Deutscher Standort

Bitterfeld

Über Bayer Bitterfeld

 

Nach der politischen Wende beschloss der Vorstand der Bayer AG, einen Standort in der traditionellen Chemieregion Bitterfeld-Wolfen zu gründen. Am 25. Oktober 1991 wurde die Bayer Bitterfeld GmbH in das Handelsregister eingetragen. Der Beschluss wurde zu einer Erfolgsgeschichte.

 

News vom Standort Bitterfeld


Überreichung Leihgabe aus Kunst-Sammlung von Bayer an die Region

 

Gemalde

 

Heute wurde im Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen ein Kunstwerk aus der Sammlung Bayer an die Stadt als Dauerleihgabe überreicht.


Andrea Peters, Kuratorin bei Bayer Kultur, übergab das Bild meta-topographica des Malers Gerhard Hoehme an den Oberbürgermeister Armin Schenk. 


Gerhard Hoehme wurde im Jahr 1920 im Ortsteil Greppin geboren. Er studierte Kunst an der bekannte Hochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Danach führte ihn sein Weg nach Düsseldorf, wo er sich zu einem international renommierten Vertreter der abstrakten Kunst entwickelte. 


Im vergangenen Jahr wurde des 100. Geburtstags des Künstlers gedacht mit einer öffentlichen Licht-Installation und mit dem Anbringen einer kleinen Gedenktafel an seinem Elternhaus.


Anlässlich der 2. Kulturwoche der Stadt Bitterfeld-Wolfen konnten bereits Werke des Malers im Rathaus betrachtet werden. Beide Aktionen wurden durch Bayer Kultur gefördert. 


Der Höhepunkt der Erinnerung an Gerhard Hoehme ist nun die Übergabe des Gemäldes meta-topographica


Armin Schenk, Oberbürgermeister von Bitterfeld-Wolfen, sagte: „Vielen Dank an Bayer Kultur für dieses ausdrucksstarke Gemälde. Es zeigt einmal wieder die enge Verbundenheit zwischen der Stadt Bitterfeld-Wolfen und Bayer Bitterfeld GmbH.“  


Birgitt Heinicke aus Bobbau, eine der noch lebenden Verwandten des Künstlers, erzählte aus ihren frühen Erinnerungen über Gerhard Hoehme. 


Es ist von Bayer bereits das zweite kulturelle Engagement in diesem Jahr nach einem geförderten Klavierkonzert im Kulturhaus Wolfen aus der Reihe stART-Festival.  Aufgrund der Pandemiebestimmungen konnten die Zuhörer das Konzert aber nur über Stream genießen. 

 

Angebot zur Impfung auch an Firmen der Chemieregion

 

Die Bayer Bitterfeld GmbH (BBG) eröffnet ab 8. Juni 2021 ein lokales Impfzentrum auf dem Werksgelände sowohl für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens als auch für 36 Firmen des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen. Ausschließlich Beschäftigte können sich hier impfen lassen. 

 

Betriebsärzte sind bundesweit in die dezentrale COVID-19 Impfkampagne einbezogen. Partner für das Impfen auf dem Werksgelände Bayer Bitterfeld ist die Arbeitsmedizinische Vorsorgezentrum GmbH (AMVZ) aus Wolfen. Durch das betriebliche Impfangebot werden die lokalen Impfzentren und Arztpraxen entlastet und damit das Impfgeschehen insgesamt beschleunigt. 

 

Das Impfen ist jedoch an die Verfügbarkeit des Impfstoffes gebunden.
 
Der Impfstoff wird über die Betriebsärzte das AMVZ organisiert. Derzeit konnten sich 900 Personen für einen Impftermin online registrieren.
 
Das Impfzentrum bei Bayer Bitterfeld besteht aus mehreren angemieteten Containern. Der Zugang erfolgt über einen separaten Eingang am Werksgelände. Parkplätze stehen zur Verfügung. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BBG und von Unternehmen des Werksgeländes konnten sich melden als Helfer im Bereich der Koordination, für die Administration und auch als Ersthelfer zur Betreuung von Geimpften.  

BBG ist einer der Bayer Standorte, der ein lokales Impfzentrum organisierte. 
 
