SBTi validiert Emissionsreduktionsziele und CDP verleiht Bestnoten
Klimaziele von Bayer:
Science Based Targets Initiative bestätigt Reduktionsziel der Scope-1- und Scope-2- Emissionen um 42 Prozent bis 2029 / Reduzierung der Scope-1-, 2- und 3-Emissionen um 90 Prozent bis 2050 / Bayer erhält das CDP „A“-Rating für sein Engagement im Bereich Klima und Wasser
Leverkusen, 22. April 2025 – Die Bayer AG hat ihre Klimaziele erneut durch externe Validierung gestärkt: Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat die Ziele von Bayer zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bestätigt und den Weg hin zu Netto-Null validiert. Das Unternehmen erfüllt demnach die strengen Standards der SBTi. Dies gilt auch für die neuesten Vorgaben im Bereich der Scope-3-Emissionen. Hier hat Bayer das entsprechende Reduktionsziel auf 25 Prozent bis 2029 erhöht. Als weitere Bestätigung für das Nachhaltigkeitsengagement des Konzerns ist Bayer von der renommierten Ratingorganisation Carbon Disclosure Project (CDP) in den Bereichen Klima und Wasser jeweils mit der Bestnote A bewertet worden.
Bayer wendet neue SBTi Kriterien bei Scope 3 Emissionen an
Die SBTi ermutigt Unternehmen und Organisationen ihre Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen nach den neuesten klimawissenschaftlichen Standards auszurichten und somit zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau beizutragen.
Gemäß des 2024 veröffentlichten Klima Transitions- und Transformationplans will Bayer seine Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2050 oder früher um 90 Prozent reduzieren. Verbleibende bzw. unvermeidbare Emissionen werden durch langfristige Kohlenstoff-Entnahmen aus der Atmosphäre ausgeglichen. Im Rahmen dieser Verpflichtung hat es sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die eigenen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und Scope 2) bis Ende 2029 um 42 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 zu verringern. Die Reduzierung der Scope-3-Emissionen ist eine industrieübergreifende Herausforderung mit vielen Abhängigkeiten, da Scope 3 alle indirekten Emissionen der Wertschöpfungskette umfasst, die nicht direkt von Bayer kontrolliert werden. Bei der Festlegung des langfristigen Ziels für 2050 hat Bayer die neuen SBTi-Kriterien angewendet und sich ein strengeres Ziel zur Reduzierung von Scope 3 gesetzt, das nun bei 25 Prozent bis 2029 liegt. Damit erhöht Bayer seine Ambitionen zur Reduzierung der Emissionen in der Wertschöpfungskette.
CDP bewertet das Engagement von Bayer im Bereich Klima und Wasser mit der Bestnote „A”
Die CDP hat Bayers Leistungen und Transparenz im Bereich Klima und Wasser mit dem besten Ratingergebnis „A“ bewertet. Damit knüpft Bayer an die sehr guten Ergebnisse der vergangenen Jahre an – seit 2015 hat Bayer in beiden Kategorien nie weniger als ein „A-“ erreicht.
CDP betreibt ein Rating-System zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, das Investoren, Unternehmen und Regierungen dabei hilft, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. In der aktuellen Bewertung hat Bayer in den Bereichen Klima und Wasser mit der Bestnote A abgeschnitten und im Bereich Wald ein B erhalten. In den Bereichen Klima und Wasser konnte Bayer damit sein sehr gutes Vorjahresergebnis von A- nochmals verbessern. Der jährliche Bewertungsprozess von CDP wird allgemein als Goldstandard für die Transparenz der Unternehmensaktivitäten im Bereich Umwelt anerkannt. CDP verwendet eine detaillierte und unabhängige Methodik, um Unternehmen zu bewerten, wobei Noten von A bis D- vergeben werden. Die Bewertung basiert auf der Vollständigkeit der Offenlegung, dem Bewusstsein und dem Management von Umweltrisiken sowie dem Nachweis von Best Practices. Unternehmen, die keine oder unzureichende Informationen bereitstellen, werden mit F bewertet.
„Bayer nimmt sein globales Engagement für Mensch und Natur ernst und ist bereits auf einem guten Weg, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Mit der Validierung durch die SBTi und dem CDP-Rating unterstreichen wir einmal mehr, wie wichtig uns unsere Klimaziele sind und dass wir selbstverständlich an ihnen festhalten. Bei einer sich im jetzigen Tempo fortsetzenden Erderwärmung würden die Konsequenzen für die Landwirtschaft ansonsten immer weitreichender. Wir bekennen uns zudem zu Transparenz und Verantwortlichkeit. Das ermöglicht uns, unsere Fortschritte zu messen und unsere Glaubwürdigkeit gegenüber unseren Stakeholdern, einschließlich Investoren, Kunden und der Gesellschaft, zu stärken“, sagt Matthias Berninger, Leiter Public Affairs, Sustainability & Safety bei Bayer.
Bayer arbeitet daran, seine Dekarbonisierungsziele durch Effizienzmaßnahmen, Prozess- und Portfolio-Innovationen, den Wechsel zu erneuerbaren Energien und schließlich durch die Kompensation der verbleibenden Emissionen zu erreichen. Dabei bilden Vertragsabschlüsse mit Currenta, den Wuppertaler Stadtwerken und CatCreek wichtige Meilensteine, um mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Der Großteil der Scope-3-Emissionen von Bayer stammt aus eingekauften Waren und Dienstleistungen (Kategorie 3.1, mehr als 70 Prozent). Um diese Emissionen zu reduzieren, verfolgt der Konzern umfangreiche Maßnahmen, die auch das UN-Nachhaltigkeitsziel Goal 13 (SDG 13) zum Klimaschutz unterstützen. Im Rahmen des Scope-3-Accelerator-Programms arbeitet Bayer aktiv mit seinen Lieferanten zusammen, um Nachhaltigkeitspraktiken zu fördern. Ziel ist es, die Zulieferer des Unternehmens zu energieeffizienten Prozessen und der Nutzung erneuerbarer Energien zu bewegen. Diese Zusammenarbeit trägt dazu bei, die Emissionen zu reduzieren, die mit der Produktion und dem Transport von Rohstoffen verbunden sind.
Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Konzern mit rund 93.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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Marc de Bruyn Ouboter |