10
November
2025
|
13:00
Europe/Amsterdam

Bayer nimmt an der Weltklimakonferenz im Regenwald teil

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COP30 in Brasilien:

Zusammenfassung

Bayer schafft mit „Casa Bayer“ einzigartigen Ort für Austausch und Zusammenarbeit auf der COP30-Konferenz / Deutsche Bank, Siemens und Bayer unterzeichneten Absichtserklärung mit Regenwaldnationen für eine neue Form von CO2-Zertifikaten zum Schutz des Regenwaldes / Als neues Mitglied der Sustainable Aviation Buyers Alliance trägt Bayer zur Reduzierung von CO2-Emissionen im globalen Luftverkehr bei / PRO Carbono Programm erreicht während COP30 die Marke von 3 Millionen Hektar / Strombedarf der chinesischen Produktionsstandorte von Bayer ab 2026 zu 100% aus erneuerbarer Energie

Leverkusen, 10. November 2025 – Bayer unterstreicht auf der diesjährigen Weltklimakonferenz (COP) in Brasilien sein Engagement im Kampf gegen den Klimawandel. Mit „Casa Bayer“ hat das Unternehmen einen einzigartigen Ort für Austausch und Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Organisationen und der Zivilgesellschaft geschaffen.

Das 100 Jahre alte „Casa Bayer“-Gebäude wird normalerweise von einer lokalen NGO als sozialpädagogische Einrichtung genutzt. Es wurde von Bayer umfangreich für die Konferenz restauriert und renoviert. Als Veranstaltungs- und Begegnungsort steht es während der Weltklimakonferenz Organisationen wie den brasilianischen und US-amerikanischen Handelskammern, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) oder dem UNFPA (United Nations Populations Fund) für mehr als 20 Events zu Verfügung. Im Anschluss an die Konferenz wird das Gebäude wieder den Bürgern Beléms übergeben.

„Bei Bayer haben wir eine lange und tiefe Verbindung mit den Menschen in Brasilien, unseren Mitarbeitern und Kunden“, sagte Bill Anderson, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Vorstandsvorsitzender von Bayer. „Da COP30 in einem unserer wichtigsten Märkte stattfindet, wollten wir unser Engagement für Gesundheit und Wohlstand dieses Landes auf eine besonders nachhaltige Art und Weise zeigen. Mit der Casa Bayer haben wir einen besonderen Ort für Austausch und Zusammenarbeit mitten in Belém geschaffen, der unterstreicht, wie wichtig Brasilien seit mehr als 100 Jahren für Bayer ist und wie sehr wir uns hier zu Hause fühlen.“

Deutsche Bank, Siemens und Bayer unterzeichnen Absichtserklärung mit Regenwaldnationen

Am 7. November unterzeichneten im Rahmen des COP30 Leaders‘ Summit die Deutsche Bank, Siemens und Bayer zusammen mit den Regierungen der lateinamerikanischen Staaten Honduras und Suriname sowie der Coalition for Rainforest Nations eine Absichtserklärung für eine neue Form von CO2-Zertifikaten zum Schutz des Regenwaldes. Die Symrise AG ist ebenfalls Teil der Initiative. Die geplante Entwicklung eines auf dem Artikel 6.2 des Pariser Abkommens basierenden neuen Regenwald-CO2-Zertifikates wird erstmals den direkten Kauf von Zertifikaten durch den privaten Sektor aus den lateinamerikanischen Regenwaldländern ermöglichen, um deren Waldschutz zu unterstützen. Die vorgeschlagene Pilottransaktion wäre bedeutend, um private Finanzmittel zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes zu mobilisieren.

Bill Anderson unterzeichnete das Abkommen im Namen von Bayer zusammen mit der Präsidentin von Honduras, Xiomara Castro, sowie zahlreichen Ministern beider Länder. Angesichts der Bedeutung dieser Vereinbarung eröffnete der COP30-Präsident André Corrêa do Lago die Unterzeichnungszeremonie. Die Initiative ergänzt die Bemühungen der kürzlich ins Leben gerufenen „Tropical Forest Forever Facility” der brasilianischen Regierung.

