Unsere Ziele bis 2030

Wir haben klare Ziele definiert, die wir bis 2030 erreichen wollen. Damit leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der UN SDGs.

 

Wir helfen, das Leben der Menschen zu verbessern, indem wir bis 2030...

Kleinbauern bis 2030 unterstützen

… 100 Millionen Kleinbauern in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommensniveau dabei unterstützen, sich selbst und andere zu ernähren. Weltweit gibt es rund 550 Millionen kleinbäuerliche Betriebe, die bis zu 80% der Nahrungsmittelversorgung ihrer Länder sicherstellen. Viele von ihnen können jedoch kaum ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten. Wir helfen, indem wir den Zugang zu Wissen, Produkten und Dienstleistungen verbessern.

Beschreibung der Methodik (PDF, 260 KB)

 

Zugang Gesundheitsprodukte 2030

… 100 Millionen Menschen in unterversorgten Gemeinden den Zugang zu alltäglicher Gesundheit ermöglichen. Mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung hat derzeit keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten, einschließlich Produkten zur Selbstmedikation. Das werden wir durch die Verfügbarkeit entsprechender Produkte und Aufklärung ändern.

Beschreibung der Methodik (PDF, 203 KB)

 

Familienplanung ermöglichen 2030

… 100 Millionen Frauen in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommensniveau Zugang zu moderner Empfängnisverhütung verschaffen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wird die Gleichstellung der Geschlechter ein entscheidender Faktor für die künftige wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Welt sein. Wir wollen die Rolle der Frau stärken und unsere Bemühungen in der modernen Familienplanung vertiefen.

Beschreibung der Methodik (PDF, 213 KB)

Darüber hinaus wollen wir…

...die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit unserer pharmazeutischen Produkte in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen erhöhen. Wir werden Programme für eine gerechte Preisgestaltung und Bezahlbarkeit für die Patienten verfolgen.

 

…unsere Zusammenarbeit mit der WHO fortsetzen, um tropische Krankheiten wie die Afrikanische Schlafkrankheit und die Chagas-Krankheit zu bekämpfen, die typischerweise die untersten Ebenen der Einkommenspyramide am schlimmsten treffen.

 

...in unserer Division Consumer Health eine nachhaltige Produktion und den Übergang zu einem Kreislaufwirtschaftssystem etablieren, um Material zu reduzieren, zu recyceln, wiederzuverwenden und zu ersetzen.

 

Wir reduzieren den ökologischen Fußabdruck

Wir unterstützen das Pariser Klimaschutzabkommen mit dem Ziel, die globale Erderwärmung auf 1,5°C bzw. deutlich unter 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Stand zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund haben wir 2019 die Klimaneutralität unserer eigenen Standorte im Rahmen unseres Klimaprogramms zu einem unserer Konzernziele bis 2030 gemacht.

 

Emissionen 2030

Erreichen wollen wir dieses Ziel durch die Reduktion unserer Emissionen (Scope 1 und 2) absolut um 42 %. Die unabhängige Science Based Targets Initiative (SBTi) hat die Klimaschutzziele der Bayer AG geprüft und bestätigt, dass Bayer seinen Anteil leistet, die globale Erderwärmung auf 1,5° C zu begrenzen – entsprechend den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens.

 

Um das Ziel zu erreichen, werden wir zukünftig verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, Energieträger, Kompensation und Wertschöpfungskette umsetzen und bis 2030 für mehr Energieeffizienz 500 Mio. EUR in unsere eigenen Anlagen investieren.

 

Zertifikate 2030

Die verbleibenden Emissionen werden wir bis 2030 durch den Erwerb von Zertifikaten aus geprüften Klimaschutzprojekten, vor allem im Waldschutz und in der Landwirtschaft, vollständig ausgleichen. Bei der Auswahl der Projekte achten wir besonders darauf, dass sie eine langfristige Bindung von CO2 ermöglichen (Permanenz) und dass diese ohne den Verkauf der Zertifikate nicht erfolgen würde (Zusätzlichkeit). Darüber hinaus haben wir uns weitere interne Qualitätsanforderungen gesetzt. Zum Beispiel müssen die Projekte nach international anerkannten Standards zertifiziert sein.

 

Lieferkette 2030

Mit den Produkten und Dienstleistungen von Bayer sind auch Emissionen verbunden, die vor oder nach der Tätigkeit des Unternehmens entstehen, also z.B. in der Lieferkette oder bei den Kundinnen und Kunden (sog. Scope 3-Emissionen). Hier hat die SBTi bestätigt, dass Bayer zur Begrenzung auf ein 2°C-Szenario beiträgt. Der CO2-Ausstoß soll um mindestens 12,3% in 2029 gegenüber der Ausgangsbasis von 2019 reduziert werden. Angesichts der sehr großen Anzahl an Lieferanten ist die 12,3%-Reduktion der Emissionen in der Lieferkette bzw. bei den Kundinnen und Kunden vergleichbar herausfordernd wie die Reduktion von 42 Prozent in den eigenen Emissionen.

Beschreibung der Methodik (PDF, 317 KB)

 

Darüber hinaus wollen wir…

...den Treibhausgas-Fußabdruck der Pflanzenproduktion, der beim Anbau von wesentlichen Kulturen auf Basis unserer Produkte entsteht, bis 2030 um 30 Prozent reduzieren.

 

...die Umweltauswirkungen von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 um 30 Prozent reduzieren. Unsere Innovationspipeline wird es den Landwirten ermöglichen, gleichzeitig die Erträge auf den bestehenden Anbauflächen zu steigern. Die Digitalisierung wird ein starker Hebel auf diesem Weg sein. Der Schutz der biologischen Vielfalt ist der Kern unserer Mission und der Weg in die Zukunft für die Landwirtschaft.

 

Die renommierte Ratingorganisation CDP („Carbon Disclosure Project“) hat Bayer mit dem höchsten Rating Double-„A“ und damit als führend in dem Bereich Klima und Wasser bewertet. Bereits seit 2005 wird Bayer in diesem Ranking geführt.

 

Weitere Informationen zu unserem Beitrag zum Umweltschutz lesen Sie hier.

 

Messbare Ziele fließen in die Vergütung ein

In die Entscheidungsprozesse des Unternehmens werden die Nachhaltigkeitsziele genauso integriert wie auch schrittweise in die Vergütungssysteme des Vorstands und des Managements. In 2020 erfolgt dies im Rahmen der qualitativen Komponente der kurzfristigen variablen Barvergütung, ab 2021 quantitativ in der langfristigen aktienbasierten Barvergütung. Ab 2021 fließt ihre Erreichung zu 20 Prozent in die langfristige Managementvergütung ein. Grundlage sind hierbei die 100-Millionen-Ziele sowie die von der SBTi geprüften Klimaziele als unsere Haupt-Leistungskennzahlen (Key Performance Indikatoren). Bayer hat damit 2020 als weltweit eines der ersten Industrieunternehmen seine Nachhaltigkeitsziele messbar und mit signifikantem Gewicht in der langfristigen Vergütung seiner Führungskräfte verankert.