Nachhaltigkeitspraktiken in der Lieferkette verbessern
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Wir gestalten unsere Beschaffungsprozesse nach hohen ethischen, sozialen und ökologischen Standards und unterstützen unsere Lieferanten dabei, diese zu erreichen.
Nachhaltige Geschäftspraktiken sind entscheidend, um Risiken in der gesamten Lieferkette zu minimieren. Zudem ist Nachhaltigkeit ein wichtiger strategischer Faktor für Bayer, um unsere globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und eine zuverlässige Versorgung mit Materialien, Waren und Dienstleistungen zu sichern.
Weitere Informationen finden Sie im Bayer Impact Report.
Unsere Zusammenarbeit basiert auf den Prinzipien des Verhaltenskodex für Lieferanten von Bayer. Unser umfassender globaler Leitfaden zum Verhaltenskodex für Lieferanten bietet konkrete Beispiele für bewährte Praktiken und Benchmarks, an denen sich unsere Lieferanten orientieren können, sowie Referenzen, wie z. B. die regulatorischen Rahmenbedingungen und Standards, denen die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Bayer zugrunde liegen. Um die Nachhaltigkeitspraktiken innerhalb der Lieferkette zu verbessern, verfolgen wir einen vierstufigen Managementprozess.
Dekarbonisierung der Lieferkette
Im Jahr 2020 hat Bayer ambitionierte absolute Reduktionsziele für die eigenen Geschäftsaktivitäten (Scope 1 und 2) sowie für Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) festgelegt. Diese stehen im Einklang mit den Kriterien der Science Based Targets Initiative (SBTi) und dem Ziel der Umsetzung bis Ende 2029.
2024 haben wir unsere Ziele gemeinsam mit der SBTi erneut validiert und das Reduktionsziel für Scope 3 Emissionen von ursprünglich 12,3 % auf 25 % angehoben. Unsere Aktivitäten werden durch ein funktionsübergreifendes Dekarbonisierungsprogramm gesteuert. Dieses Programm konzentriert sich auf vier Schwerpunkte: Zusammenarbeit mit Lieferanten, Stärkung des Einkaufs, Engagement entlang der Wertschöpfungskette sowie Leistungsmanagement.
Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie ihre Treibhausgasemissionen reduzieren, erneuerbare Energien nutzen und uns Daten zum Product Carbon Footprint (PCF) zur Verfügung stellen.
Responsible Procurement Program
Bayer engagiert sich kontinuierlich für den Aufbau von Fähigkeiten bei kleinen Unternehmen sowie Unternehmen, die von unterrepräsentierten Gruppen geführt werden, um ein inklusives, zukunftsfähiges Lieferantenökosystem zu stärken.
Weitere Informationen zu unseren Responsible Procurement Engagements, Auszeichnungen sowie unserer zentralen Initiative zur Kompetenzentwicklung von Partnern, das Momentum Supplier Development Program, finden Sie hier.
Menschenrechte
Die Achtung der Menschenrechte entlang der Lieferkette ist ein zentraler Bestandteil von Bayers Nachhaltigkeitsstrategie. Die Einkauf spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen. Unsere Menschenrechtsstrategie basiert auf den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) sowie den OECD-Leitlinien für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Wir verpflichten uns zur Einhaltung verbindlicher Vorschriften (z. B. SCDDA). Wir fördern sozial verantwortliche Einkaufspraktiken in unserer Beschaffungsstrategie und wollen eine positive Wirkung für die Rechteinhaber in unserer Lieferkette erzielen.
Bayer sponsort das „Energize Programm“ für unsere Lieferanten. Damit ermöglichen wir es ihnen, ihre Emissionen durch den Übergang zu erneuerbaren Energien zu reduzieren.
Dieses Programm, das von Schneider Electric koordiniert wird, bietet allen Bayer-Lieferanten bei Bedarf eine Expertenberatung sowie kostenlose Schulungen zu erneuerbaren Energien.
Bayer nutzt EcoVadis, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen in unserer globalen Lieferkette zu bewerten. Die Bewertungen umfassen Themen wie Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung und werden durch Nachweisdokumente und ein 360°-Screening überprüft.