COP30 rückt klimafreundliche Innovationen in der Landwirtschaft ins Rampenlicht

Mit Brasilien als Gastgeber der diesjährigen Weltklimakonferenz, findet COP30 in einem großen Agrarmarkt statt. Das Konferenzpräsidium hat deswegen einen besonderen Schwerpunkt auf die brasilianische Landwirtschaft gelegt und einen speziellen Ausstellungsbereich, die AgriZone, auf dem Gelände des brasilianischen Agrarforschungsinstituts Embrapa eingerichtet.

„In den letzten 30 Jahren hat sich Brasilien von einem Nettoimporteur landwirtschaftlicher Produkte zu einem der größten Agrarexporteure gewandelt und dabei die Erträge erheblich gesteigert“, sagte Rodrigo Santos, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science, der an der COP30-Konferenz in Belém teilnimmt. „Dies wurde durch Wissenschaft und Innovation ermöglicht, die die unglaubliche Arbeit der Landwirte unterstützen. Ich freue mich sehr, dass auf der Weltklimakonferenz die Bedeutung einer resilienten Landwirtschaft zum Nutzen von Landwirten, der Gesellschaft und unseres Planeten ins Rampenlicht gerückt wird.“

Bayer wird sich im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen mit verschiedensten Stakeholdern über die Bedeutung landwirtschaftlicher Innovationen für Klima-Adaptation und -Mitigation austauschen. Zu diesen Innovationen zählt unter anderem Preceon™, der von Bayer kürzlich eingeführte Kurzhalm-Mais. Durch seine geringere Wuchshöhe sorgt er für mehr Standfestigkeit bei Stürmen und schützt so die Erträge der Landwirte. Eine weitere wichtige Entwicklung ist der Direktsaat-Reis von Bayer, welcher im Vergleich zum herkömmlichen Reisanbau den Wasserverbrauch der Pflanzen um bis zu 40%und die Treibhausgasemissionen um bis zu 45%verringern kann.

Ein wichtiges Element der strategischen Ausrichtung auf regenerative Landwirtschaft stellen für Bayer seine weltweiten Carbon-Farming-Programme dar. In Lateinamerika ist dies insbesondere die PRO Carbono Plattform. Ziel ist es, Landwirten eine Plattform für regenerative Landwirtschaftslösungen zu bieten, die sowohl der Umwelt als auch künftigen Generationen zugutekommt – ganz im Sinne der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. PRO Carbono ist das größte Carbon-Programm in der Region und umfasst derzeit etwa 3.000 Produzenten in Brasilien und Argentinien. Gemeinsam bewirtschaften diese rund 2,7 Millionen Hektar mit Sojabohnen, Mais und Baumwolle. Während der COP30-Konferenz wird das Programm 3 Millionen Hektar erreichen.

PRO Carbono wurde in Partnerschaft mit dem brasilianischen Agrarforschungsinstitut Embrapa entwickelt. Bayer bietet damit Landwirten in Lateinamerika die geeigneten Werkzeuge, um mittels regenerativer Praktiken die Effizienz landwirtschaftlicher Flächen zu erhöhen und CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren, zu erfassen und zu speichern. Laut neuester Daten liegt der durchschnittliche CO2-Fußabdruck für Sojabohnen 50% und für Mais 55% unter dem nationalen Durchschnitt. Wenn das Management weiterhin verbessert wird und regenerative Praktiken auf noch breiterer Ebene angenommen werden, könnten diese Zahlen für Mais sogar auf über 60% und für Sojabohnen auf über 70% steigen.

