Strategie

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

„Health for all, hunger for none" – Hunger beenden, ein gesundes Leben für alle ermöglichen und dabei Ökosysteme schützen. Dazu tragen wir bei und dafür steht der Unternehmenszweck „Science for a better life“. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie, einem der vier strategischen Schwerpunkte des Konzerns, greifen wir die großen Herausforderungen unserer Zeit auf und stärken die gesellschaftliche Wirkung unseres Unternehmens und unseres Geschäfts. Wir setzen auf inklusives Wachstum bei gleichzeitiger Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks entlang unserer Wertschöpfungskette. Dabei sind wir überzeugt davon, dass wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen sollen. Nachhaltigkeit ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsstrategie.

 

Klimawandel, Wasserknappheit und der Verlust an Biodiversität gehören zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Menschheit konsumiert seit Jahrzehnten mehr natürliche Ressourcen, als unser Planet erneuern kann. Dieses Defizit hat bereits seine Spuren hinterlassen. Es beeinträchtigt die Gesundheit der Menschen und gefährdet die Nahrungsversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung. Armut, Ungleichheit, Krankheiten und Hunger nehmen zu. Auch die Gesundheitsversorgung ist in vielen Teilen der Welt immer noch auf diejenigen beschränkt, die sie sich leisten können.

 

Als weltweit tätiges Unternehmen, das in den Bereichen Gesundheit und Ernährung führend ist, können wir durch unsere Geschäftstätigkeit maßgeblich dazu beitragen, dafür Lösungen zu finden. Wir tragen hier eine große Verantwortung, denn auch unsere Wertschöpfungsketten sind Teil des Problems.

 

Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen und unsere Ziele bis 2030

Nachhaltigkeit ist im Kern unserer Strategie verankert. Unsere Geschäfte fördern eine nachhaltige Entwicklung, entfalten dadurch gesellschaftliche Wirkung und erschließen Wachstumschancen für unser Unternehmen. Basis für die nachhaltige Ausrichtung unseres Konzerns sind verantwortungsvolle Geschäftspraktiken, für die die Bayer Societal Engagement (BASE)-Prinzipien grundlegend sind. Ein unabhängiger, extern besetzter Nachhaltigkeitsrat steht dem Unternehmen bei strategischen Fragestellungen zur Seite und bringt neue Perspektiven ein.

 

Bereits heute erreichen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen mehr als eine Milliarde Menschen weltweit. Nun werden wir weiter in inklusives Wachstum investieren, um mehr Menschen eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Dafür haben wir uns klare Ziele bis 2030 zu unseren Kernthemen Ernährungssicherung, Gesundheitsversorgung und Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks gesetzt, an deren Erreichung wir uns messen lassen.

 

Unser Beitrag zu den UN SDGs

Wir leisten einen bedeutsamen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Als einer der Hauptakteure in den Bereichen Gesundheit und Ernährung beeinflussen wir viele der 17 SDGs; mit den größten Auswirkungen auf #2 Kein Hunger, #3 Gesundheit und Wohlergehen, #5 Geschlechtergleichstellung, #13 Maßnahmen zum Klimaschutz und #15 Leben an Land.

Bayer-Position zu den UN-Zielen zur nachhaltigen Entwicklung

 

Im Dialog

Dialog und Austausch mit allen Stakeholdern ist uns sehr wichtig. Denn nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen und den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft gestalten. Nicht umsonst lautet das SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“. Hierzu wollen wir unseren Beitrag leisten. In diesem Sinne engagieren wir uns in zahlreichen Dialogen und Diskussionen. Zwei unserer eigenen Initiativen für mehr Partnerschaft und Transparenz möchten wir an dieser Stelle hervorheben.

 

120 Months

In monatlichen Artikeln auf LinkedIn gibt Matthias Berninger, Leiter Public Affairs, Science and Sustainability, in der Serie „120 months“ einen Überblick über wichtige Themen, Fortschritte oder auch Misserfolge unserer eigenen Arbeit.

Lesen Sie hier die 120-months-Beiträge.

 

LinkedIn Live Talks

Regelmäßig laden wir zu virtuellen Live Talks zu aktuellen Themen ein. Wir wollen damit Bewusstsein für wichtige Zusammenhänge schaffen, den Austausch fördern und zur Lösung von Problemen beitragen. Konstruktiv-kritischer Dialog ist uns hierbei sehr wichtig.

Can we trust Science? Naomi Oreskes und Matthias Berninger:

 

 

Are our forests dying? André Guimarães und Matthias Berninger:

 

 

Financing Innovative Agriculture: John Dombrosky (Oerth Bio), Adam Struve (International Finance Corporation), Juergen Eckart (Leaps by Bayer), Helga Flores-Trejo (Bayer), Holger Kray (World Bank):

 

 

How can we respect planetary boundaries? Johan Rockström und Matthias Berninger:

 

 

How to save our planet? Diskussion am “Earth Overshoot Day” mit Saskia Bruysten (Yunus Social Business) und Matthias Berninger:

 

 

Locusts – a global threat to food and people: Keith Cressman (FAO), Holger Kray (World Bank), Balwinder Singh Kang (Farmer), Jimmy Kiberu (Bayer):