Leben mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration

Wie verteidigt man seine Unabhängigkeit, wenn feuchte AMD diese bedroht?

 Nicholas

Nicholas, 81, aus Sydney erzählt, wie das Leben mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration seinen Alltag veränderte – und warum ihm die dauerhafte Behandlung wichtig ist.

Trotz seines Alters ist Nicholas nach wie vor ein dynamischer und aktiver internationaler Berater mit Sitz in Sydney. Sein Leben ist geprägt von ständiger Aktivität und sein Sehvermögen ist zentral für alles, was das Leben lebenswert macht: Lesen, Reisen, Arbeiten und mit den Menschen in seinem Umfeld in Verbindung zu bleiben. All das stand plötzlich auf dem Spiel, als während seiner Arbeit in Vietnam, das Sehen auf seinem linken Auge unscharf wurde. Er hoffte, dass es vorübergehen würde. Doch das tat es nicht.

„Es ist, als wäre ich wieder am Leben“ 
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Bei Nicholas wurde vor sechs Jahren eine feuchte altersbedingte Makuladegeneration diagnostiziert. Am meisten habe ihn der Gedanke erschreckt, sein zentrales Sehvermögen vollständig verlieren zu können, wie er sagt.


Aber er hat Hoffnung: Nicholas erhält Injektionen in sein linkes Auge. Vier Jahre lang erhielt er diese jeden Monat und in den letzten zwei Jahren wird er nur noch alle drei Monate damit behandelt. Für ihn fühlt sich das wie „ein Atemzug frischer Luft“ an, weil es ihm mehr Freiraum gibt, zu reisen, Zeit mit seiner Frau, seiner Tochter und seinen Enkelkindern zu verbringen und sogar wieder eine beratende Tätigkeit in Betracht zu ziehen.


Nicholas fährt heute noch bei Tageslicht mit Brille Auto, liest mit Lesebrille, guckt aus der Nähe Fernsehen, schwimmt mehrmals pro Woche und besucht gerne seinen Sohn in der Nachbarschaft – diese Unabhängigkeit ist für seine Lebensqualität von zentraler Bedeutung.


Seine Botschaft an andere ist klar: Lassen Sie sich frühzeitig auf Makuladegeneration untersuchen, beginnen Sie früh mit der Behandlung und halten Sie den Behandlungsplan ein. Nicholas’ wichtigste Hoffnung bringt er bewegt zum Ausdruck, als er sagt: „Ich möchte mein Sehvermögen bis zu dem Tag behalten, an dem ich sterbe.“ 

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