Bayer Austria: Werner-Klein-Forschungspreis geht an die Kardiologin Jolanta Siller-Matula

  • Bayer Austria stiftet heuer bereits zum 10. Mal den Werner-Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung. 
  • Dieses Jahr erhielt ihn Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Jolanta Siller-Matula, PhD von der Medizinischen Universität Wien für kontinuierliche hervorragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der antithrombotischen Therapien bei Patient:innen mit koronaren oder strukturellen perkutanen Interventionen. 
     
Prof. Jolanta Siller-Matula_Copyright Agnes Stadlmann
Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Jolanta Siller-Matula, PhD / Bildrechte: Agnes Stadlmann

 

 

Wien, 7. Juni 2021 – Das Forschungsteam um Prof. Jolanta Siller-Matula erforscht seit vielen Jahren die optimalen Kombinationen und Dauer von anithrombothischen Medikamenten bei Patient:innen, die sich perkutanen Interventionen unterziehen. Für ihre damit gewonnenen Erkenntnisse wurde Prof. Siller-Matula nun mit dem von Bayer Austria gestifteten Werner-Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung geehrt. Eine rezente Metaanalyse ihres Forschungsteams, welche mit dem Preis ebenfalls gewürdigt wurde, untersuchte, ob eine kurzfristige (1-3 Monate) duale antithrombozytäre Therapie (DAPT) gefolgt von einer Ticagrelor-Monotherapie im Vergleich zur Standard-DAPT (6-12 Monate) mit einer günstigen klinischen Prognose verbunden ist1.

 

„Es ist eine große Ehre für mich, diesen bedeutsamen Preis zu erhalten, insbesondere da der Preis ein wichtiges Instrument zur Sichtbarmachung von translationaler Forschung in Österreich ist. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Präsidium der ÖKG für die Preisverleihung und bei Bayer für die Unterstützung des Preises bedanken. Ein besonderes Danke geht an die Mitglieder meines Teams an der Medizischen Universität Wien und des internationalen I-COMET Forschungteams2, die unermüdlich und leidenschaftlich nach personalisierten Ansätzen zur Verbesserung der klinischen Prognose von Patient:innen mit kardiovaskulären Erkrankungen forschen. Die Ergebnisse unserer rezenten Metaanalyse zur DAPT können direkt im klinischen Alltag, insbesondere bei Patient:innen mit hohem Blutungsrisiko umgesetzt werden: Ticagrelor Monotherapie nach nur drei Monaten DAPT verbessert die Überlebenschancen, vermindert die Blutungsrisiken und ist wirksam für die Prävention von kardiovaskulären unerwünschten Ereignissen“, erklärt Prof. Siller-Matula.

 

Der Forschungspreis wurde im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft verliehen, die von 27.-29. Mai 2021 rein virtuell stattfand. Lieven Hentschel, Geschäftsführer Bayer Austria und Leiter der Division Pharmaceuticals in Österreich, betont: „Mit unserer Mission ‚Science for a better life‘ ist Forschung fest in der DNA von Bayer verankert. So sind wir auch in Österreich stark im Bereich der Klinischen Forschung tätig. Daher freut es uns ganz besonders eine so herausragende Forscherin mit diesem Preis fördern zu können.“ Univ.-Prof. Dr. MSc Bernhard Metzler gratulierte im Namen der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG): „Prof. Siller-Matula betreibt kontinuierlich hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Translationalen Herz-Kreislaufforschung. Daher ist es uns eine große Freude, ihr Engagement mit diesem Preis angemessen würdigen zu können.

 

Therapieansätze im Vergleich
Die Metaanalyse des Forschungsteams geleitet von Prof. Jolanta Siller-Matula kam zu folgendem Ergebnis: Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom führte eine kurzfristige DAPT gefolgt von einer Ticagrelor-Monotherapie zu einem unveränderten ischämischen Risiko, jedoch zu einem signifikant geringeren Blutungsrisiko im Vergleich zur Standard-DAPT. Eine kurzfristige DAPT gefolgt von einer Ticagrelor-Monotherapie im Vergleich zur Standard-DAPT führte zu einem günstigen Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil. Direkte Vergleiche der Acetylsalicylsäure- mit der Ticagrelor-Monotherapie nach PCI sind erforderlich.

 

Forschungspreis der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) und Bayer Austria
Der Werner-Klein-Forschungspreis für Translationale Herz-Kreislaufforschung wird von der ÖKG für kontinuierliche hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Herz-Kreislaufforschung vergeben. Ausgezeichnet werden insbesondere Arbeiten, die zur Brückenbildung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung beitragen. Bayer Austria unterstützt diesen Preis zum mittlerweile 10. Mal in Folge.

 

 

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind zu finden unter www.bayer.de.

 


Über Bayer Austria
Bayer Austria ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Bayer-Konzerns mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Das Life-Science Unternehmen beschäftigt in Österreich rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steuert die Ländergruppe Südosteuropa und ist verantwortlich für Marketing, Vertrieb, klinische Studien sowie technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte. Weitere Informationen finden Sie unter www.bayer.at.

 

 

Ansprechpartnerin:
Mag. Stephanie Suchentrunk, Tel.: +43/1/71146-2228
E-Mail: stephanie.suchentrunk@bayer.com

 


Zukunftsgerichtete Aussagen 
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

COR-XAR-AT-0003-1– 06/2021

 

1 Prof. Jolanta SILLER Matula (MUW): Efficacy and Safety of Ticagrelor Monotherapy in patients undergoing PCI: A Metaanalysis, Clin Pharm and Therapeutics 2021
2 www.icomet.science
 

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