGA) weisen ein Nährstoffdefizit durch eine mangelhafte Vaskularisierung auf. Das belegen neue wissenschaftliche Erkenntnisse der aktuellen SURVIVOR-Studie, die erstmals auf der 51. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. präsentiert werden.(1) Diese Ergebnisse stärken die Empfehlung zum gezielten Einsatz von konzentrierten Mikronährstoffpräparaten zur erweiterten Behandlung der androgenetischen Alopezie, um dem Nährstoffmangel an der Haarwurzel und dem damit verbundenem Haarausfall entgegenzuwirken.
Verminderte Vaskularisierung und Nährstoffdefizit direkt an der Haarwurzel
Erstmals konnte eine Mangelversorgung mit Nährstoffen direkt an der Haarwurzel bei AGA-Patientinnen nachgewiesen werden.(1) Haarwurzeln von Frauen mit androgenetischer Alopezie weisen demnach eine verminderte Vaskularisierung auf. Die Folge: Nährstoffdefizit aufgrund der Einschränkungen im Versorgungssystem(1) - die Haarwurzeln „verhungern“ regelrecht, weil immer weniger Nährstoffe zur Wurzel transportiert werden können, was letztlich zu Haarausfall führen kann. „Die Forschungsergebnisse zeigen aber, dass diese unterversorgten Haarwurzeln in der Lage sind, Mikronährstoffe wie Pantothensäure und L-Cystin aufzunehmen. Die Daten unterstützen somit den Einsatz von Nährstoffpräparaten mit diesen Inhaltsstoffen zur erweiterten Behandlung der AGA“, so Dr. Marta Bertolini, Leiterin der SURVIVOR-Studie und Principal Scientist & Deputy General Manager, Monasterium Laboratory - Skin & Hair Research Solutions GmbH, Münster.
Verminderte Expression von VEGF bei AGA
Mit Hilfe der Immunfluoreszenzmikroskopie konnte in der SURVIVOR-Studie nachgewiesen werden, dass in kranken Haarwurzeln deutlich weniger VEGF vorliegt - ein wichtiger Faktor, der die Bildung neuer Blutgefäße fördert. Dies hat eine verminderte Vaskularisierung der Haarwurzeln zur Folge, die letztlich den krankheitsbedingten Nährstoffmangel verursacht.(1)
Professorin Dr. med. Annika Vogt, Leiterin des Haarkompetenzzentrums der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin, ordnet die Ergebnisse der SURVIVOR-Studie in den Kontext der aktuellen Behandlungsempfehlungen im Rahmen der S3 Leitlinie ein. „Die Daten der SURVIVOR-Studie schaffen eine wichtige Basis zum besseren Verständnis der grundlegenden Prozesse an Haarfollikeln bei AGA. Dies ist essentiell, um den Einfluss von Mikronährstoffen bei AGA besser zu verstehen.“
Weitere Evidenz für Mikronährstoffpräparate benötigt
Zur Therapie der androgenetischen Alopezie sind in erster Linie lokal und systemisch anwendbare Arzneimittel indiziert.(2) Wichtig sei es aber, auch Evidenz für den Einsatz von speziellen Mikronährstoffpräparaten für die erweiterte Behandlung der AGA zu schaffen, so Professorin Vogt.
Als ursächlich für die androgenetische Alopezie wird eine Hormonstörung angesehen. Diese Form des Haarausfalls zeigt sich verstärkt um die Wechseljahre herum und wird von betroffenen Frauen als sehr belastend empfunden. „Allerdings ist eine Hormontherapie der AGA bei Frauen kaum wirksam.“, erklärt Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Ehrhardt Proksch, Universitäts-Hautklinik Kiel, der das Symposium auf der DDG-Tagung leitet. Daher seien Mikronährstoffpräparate wie Priorin® Kapseln eine sinnvolle Option zur erweiterten Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Frauen, so Professor Proksch weiter.
Androgenetische Alopezie bei Frauen zeichnet sich durch dünner werdendes Haar und Haarverlust vor allem im Scheitelbereich des Kopfes aus. Sie ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen in Deutschland.(2)
Priorin® Kapseln versorgen verkümmerte Haarwurzeln nachweislich:(3)
Der Mikronährstoffkomplex aus Hirseextrakt, Pantothensäure und L-Cystin liefert Nährstoffe in konzentrierter Form an die Haarwurzel und kann so den Mangel ausgleichen - die Wirkung von Priorin® Kapseln ist klinisch belegt.(3)
Priorin® Kapseln sind ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und zum Diätmanagement bei Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall bestimmt.
(1) Piccini I, et al. ePoster P070, präsentiert im Rahmen der 51. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. - virtuell und Satelliten-Symposium der Bayer Vital GmbH „Nährstoffmangel bei der androgenetischen Alopezie - neue Erkenntnisse“ am 14. April 2021
(2) Kanti V, Messenger A, Dobos G, et al. Evidencebased (S3) guidelines for the treatment of androgenetic alopecia in women and men. J EurAcadDermatolVenereol. 2018; 32:11-22
(3) Gehring W, et al. Zeitschrift für Hautkrankheiten, H+G 7/8 (75) 419-423 (2000)
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