Maik Kaltenbach, Head of Health, Safety, Environment sagte: „Mit unserem Impfzentrum leisten wir einen außerordentlichen Beitrag, weil Gesundheit und Sicherheit unserer Beschäftigten für uns an erster Stelle stehen, und weil wir helfen wollen, die Pandemie schnellst möglich zu bezwingen.“   

Es ist aber auch selbstverständlich, dass Bayer gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
 

Zugang


Großkayna/Bitterfeld-Wolfen, 2. Juni 2021: 

 

Bayer unterstützte die Anfertigung eines Rollstuhl-E-Bikes mit einer Spende von 2500€ Ende des Jahres 2020. Das E-Bike ist eine Sonderanfertigung zum Transport behinderter Personen. Ein kompletter Rollstuhl kann aufgenommen und transportiert werden. 


In der Förderschule „Heinrich Kielhorn“ in Braunsbedra/OT Großkayna lernen Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Einige der Lernenden haben zusätzlich eine körperliche Beeinträchtigung und müssen im Rollstuhl gefahren werden. 

 

Im Rahmen der Mobilitätserziehung erkunden die Schülerinnen und Schüler mit kleinen Ausflügen per Fahrrad ihre nahe Umgebung einschließlich Seen-Landschaft. Dabei waren die Rollstuhl-Fahrer bisher ausgeschlossen. Um auch diesen Kindern zu einem schönen Erlebnis zu verhelfen, beschloss der Förderverein unter Leitung von Annette Schütte nach einer geeigneten Transportmöglichkeit zu recherchieren. Mit der Sonderanfertigung des gekauften Rollstuhl-E-Bikes wird die Mobilität nun möglich. Das Lehrerkollegium erklärte sich gern bereit, für die behinderten Kindern in das Pedal zu treten.     

 

Heute erfolgte die offizielle Vorführung bei gutem Wetter. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr aufgeregt. Sie sind sehr glücklich darüber, nun gemeinsam die Schulumgebung erkunden zu können. 

 

Der kleine Finn mit seinem Lehrer Herrn Böhme (im Bild) freut sich riesig über jeden Ausflug, der nun zum Beispiel um den Großkaynaer See führen kann.    
 

Schulleiter Jan Schirmer sagte: „Danke auch im Namen des Fördervereins für diese großzügige Spende, die unseren Kindern so guttut“. 

 

Foto

Bayer unterstützt behinderte Kinder, Spende für ein Rollstuhl-E-Bike  
 

 

stART Festival – Auftakt am Bayer-Standort in Bitterfeld

 

Bitterfeld-Wolfen, 24. April 2021:  Alles auf stART! heißt das aktuelle Programm seit diesem Jahr für Bayer Kultur. Neben den bekannten Spielstätten am Rhein werden auch hochkarätige Konzerterlebnisse an weiteren deutschen Standorten ermöglicht. Den Auftakt machte ein Konzert am Bayer-Standort in Bitterfeld.


Eigentlich sollten in diesem Jahr die Bayer Philharmoniker und der Pianist Alexander Krichel im Kulturhaus in Wolfen gastieren. Seit Herbst 2019 laufen die Planungsarbeiten. Titel des Kultur Events: stART Fesitval. Aufgrund der Pandemie wurde das Format angepasst, um Kunst weiterhin erlebbar zu machen.

 

Alexander Krichel
Alexander Krichel, © Sony Music/Oliver Mark

 

Alexander Krichel, international gefeierter Pianist und Mitglied der stARTacademy, reiste zum Konzert-Spiel nach Bitterfeld.


Das Städtischen Kulturhaus hatte ein Konzept entwickelt, um dieses Solo-Konzert während der aktuellen Situation zu ermöglichen - ohne Publikum in einem leeren Haus.


Alexander Krichel begeisterte mit Musik von Modest Mussorgsky „Bilder einer Ausstellung“, mit der Suite op. 10 von George Enescu, mit einer Zugabe mit Musik von Frédéric Chopin.


Das Konzert wurde angekündigt und aufgezeichnet und steht über Streaming einem interessieren Publikum noch bis etwa 30. April offen. 


Link zur Aufzeichnung für einen Hör-Genuss: 
https://www.kultur.bayer.de/de/startfestival

 

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

Dienstag, 9. März 2021 

Regionalwettbewerb Jugend forscht – digitaler Wettbewerb für kleine Nachwuchsforscherinnen und -forscher bei Bayer Bitterfeld GmbH 

 

„Lass Zukunft da“: Agar Agar – von den Algen zum Geschirr

 

Unter dem Motto „Lass Zukunft da“ beteiligten sich im 56. Wettbewerbsjahr von Jugend forscht wieder interessierte Kinder und Jugendliche, um vielfältige Fragen zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu beantworten. 

