Strategie

Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

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„Health for all, hunger for none“ – Hunger beenden, ein gesundes Leben für alle ermöglichen und dabei Ökosysteme schützen. Dazu tragen wir bei und dafür steht der Unternehmenszweck „Science For A Better Life“. „Mit unserem Nachhaltigkeitsengagement, einem der vier strategischen Schwerpunkte des Konzerns, greifen wir die großen Herausforderungen unserer Zeit auf und stärken die gesellschaftliche Wirkung unseres Unternehmens und unseres Geschäfts. Wir setzen auf inklusives Wachstum bei gleichzeitiger Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks entlang unserer Wertschöpfungskette. Dabei sind wir überzeugt davon, dass wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen müssen. Nachhaltigkeit ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsstrategie“, betont Matthias Berninger, Leiter Public Affairs, Science & Sustainability. 

 

Klimawandel, Wasserknappheit und der Verlust an Biodiversität gehören zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Menschheit konsumiert seit Jahrzehnten mehr natürliche Ressourcen, als unser Planet erneuern kann. Dieses Defizit hat bereits seine Spuren hinterlassen. Es beeinträchtigt die Gesundheit der Menschen und gefährdet die Nahrungsversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung. Gleichzeitig nehmen Armut, Ungleichheit, Krankheiten und Hunger zu. Auch die Gesundheitsversorgung ist in vielen Teilen der Welt immer noch auf diejenigen beschränkt, die sie sich leisten können.

 

Als weltweit tätiges Unternehmen, das in den Bereichen Gesundheit und Ernährung führend ist, helfen wir durch unsere Geschäftstätigkeit, dafür Lösungen zu finden. 

 

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen 

Die Nachhaltigkeit steht im Zentrum unserer Strategie, unserer Geschäftstätigkeit und unserer Bewertungsgrundlage für die Art und Weise, in der wir unsere Geschäfte führen. Unsere Geschäftsbereiche fördern eine nachhaltige Entwicklung, entfalten dadurch gesellschaftliche Wirkung und erschließen Wachstumschancen für unser Unternehmen. Basis für die nachhaltige Ausrichtung unseres Konzerns sind verantwortungsvolle Geschäftspraktiken, bei denen die Prinzipien zum Bayer Societal Engagement (BASE) eine wichtige Rolle spielen. Ein unabhängiger, extern besetzter Nachhaltigkeitsrat berät das Unternehmen in allen Nachhaltigkeitsbelangen.

 

Bereits heute erreichen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen mehr als eine Milliarde Menschen weltweit. Nun werden wir weiter in inklusives Wachstum investieren, um mehr Menschen eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Dafür haben wir uns klare Ziele bis 2030 zu unseren Kernthemen Ernährungssicherung, Gesundheitsversorgung und Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks gesetzt. 

 

Nachhaltigkeitsziele bei der Vergütung von Führungskräften

Wir wollen daran gemessen werden, wie effektiv wir unsere Nachhaltigkeitszusagen einhalten. Deshalb werden die Nachhaltigkeitsziele in die Entscheidungsprozesse und in die Vergütungssysteme aller Führungsebenen einschließlich des Vorstands integriert. Die Zielerreichung fließt zu 20 Prozent in die langfristige Managementvergütung ein. Grundlage sind hierbei die 100-Millionen-Ziele sowie die von der SBTi geprüften Klimaziele als unsere Key Performance Indicator. Bayer ist damit weltweit eines der ersten Industrieunternehmen, das seine Nachhaltigkeitsziele messbar und mit signifikantem Gewicht in der langfristigen Vergütung seiner Führungskräfte verankert.

Im Dialog

Dialog und Austausch mit all unseren Stakeholdern sind uns besonders wichtig. Denn nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen angehen und die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft gestalten. Nicht ohne Grund lautet das SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und beteiligen uns deshalb an vielen Dialogen und Diskussionen. Zwei unserer eigenen Initiativen für mehr Partnerschaft und Transparenz möchten wir hier vorstellen.

 

Live Talks auf LinkedIn

Regelmäßig laden wir Menschen zu virtuellen Live-Gesprächen zu aktuellen Themen ein. Damit möchten wir auf wichtige Sachverhalte aufmerksam machen, den Austausch fördern und zur Lösung von Problemen beitragen. 

Investing for a more sustainable world? Janne Werning und Matthias Berninger

 

 

 

What climate change really means. Prof. Dr. Friederike Otto und Matthias Berninger

 

 

 

Can we trust Science? Naomi Oreskes und Matthias Berninger:

 

 

 

Are our forests dying? André Guimarães und Matthias Berninger:

 

 

 

Financing Innovative Agriculture: John Dombrosky (Oerth Bio), Adam Struve (International Finance Corporation), Juergen Eckart (Leaps by Bayer), Helga Flores-Trejo (Bayer), Holger Kray (World Bank):

 

 

 

How can we respect planetary boundaries? Johan Rockström und Matthias Berninger:

 

 

 

How to save our planet? Diskussion am “Earth Overshoot Day” mit Saskia Bruysten (Yunus Social Business) und Matthias Berninger:

 

 

 

Locusts – a global threat to food and people: Keith Cressman (FAO), Holger Kray (World Bank), Balwinder Singh Kang (Farmer), Jimmy Kiberu (Bayer):