Kernthemen

Klimaschutz

Ohne geeignete Gegenmaßnahmen werden die Temperaturen weltweit um deutlich mehr als 2°C steigen. Das gefährdet die Ökosysteme unserer Erde und bedroht die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze. Die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln wäre gefährdet. Bei Bayer unternehmen wir deshalb mehrere Schritte, um die Treibhausgas-Emissionen innerhalb unseres Unternehmens und entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette gemäß den Anforderungen des Pariser Abkommens zu reduzieren.

 

Unsere Nachhaltigkeitsziele zum Klimaschutz bis 2030:

  • Bayer will bis 2030 klimaneutral sein. Hierzu werden wir Energieeffizienzmaßnahmen an unseren Standorten umsetzen und den zugekauften Strom zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umstellen. Die verbleibenden Emissionen werden durch den Erwerb von Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten mit anerkannten Qualitätsstandards kompensiert.
  • Entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette werden wir die Treibhausgas-Emissionen durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden senken.
  • Unsere Ziele stehen in Einklang mit den Ambitionen des Paris-Abkommens die globale Erderwärmung auf 1,5°C bzw. deutlich unter 2°C zu beschränken. Wir haben uns der weltweit führenden Science-Based-Targets-Initiative angeschlossen, die unsere Reduktionsziele transparent überprüft. Diese Initiative wurde vom Carbon Disclosure Project (CDP), dem UN Global Compact, dem World Resources Institute (WIR) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) gegründet. Mittlerweile haben sich dort mehr als 800 Unternehmen dazu verpflichtet, die Herausforderung des Klimawandels aktiv anzugehen und sich transparente Ziele zur Reduktion ihrer Emissionen im Einklang mit dem Paris-Abkommen zu setzen.

 

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  • Darüber hinaus wird Bayer mit Landwirten zusammenarbeiten, um den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft zu verringern, die heute ca. 25% der weltweiten Emissionen verursacht. Wir wollen dazu beitragen, die Treibhausgas-Emissionen in großen Agrarmärkten – pro Kilogramm Ernteertrag – bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Dies bezieht sich auf die emissionsintensivsten Kulturen in den Regionen, in den Bayer aktiv ist. Hierzu wird Bayer die Landwirte bei der Anwendung klimafreundlicher Praktiken unterstützen, beispielsweise weniger zu pflügen und digitale Lösungen zu nutzen, um so weniger CO2 freizusetzen.
  • Bayer wird sich in weiteren klima- und umweltrelevanten Bereichen engagieren: so wollen wir beispielsweise die Umweltauswirkungen von Pflanzenschutz bis 2030 um 30 Prozent reduzieren, Projekte zum Erhalt der (Regen-)Wälder unterstützen und konzernweit den Einsatz von umweltfreundlicheren Verpackungsmaterialien forcieren.

 

Mehr Informationen zum Klimaprogramm

 

1 Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 (marktbasiert) der umweltrelevanten Standorte, d. h. solcher mit mehr als 1,5 TJ Jahresverbrauch an Energie, einschließlich der Emissionen der Fahrzeugflotte.

 

2 Wissenschaftsbasiertes Klimaziel, das im Einklang mit den Ergebnissen des Paris-Abkommens steht, die globale Erderwärmung auf 1,5 °C bzw. deutlich unter 2 °C zu beschränken.