 

Aufgrund der Pandemie lief der Wettbewerb online und für jeden Beteiligten und auch  dezentral ab. Die Stiftung Jugend forscht hatte ein Tool für Videokonferenzen zur Nutzung durch Jungforscher und Juroren installiert.

 

Die Bayer Bitterfeld GmbH übernahm als langjähriges Patenunternehmen wieder sehr gern die Organisation des Wettbewerbes. 

In diesem Jahr nahmen 40 Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien sowie ein Auszubildender vom Anhaltischen Berufsschulzentrum Hugo Junkers Dessau teil, um ihre Projekte einer Fachjury am Bildschirm zu präsentieren. Die Anzahl der Teilnehmer und Projekte lag vergleichsweise unter dem Vorjahresniveau aufgrund von fehlenden Kapazitäten in der Betreuung oder von Einschränkungen an schulischen und außerschulischen Lernorten. 

 

Schülerinnen und Schüler aus Gräfenhainichen, Dessau, Halle, Jessen und Schulpforta stellten ihre frischen Ideen vor.

 

Die Sparte Schüler experimentieren war mit der Altersgruppe ab 11 Jahre auch gut vertreten. 

Die Fachgebiete Biologie, Chemie, Technik und Arbeitswelt verzeichneten in diesem Jahr die meisten Projekte.

Im Fachgebiet Biologie führten zwölf Schülerinnen und Schüler sieben Projekte vor.


Fabian Reinwardt (18), Marko Max Lämmerhirt (17) und Salar Hassan (18) forschten drei Jahre an der These, mit dem Gift des Gelben Mittelmeerskorpions eventuell die Aktivität von Krebszellen einzudämmen. Die Schüler vom Christian-Wolff-Gymnasium arbeiteten dabei eng mit dem Universitätsklinikum Halle zusammen.

 

Anna Langer (16) erforschte das Keimzellenspektrum auf Smartphone-Displays.


Der bekannte Spruch „in vino veritas“ wurde durch Sarah Hinkler (17), Landesschule Pforta, gemeinsam mit dem dortigen Weingut neu beleuchtet. Hierbei ging es um Anpassung von Rebsorten im Saale-Unstrut-Tal an den weltweiten Klimawandel.

 

Nikita Shirobokov (11) und Anh Le Hong Duc (12) entwickelten aus Agar Agar-Pulver ein nutzbares Geschirr für Speisen und Getränke, um eine Alternative gegenüber Plastik zu bieten. Sie experimentierten im Schülerforschungszentrum Halle. 

 

Weitere Jungforscherinnen und Jungforscher beschäftigten sich mit myofaszinalen Leitbahnen in der Sportmedizin, mit Blütenbewegungen unter dem Einfluss von induzierter Dunkelheit als Umweltstressor, oder wie und wo sich Brotsorten optimal lagern lassen, um der Verschimmelung vorzubeugen. 

 

Chemie war das zweitstärkste Fachgebiet. Acht Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Arbeiten. 
Zwei Projekte in der Sparte Schüler experimentieren befassten sich mit der Substitution von Plastik-Folien und Palmöl durch umweltfreundliche Materialien.

 

Tara Mohrs und Finn Zessin (12/13) vom Gymnasium Jessen reichten ihre Projekte ein, die sich mit sich mit der Trennung von Metallen und mit Verfahren zur Trennung von Metallgemischen auseinandersetzten.
Das Thema Energiewende setzte Tim Großmann (18) vom Cantor-Gymnasium Halle durch die Entwicklung und den Bau einer vanadiumbasierten Flussbatterie mit Elektroden aus anodisch oxidierter Graphit-Folie um. 

 

Drei Mädchen und fünf Jungen stellten vier Forschungsarbeiten im Fachgebiet Technik ihrer Jury vor.
Pia Schumann (15) Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen, untersuchte eine kostengünstige Alternative zu einer teuren Kameranachrüstung an Teleskopen für den Einsatz bei Fotoapparaten für die Astrofotografie. 