Bayer unterstützt das COP30-Versprechen zur Vervierfachung der Produktion nachhaltiger Kraftstoffe

Die Dekarbonisierung des Verkehrssektors, insbesondere des Luftverkehrs, ist ein Schwerpunkt-Thema während der Weltklimakonferenz und insbesondere des COP30 Leaders’ Summit. Da es in der Luftfahrt bisher kaum Möglichkeiten zur Elektrifizierung gibt, sind Sustainable Aviation Fuels (SAF) entscheidend, um die entsprechenden Klimaziele zu erreichen. Unmittelbar vor der Weltklimakonferenz hat Brasilien unter dem Titel „Belém 4x“ eine Initiative gestartet, um die Produktion und Nutzung nachhaltiger Kraftstoffe bis 2035 zu vervierfachen. Neben der brasilianischen Regierung haben bereits mehr als 20 Nationen ihre Unterstützung für diese Initiative zum Ausdruck gebracht. Weitere Länder werden voraussichtlich während der COP30-Konferenz folgen.

Die Landwirtschaft kann bei der Skalierung der Versorgung mit nachhaltigen Kraftstoffen sowohl durch neuartige als auch bereits etablierte pflanzenbasierte Rohstoffe eine Schlüsselrolle spielen. Bayer ist seit langem auf dem Gebiet der innovativen Pflanzenzucht für kohlenstoffarme Biokraftstoffe aktiv. Mit CoverCress und Camelina investiert Bayer in die Skalierung von kohlenstoffarmen Biokraftstoff-Rohstoffen, die zudem neue Einkommensmöglichkeiten für Landwirte schaffen. Seit letztem Jahr ist Bayer aktives Mitglied des Biofuture Industry Council, der Regierungen, die Industrie und andere Interessengruppen zusammenbringt, um die Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe voranzutreiben.

Um das Engagement bei Biokraftstoffen noch weiter zu vertiefen, hat Bayer im Rahmen der Weltklimakonferenz heute seine Mitgliedschaft in der Sustainable Aviation Buyers Alliance (SABA) bekanntgegeben. Ziel der gemeinnützigen Initiative von fast 40 Unternehmen, der neben Bayer auch Boeing, Google, und United Airlines angehören, ist eine beschleunigte Reduzierung der CO2 Emissionen im weltweiten Luftverkehr durch den Kauf nachhaltiger Kraftstoffe oder die Förderungen neuer Investitionsmöglichkeiten und Technologien. Die Initiative hat hierfür ein eigenes Register für Zertifikate sowie einen Rahmen für die nachhaltige Nutzung von SAF entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum hat SABA auch einen Standard zur Messung und Berichterstattung von Emissionen in der Luftfahrt definiert. Darüber hinaus vereinfacht SABA den Einkauf für die Luftfahrt durch einen einheitlichen Ansatz.

Im Vorfeld der Weltklimakonferenz ist Bayer darüber hinaus der neuen globalen Koalition „Carbon Measures“ beigetreten. Diese besteht aus 19 multinationalen Unternehmen verschiedener Branchen und Regionen, darunter ExxonMobil, BASF und Santander. Hauptziel der Koalition ist es, ein verbessertes Rahmenwerk für die Kohlenstoffbilanzierung zu schaffen.

Bayer liegt bei der Erreichung von 100% erneuerbarer Energie in China vor dem Zeitplan

Bayer unterstreicht auf der Weltklimakonferenz die Bedeutung seines Climate Transition und Transformation Plan. Ziel ist es, die eigenen Emissionen bis 2030 um 42% zu reduzieren und bis 2050 einschließlich der gesamten Wertschöpfungskette um 90% zu senken. Bis Ende 2029 soll der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Quellen bezogen werden.

In China wird das Ziel von 100% grünem Strom bereits im nächsten Jahr erreicht. Durch die Förderung erneuerbarer Energien in China wird Bayer sein Ziel an allen fünf Produktionsstandorten und zwei Zulieferstandorten damit vier Jahre früher erreichen als ursprünglich geplant. Der Konzern kann damit nicht nur seine dortigen Energiekosten um jährlich 6% senken, sondern vermeidet künftig Emissionen von ungefähr 19.835 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Konzern mit rund 93.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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