Neue Tomatensorten von Bayer bieten Schutz gegen resistenzbrechenden Tomato Brown Rugose Fruit Virus (ToBRFV)
Bayer setzt mehrfach gestapelte virusresistente Gene ein, um länger anhaltenden Schutz gegen ToBRFV-Mutationen zu erreichen / Neue Hybride wurden mit fortschrittlichen konventionellen Züchtungsmethoden entwickelt und werden ab diesem Jahr in allen wichtigen Gewächshaustomaten-Segmenten erhältlich sein
Monheim am Rhein, 4. Juni, 2025 – Bayer hat Tomatensorten entwickelt, die Landwirtinnen und Landwirten fortschrittliche Lösungen gegen das Tomato Brown Rugose Fruit Virus (ToBRFV) bieten. Diese Sorten werden noch in diesem Jahr in allen wichtigen Gewächshaustomaten-Segmenten eingeführt und verfügen über mehrfach gestapelte virusresistente Gene für einen länger anhaltenden Schutz gegen ToBRFV-Mutationen.
Die erste Generation resistenter Tomatensorten hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, Menge und Qualität der Ernten sicherzustellen. Doch Pflanzen-RNA-Viren wie ToBRFV mutieren schnell. Das bedeutet, dass Sorten mit einer einzigen Resistenzquelle anfälliger sind. Die Kombination mehrerer resistenter Gene, die verschiedene Phasen der Interaktion zwischen Pflanze und Virus stören, kann einen besseren Schutz bieten.
„Das resistenzbrechende ToBRFV-Virus bleibt eine anhaltende Bedrohung für die Einkommen der Landwirte. Deshalb brauchen sie längerfristige Lösungen, die Qualität und Erträge nicht beeinträchtigen“, sagt Javier Quintero, Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich Tomaten der Bayer-Division Crop Science. „Wir haben mehrere neue ToBRFV-resistente Hybriden getestet und nachgewiesen, dass sie dem resistenzbrechenden Virus standhalten. Wir erwarten, dass Landwirte unter ähnlichen Anbaubedingungen auch entsprechende Ergebnisse erzielen werden."
Um die Resistenz von vier neuen Tomatenhybriden unter hohem Virusdruck zu testen, wurde eine Versuchsgruppe dem Standardvirus ausgesetzt, die andere einem resistenzbrechenden ToBRFV-Isolat. Jeder Versuch wurde in einem separaten Gewächshaus durchgeführt und beinhaltete auch eine nicht-resistente Tomatensorte. Sowohl 14 als auch 21 Tage nach der Beimpfung, der sogenannten Inokulation, zeigten die nicht-resistenten Pflanzen starke ToBRFV-Symptome, während die Pflanzen mit mehrfach gestapelten virusresistenten Genen sowohl dem Standardvirus als auch der Mutation von ToBRFV standhielten.
Zu den ersten Tomatenhybriden mit mehrfach gestapelten virusresistenten Genen gehören die rote De Ruiter Fleischtomate Ferreira und die rosa De Ruiter Fleischtomate Futumaru von Bayer, die bereits im Handel erhältlich sind. Bayer bringt zudem neue mehrfach gestapelte resistente Hybriden für große und mittlere Rispentomaten, Cocktail- und Cherry-Tomaten sowie Fleischtomaten auf den Markt. Jüngste Versuche haben die hohen Erwartungen an die agronomische Leistung und das Resistenzniveau bekräftigt. Die erste Reihe dieser neuen Produkte wird noch 2025 erhältlich sein.
Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Konzern mit rund 93.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Kontakt für Medien:
Benjamin Eberle, Tel. +1 314 2586187
E-Mail: benjamin.eberle@bayer.com