 

Leon Zeissler (18), Michel Graße (18) und Markus Tuchelt (17) entwickelten ihre Pancakemaschine weiter, die sie schon einmal ausstellten. Jetzt wurde die Zuführung vom Teig zur Herdplatte automatisiert. Denn wenden, backen und servieren konnte die Pancakemaschine bisher schon allein. 
Nam Pham Dinh (19), Gymnasiast und Markus Thilo (18), Auszubildender, konstruierten eine Modellrakete mit zusätzlichen Klappen, um ein autonomes Starten und Landen zu ermöglichen – gesteuert durch KI.
Johanna Lippmann (13) und Elisabeth Reuter (12) testeten Software und passendes Druckermaterial für 3D-Drucker. 

 

Im Fachgebiet Arbeitswelt präsentierten fünf Jungforscher/Innen vier Projekte.
Für Helena Richter (18 war die Corona-Pandemie der Anlass, die Partikelausbreitung beim Niesen mit Markern zu visualisieren. 

 

Fabian Ebert (12) und Philip Krompholz (11) hatten die Idee, Container-Dächer auf ihrem Schulhof zu begrünen, um dann die Pflanzen für die Schulküche zu verwenden. Die Tragfähigkeit der Dächer wurde geprüft. 

 

Der 11-jährige Felix Neuber, Cantor-Gymnasium Halle, entwickelte eine Rücken-App zur Vermeidung von gebeugter Haltung beim Sitzen. Diese App wird auf einem Handy installiert, das Handy wird dann am hinteren Teil des Halses eines Menschen befestigt. Ein schlechter Winkel beim Sitzen löst ein Signal aus.

 

Aber auch in den Fachgebieten Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften und Physik wurde wieder eifrig geforscht. Es lagen je zwei Arbeiten zur Bewertung vor. 

 

Drei Jungforscher vom Südstadt-Gymnasium Halle traten im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften an. Yannik Friedrich (12) und Fars Dawid (12) beobachteten die Lichtverschmutzung in der Stadt Halle. Martin Rauch (18) testete ein Gerät zur visuellen Prüfung von Fließgewässern nach hydrologischen Gesichtspunkten am Beispiel des Flüsschens Reide. 

 

Daniel Ander (17) und Erik Walter (16) sorgen sich um die Sicherheit von Kleintieren, wenn ein Mähroboter mit scharfen Messern im Garten zum Einsatz kommt. Sie entwickelten im Fachgebiet Mathematik/Informatik eine kostengünstige KI-Lösung für den Mähroboter zur Vermeidung von Unfällen. 
Nam Pham Dinh (19) beschäftigte sich in seinem zweiten Projekt beim Wettbewerb im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit Lippenlesen, unterstützt durch KI. 


Im Fachgebiet Physik wurden zwei Arbeiten vorgestellt. Sebastian Mitte (16) suchte nach einer Lösung zur Energieeinsparung mittels geeigneter Wärmedämmung. Linus Trautmann (11) unternahm praktische Versuche zur Entwicklung einer dynamischen Lesebrille.  

 

Jedes der 27 Projekte des Wettbewerbes erhielt ein Zeitfenster für das Gespräch mit der jeweiligen Fachjury, unterstützt durch die Jury Umwelt.

 

In seiner Grußbotschaft sagte der Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH, Dr. Frank Wilgmann: „Großer Dank und Anerkennung allen jungen Forscherinnen und Forschern, die unter Schwierigkeiten und mit hohem Engagement in der Zeit der Pandemie den Blick in die Zukunft richteten.“ 
Die Festlegung der Preise sowie der Sonderpreise und die anschließende Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung erfolgten per Videokonferenz. 

 

Die jeweils Erstplatzierten der sieben Fachrichtungen werden dann gegen andere Regionalsieger beim Landeswettbewerb in Halle am 7. April 2021 um die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb 27. bis 30. Mai 2021 in Heilbronn kämpfen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bitterfeld.bayer.de
www.jufo-sachsen-anhalt.de
www.jugend-forscht.de

 

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Zukunftsgerichtete Aussagen 

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen


Mittwoch, 16. Dezember 2020


Bayer Bitterfeld GmbH verlieh erneut Wissenschaftspreis in Kooperation mit dem Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Zwei junge Wissenschaftler wurden ausgezeichnet

 

Bayer

Bitterfeld-Wolfen, 16. Dezember 2020 - Die Bayer Bitterfeld GmbH verlieh erneut den Wissenschaftspreis des Unternehmens für hervorragende Dissertationen an der Martin-Luther-Universität Halle (MLU), Institut für Pharmazie. Im Jahr 2008 wurde dieser Preis erstmals ausgelobt. Bis zu diesem Jahr erhielten sechzehn junge Wissenschaftler diese Auszeichnung. 
Mit der Preisverleihung würdigt das Unternehmen die vielfältigen und erfolgreichen Forschungen im Rahmen von Doktorarbeiten am Institut. 

