Strategie

Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Nachhaltigkeit als Teil unserer Unternehmensstrategie

Eine wachsende und alternde Weltbevölkerung und die zunehmende Belastung der Ökosysteme gehören zu den größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheit und Ernährung hat Bayer, wie kein anderes Unternehmen, die Möglichkeit, über seine Geschäfte an den Lösungen dieser globalen Herausforderungen mitzuwirken: Mit unserem Handeln und unseren Produkten tragen wir dazu bei, die Landwirtschaft und den Zugang zu Ernährung und Gesundheit und dadurch das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus reduzieren wir unseren eigenen ökologischen Fußabdruck und zugleich den der Landwirtschaft.

 

 

Basis der strategischen und normativen Ausrichtung 

Nachhaltigkeit ist für uns mehr als eine unternehmerische Verantwortung: Nachhaltigkeit sichert das künftige Wachstum von Bayer. Daher ist Nachhaltigkeit essenzieller Bestandteil unserer Unternehmensstrategie, unserer Geschäftstätigkeit, unserer Unternehmenswerte und der Art und Weise, wie wir unsere Geschäfte führen. Nachhaltigkeit steht im Zentrum unserer Unternehmensvision „Health for all, hunger for none“ und beinhaltet für alle Divisionen die drei folgenden Kernelemente: 

  • inklusives Wachstum und Mehrwehrt für die Gesellschaft bei gleichzeitiger  
  • Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks sowie 
  • verantwortungsvolles Handeln entlang unserer Wertschöpfungskette. 

Wir setzen unsere Innovationskraft dazu ein, nachhaltige Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit zu entwickeln. So haben wir z. B. in unserer eigenen Forschung und Entwicklung Nachhaltigkeitskriterien etabliert. Darüber hinaus investieren wir mit unserer Einheit „Leaps by Bayer“ in disruptive Life-Science-Technologien und fördern mit unseren Stiftungen soziale Innovationen.  

 

 

Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen

Sustainability Vision DE

Unsere Strategie ist an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, SDGs) ausgerichtet, die bis zum Jahr 2030 erreichet werden sollen. 

 

In vielen Bereichen hinkt die Weltgemeinschaft den Zielen hinterher, umso wichtiger ist der Beitrag, den Unternehmen dazu leisten können. Aufgrund unseres Portfolios, der globalen Reichweite unseres Unternehmens und unserer Innovationskraft können wir viel bewirken. Dabei fördern wir besonders jene Nachhaltigkeitsziele, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht und bei denen wir über unsere Geschäfte und deren nachhaltige Transformation die größten Beiträge leisten können. 

 

 

Landwirtschaft

Im Bereich Landwirtschaft und Ernährung helfen unsere innovativen Produkte und Dienstleistungen, eine wachsende Weltbevölkerung besser zu ernähren und Hunger zu beenden (> SDG 2). Wir setzen auf inklusives Wachstum in Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommensniveau (Low- and Middle-Income Countries, LMICs). Da Landwirtschaft in den LMICs oft die einzige Einkommensquelle ist, helfen wir durch unser Engagement für Kleinbauern auch, Armut zu bekämpfen (> SDG 1). 

 

Durch innovative Lösungen, die eine nachhaltige, emissionsarme und resiliente Landwirtschaft fördern, helfen wir, das Klima, die Umwelt und Biodiversität zu schützen (SDGs 13, 15). In Zukunft wollen wir zudem den Einsatz von Wasserressourcen (> SDG 6) in der Landwirtschaft reduzieren.

 

Gesundheit

Im Bereich Gesundheit helfen wir durch die Geschäfte in unseren Divisionen Pharmaceuticals und Consumer Health, Krankheiten vorzubeugen bzw. zu behandeln. Mit unseren Produkten und Lösungen erreichen wir Menschen auf der ganzen Welt. Wir orientieren uns dabei auch an den Bedürfnissen der Menschen in LMICs, für die wir bestehende Produkte und Dienstleistungen verfügbar und bezahlbar machen. Wir treiben gezielt Innovationen voran und erhöhen die Resilienz unserer Produktions- und Lieferketten. So tragen wir dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern (> SDG 3).

 

Klimaschutz und verbesserte Resilienz

Unsere Dekarbonisierungsziele stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Dafür verfolgen wir umfangreiche Maßnahmen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen (> SDG 13). So reduzieren wir unsere eigenen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und Scope 2) und die Treibhausgasemissionen entlang unserer Wertschöpfungskette (Scope 3). Unsere Reduktionsziele wurden von der „Science based Targets initiative“ (SBTi) bestätigt. Darüber hinaus wollen wir bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen (net-zero emissions target) in unserer gesamten Wertschöpfungskette erreichen. Unsere Klimastrategie umfasst weitreichende Maßnahmen. Details dazu finden Sie im Kapitel 7. „Klimaschutz“.

 

Darüber hinaus helfen wir, die Resilienz von Bayer und unseren Kunden gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen. Auch entwickeln wir transformative Lösungen, durch die die Landwirtschaft weniger Treibhausgase emittiert und stattdessen zur Bindung von CO2 beiträgt. Sie wird damit zum wichtigen Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Details dazu finden Sie im Kapitel „Im Fokus: Landwirtschaf“.

Water & Climate in Conversation – is our world running into a water crisis // Part 1 János Áder, Howard Bamsey, Hannele Pokka und Petteri Taalas

 

 

 

Water & Climate in Conversation – is our world running into a water crisis // Part 2 Lindsey Aldaco-Manner, Marie-Claire Graf und Matthias Berninger

 

 

 

Biodiversity loss as part of the "triple crisis" Prof. Dr. Josef Settele und Matthias Berninger

 

 

 

Investing for a more sustainable world? Janne Werning und Matthias Berninger

 

 

 

What climate change really means. Prof. Dr. Friederike Otto und Matthias Berninger

 

 

 

Can we trust Science? Naomi Oreskes und Matthias Berninger:

 

 

 

Are our forests dying? André Guimarães und Matthias Berninger:

 

 

 

Financing Innovative Agriculture: John Dombrosky (Oerth Bio), Adam Struve (International Finance Corporation), Juergen Eckart (Leaps by Bayer), Helga Flores-Trejo (Bayer), Holger Kray (World Bank):

 

 

 

How can we respect planetary boundaries? Johan Rockström und Matthias Berninger:

 

 

 

How to save our planet? Diskussion am “Earth Overshoot Day” mit Saskia Bruysten (Yunus Social Business) und Matthias Berninger:

 

 

 

Locusts – a global threat to food and people: Keith Cressman (FAO), Holger Kray (World Bank), Balwinder Singh Kang (Farmer), Jimmy Kiberu (Bayer):