Wie ein Sack Mais das Leben zweier Menschen veränderte
An dem Tag, als PJ die Info-Veranstaltung für Landwirte besuchte, war er verzweifelt. Er kam direkt aus der Kirche, wo er eine Kerze angezündet und Gott um Rat gefragt hatte. In den Monaten zuvor hatten er und seine Frau Thea hart gearbeitet, um sich mit ihrem Hof ein neues Leben aufzubauen und ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben im Alter zu verwirklichen. Sie hatten ihr gesamtes Geld in den Anbau von Melonen gesteckt, doch die Pflanzen gediehen nicht wie erwartet und konnten die Familie nicht ernähren. PJ und Thea waren kurz davor, wieder nach Manila zurückkehren, zu ihren alten Jobs als Callcenter-Agenten.
Doch dann gewann er unerwartet bei einer Verlosung auf dem Landwirtschaftsseminar. PJ sagt: „Das war wirklich der Wendepunkt.“ Sein Gewinn war ein Sack Maissaatgut, den er auf seinem Heimweg so fest umklammerte, als könnte er ihn vor dem Ertrinken retten. Und es wurde zur Rettung – PJ und seine Frau Thea bewirtschaften heute einen mittelgroßen Bauernhof auf den Philippinen, auf dem Mais die Hauptanbaupflanze ist. Sie beschäftigen sechs Erntehelfer und können sich Werkzeuge und andere Investitionen leisten, um ihren Betrieb zu erweitern.
Ohne den Fleiß und die Ausdauer des Paares wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen. Sie betonen aber auch, dass sie dem Bayer-Supportteam vor Ort viel zu verdanken haben, das ihnen von Anfang an fachkundige Beratung zur Aussaat und zur optimalen Pflanzenpflege für eine maximale Ernte gab. „Man merkt wirklich, wie sie einem bei jeder Frage helfen“, sagt Thea. Das Ergebnis: Schon im ersten Jahr wuchsen ihre Maispflanzen außerordentlich, und die reifen Kolben waren lang und voller großer Körner.
Als die benachbarten Bauern sahen, wie kräftig die Pflanzen waren und wie reichhaltig die Ernte ausfiel, wollten sie mehr von PJ und Thea lernen, die immer gerne helfen und ihre Erfahrungen teilen. Sie sagen: „Wir haben hier alle Bauern überzeugt, die Nachbarn bauen jetzt auch Bayer an.“
Thea und PJ sind nun zufrieden mit ihrem Leben und denken bereits an die Zukunft: „Was wir jetzt tun, ist unser Beitrag für die nächste Generation. Deshalb müssen wir ihnen auch beibringen, wie man das, was wir begonnen haben, bewahrt und pflegt.“