 

In diesem Jahr wurden gleich zwei junge Wissenschaftler ausgezeichnet:
Dr. Carolin Riehl - für ihre Dissertation zum Thema „Characterization of amorphous solid dispersions “ und Dr. Karsten Riehl. Er forschte zum Thema "Polymere Mikropartikel mit unterschiedlichen Oberflächenladungen als Adjuvans-Plattform für die aktive Vakzinierung"
Beide Wissenschaftler schlossen mit dem Prädikat summa cum laude ab.

 

Die ausgezeichneten Arbeiten wurde von der Universität gemeinsam mit der Bayer Bitterfeld GmbH ausgewählt und bewertet.
Bei der Auswertung ließ sich die Jury vom wissenschaftlichen Wert, von der internationalen Sichtbarkeit der Erforschungen und von der Anfertigung der Arbeiten an der Martin-Luther-Universität leiten.

 

Die Verleihung des Wissenschaftspreises der Bayer-Bitterfeld GmbH fand in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Rahmen des Festaktes zur Zeugnisübergabe an die Absolventen des pharmazeutischen Institutes in der historischen Aula im Löwengebäude der MLU statt.

 

Aufgrund der aktuellen Situation trafen sich die jungen Wissenschaftler Dr. Carolin Riehl und Dr. Markus Riehl mit dem Juror von Bayer,  Dr. Reinhard Walter und mit dem Betreuer  Prof. Dr. Karsten Mäder, MLU Fachbereich Pharmazie, zu einer virtuellen Preisvergabe. Seitens Bayer Bitterfeld hörten auch interessierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Abteilung von Dr. Reinhard Walter und von der Martin-Luther-Universität zu.

 

Dr. Reinhard Walter, Head of Process Technology bei der Bayer Bitterfeld GmbH, würdigte die Preisträger. Er unterstrich die Bedeutung des Preises für das Unternehmen. „Mit dem Wissenschaftspreis folgen wir einer langen Tradition der Bayer AG, wissenschaftliche Leistungen anzuerkennen. Wir wollen auf uns aufmerksam machen als hochmodernen Produktionsstandort und interessanten Arbeitgeber in der Nähe zur Universität“, sagte Dr. Walter.  Er erinnerte auch an Forschungskooperationen von Bayer mit der Martin-Luther-Universität in den 90er Jahren, wo auch er dabei war. Damals wurden Anwendungen und therapeutische Effekte des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure, dem Herzstück von Aspirin©, untersucht. 

 

In einer Laudatio erklärte Prof. Dr. Karsten Mäder den Inhalt beider Dissertationen.


Dr. Carolin Riehl hat eine kumulative Arbeit als Dissertationsschrift vorgelegt. Zentrales Thema der Arbeiten ist die Charakterisierung von amorphen festen Dispersionen, einem sehr aktuellen Gebiet der pharmazeutischen Technologie. Aufgrund der Schwerlöslichkeit vieler Wirkstoffe sind galenische Maßnahmen erforderlich, um die Löslichkeit und die Lösungsgeschwindigkeit zu verbessern, da ansonsten keine ausreichende Bioverfügbarkeit erreicht werden kann. Frau Dr. Riehl hat einen wesentlichen Beitrag auf dem Gebiet der amorphen Systeme geleistet.

 

Dr. Markus Riehl hat eine kumulative Promotionsschrift auf dem Gebiet der Entwicklung von Adjuvantien angefertigt, welche auf vier Publikationen basiert. Adjuvantien spielen eine wesentliche Rolle für die Effizienz von Impfungen. Die Auswahl Adjuvantien ist bisher beschränkt. Ziel der Promotionsarbeit von Dr. Riehl war es, ein Adjuvantien-System zu entwickeln und zu charakterisieren, welches sich für eine Vielzahl von Antigenen eignet und entsprechend für verschiedene Indikationen anwendbar ist.

 

Über Bayer

 

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de 

 

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.