Wenn Feiertage und coronabedingte Einschränkungen auf den Magen schlagen

Nicht nur Liebe geht durch den Magen. Coronabedingte Einschränkungen, Stress und manche Gerichte tun es auch. Pflanzliche Arznei kann Beschwerden lindern – und bringt den Verdauungstrakt wieder ins Gleichgewicht.

Gegen Ende des Jahres kommen überall auf der Welt Familien und Freunde zusammen. Wegen der Pandemie werden Treffen und Familienfeiern dieses Jahr anders ablaufen als sonst – trotzdem sind diese Tage nach langer Zeit mit sozialer Distanz besonders wertvoll. Was gut für unser Gemüt sein kann, kann für den Magen möglicherweise eine Herausforderung werden – vor allem dann, wenn es bedeutet, dass Süßigkeiten und fettiges oder reichhaltiges Essen in größeren Mengen als sonst konsumiert werden.

 

Warum verbinden so viele Menschen fettiges Essen mit Genuss? Das liegt daran, dass bestimmte Regionen im Hirn besonders gut auf fettiges und kalorienreiches Essen anspringen. Zum anderen können sich viele Geschmacksstoffe gut in Fett auflösen - Fett macht als sogenannter Geschmacksträger Essen also aromatisch. Große Mengen an Fett oder auch an Kohlenhydraten führen aber auch dazu, dass Essen länger im Magen verweilt. Dadurch können sich Gase bilden. Die Folge sind Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Völlegefühl. Manchmal hilft dagegen ein kurzer Verdauungsspaziergang. Bei hartnäckigeren und wiederkehrenden Beschwerden reicht es aber oft nicht, sich nur zu bewegen – dann kann pflanzliche Arznei den Magen und Darm in Schwung bringen.

 

Corona: Magen-Darm-Probleme durch Stress

Doch nicht nur zu viel Schlemmerei sorgt für Probleme im Verdauungstrakt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) löst die derzeitige Situation bei Menschen auf der ganzen Welt Stress, Sorgen und Ängste aus1. Solche Gefühle können im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen – auch dauerhaft.

 

Die Folge sind oft wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen oder Blähungen. Gefühle, die auf den Magen schlagen? Der Grund dafür ist das „Bauchhirn“ – auch genannt Enterisches Nervensystem (ENS), ein Geflecht aus etwa 100 Millionen Nervenzellen in unserem Bauchraum, das den Verdauungsprozess steuert. Es reguliert z.B. die Produktion der Verdauungssäfte und die Muskelbewegungen von Magen und Darm.

 

Das Enterische Nervensystem kann als autonomes System unabhängig vom Gehirn arbeiten. ist aber über den Vagusnerv in kontinuierlichem Austausch mit dem zentralen Nervensystem. Diese Verknüpfung mit der obersten Steuerzentrale im Kopf ist von großer Bedeutung: „Gehirn und Verdauungstrakt tauschen ständig wichtige Informationen aus. Genau diese fein abgestimmte Verständigung kann aber durch Störungen aus dem Gleichgewicht geraten“, sagt Dr. Olaf Kelber, Experte für pflanzliche Arzneimittel bei Bayer.

 

Pflanzliche Arznei kann Abhilfe schaffen

Muss das Gehirn mit Stress oder großen psychischen Belastungen fertig werden, bezieht es in seine Reaktion oft andere Körperfunktionen z.B. die von Magen und Darm mit ein. Dann haben wir oft nicht nur mit Aufregung oder Nervosität zu kämpfen – sondern immer wieder auch mit Übelkeit, Blähungen oder Bauchschmerzen. Hier können ausgesuchte Heilpflanzen –– Abhilfe schaffen. Manchmal kann bei Magenproblemen schon eine Tasse Kamillentee Wunder wirken. Die medizinische Wirkung von Kamillenblüten ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Sie wirken entspannend auf verkrampfte Muskeln im Magen-Darm-Trakt und lindern zum Beispiel Blähungen und das Völlegefühl. Neben anderen wohltuenden Heilpflanzen, ist sie auch in dem neuen Iberogast® Advance enthalten. „Eine Kombination an Heilpflanzen hat den Vorteil, dass sie gegen verschiedene Beschwerden gleichzeitig wirken kann“, erklärt Dr. Olaf Kelber. wie sie den gereizten Magen und Darm beruhigen können.

 

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Pflichttext

Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit beim Anbau

Für den Anbau der Heilpflanzen, die in Iberogast® Advance und Iberogast Classic enthalten sind, gelten strenge Regeln. Nur ausgewählte Arzneipflanzen kommen in die Flasche. Diese untersucht und testet das Team von Bayer in Darmstadt. „Unterschiedliche Faktoren wie Klima, Boden, Erntezeit und Verarbeitung können die Qualität unserer Arzneipflanzen signifikant beeinflussen. Um die Qualität und Sicherheit unserer Pflanzen sicherzustellen, erfolgt der Anbau in bestimmten Regionen nach der Guten Landwirtschaftlichen Praxis (GACP – Good Agricultural and Collection Practice)“, sagt Dr. Dominic Sturm, Technical Supplier Manager Herbals. Joachim Leuschner, Head of Technical Supplier Management Herbals bei Bayer, ergänzt: „Nachhaltigkeit bezogen auf Beschaffung, Ökologie und Ethik steht bei uns im Arzneipflanzenanbau immer im Vordergrund.“ So kann Arzneipflanzenanbau sogar Biodiversität fördern.

„Aber auch Sodbrennen und andere Verdauungsbeschwerden sollten uns nicht davon abhalten, die kostbare Zeit mit Familien und Freunden beschwerdefrei zu genießen“, sagt Kelber weiter. Denn soziale Interaktion gibt uns Zufriedenheit und stärkt dadurch sogar unser Immunsystem – was in diesen Zeiten wichtiger denn je ist.

 

L.DE.COM.CH.12.2020.0479

 


1 https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/mental-health-considerations.pdf