Deutscher Standort

Bitterfeld

Über Bayer Bitterfeld

 

Nach der politischen Wende beschloss der Vorstand der Bayer AG, einen Standort in der traditionellen Chemieregion Bitterfeld-Wolfen zu gründen. Am 25. Oktober 1991 wurde die Bayer Bitterfeld GmbH in das Handelsregister eingetragen. Der Beschluss wurde zu einer Erfolgsgeschichte.

 

News vom Standort Bitterfeld


Mittwoch, 16. Dezember 2020


Bayer Bitterfeld GmbH verlieh erneut Wissenschaftspreis in Kooperation mit dem Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Zwei junge Wissenschaftler wurden ausgezeichnet

 

Bayer

Bitterfeld-Wolfen, 16. Dezember 2020 - Die Bayer Bitterfeld GmbH verlieh erneut den Wissenschaftspreis des Unternehmens für hervorragende Dissertationen an der Martin-Luther-Universität Halle (MLU), Institut für Pharmazie. Im Jahr 2008 wurde dieser Preis erstmals ausgelobt. Bis zu diesem Jahr erhielten sechzehn junge Wissenschaftler diese Auszeichnung. 
Mit der Preisverleihung würdigt das Unternehmen die vielfältigen und erfolgreichen Forschungen im Rahmen von Doktorarbeiten am Institut. 

 

In diesem Jahr wurden gleich zwei junge Wissenschaftler ausgezeichnet:
Dr. Carolin Riehl - für ihre Dissertation zum Thema „Characterization of amorphous solid dispersions “ und Dr. Karsten Riehl. Er forschte zum Thema "Polymere Mikropartikel mit unterschiedlichen Oberflächenladungen als Adjuvans-Plattform für die aktive Vakzinierung"
Beide Wissenschaftler schlossen mit dem Prädikat summa cum laude ab.

 

Die ausgezeichneten Arbeiten wurde von der Universität gemeinsam mit der Bayer Bitterfeld GmbH ausgewählt und bewertet.
Bei der Auswertung ließ sich die Jury vom wissenschaftlichen Wert, von der internationalen Sichtbarkeit der Erforschungen und von der Anfertigung der Arbeiten an der Martin-Luther-Universität leiten.

 

Die Verleihung des Wissenschaftspreises der Bayer-Bitterfeld GmbH fand in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Rahmen des Festaktes zur Zeugnisübergabe an die Absolventen des pharmazeutischen Institutes in der historischen Aula im Löwengebäude der MLU statt.

 

Aufgrund der aktuellen Situation trafen sich die jungen Wissenschaftler Dr. Carolin Riehl und Dr. Markus Riehl mit dem Juror von Bayer,  Dr. Reinhard Walter und mit dem Betreuer  Prof. Dr. Karsten Mäder, MLU Fachbereich Pharmazie, zu einer virtuellen Preisvergabe. Seitens Bayer Bitterfeld hörten auch interessierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Abteilung von Dr. Reinhard Walter und von der Martin-Luther-Universität zu.

 

Dr. Reinhard Walter, Head of Process Technology bei der Bayer Bitterfeld GmbH, würdigte die Preisträger. Er unterstrich die Bedeutung des Preises für das Unternehmen. „Mit dem Wissenschaftspreis folgen wir einer langen Tradition der Bayer AG, wissenschaftliche Leistungen anzuerkennen. Wir wollen auf uns aufmerksam machen als hochmodernen Produktionsstandort und interessanten Arbeitgeber in der Nähe zur Universität“, sagte Dr. Walter.  Er erinnerte auch an Forschungskooperationen von Bayer mit der Martin-Luther-Universität in den 90er Jahren, wo auch er dabei war. Damals wurden Anwendungen und therapeutische Effekte des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure, dem Herzstück von Aspirin©, untersucht. 

 

In einer Laudatio erklärte Prof. Dr. Karsten Mäder den Inhalt beider Dissertationen.


Dr. Carolin Riehl hat eine kumulative Arbeit als Dissertationsschrift vorgelegt. Zentrales Thema der Arbeiten ist die Charakterisierung von amorphen festen Dispersionen, einem sehr aktuellen Gebiet der pharmazeutischen Technologie. Aufgrund der Schwerlöslichkeit vieler Wirkstoffe sind galenische Maßnahmen erforderlich, um die Löslichkeit und die Lösungsgeschwindigkeit zu verbessern, da ansonsten keine ausreichende Bioverfügbarkeit erreicht werden kann. Frau Dr. Riehl hat einen wesentlichen Beitrag auf dem Gebiet der amorphen Systeme geleistet.

 

Dr. Markus Riehl hat eine kumulative Promotionsschrift auf dem Gebiet der Entwicklung von Adjuvantien angefertigt, welche auf vier Publikationen basiert. Adjuvantien spielen eine wesentliche Rolle für die Effizienz von Impfungen. Die Auswahl Adjuvantien ist bisher beschränkt. Ziel der Promotionsarbeit von Dr. Riehl war es, ein Adjuvantien-System zu entwickeln und zu charakterisieren, welches sich für eine Vielzahl von Antigenen eignet und entsprechend für verschiedene Indikationen anwendbar ist.

 

Über Bayer

 

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de 

 

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
 

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