Kleinbäuerin in Kenia

„Ich wünsche mir eine Gesellschaft ohne Hunger“

Margaret Kumbe

Früher erntete Margaret Kumbe gerade einmal zwei bis drei Säcke Mais pro Saison – ihre Familie davon allein zu ernähren war unmöglich. Durch ihre Zusammenarbeit mit Bayer konnte sie nicht nur den Ertrag ihrer Ernte steigern, sondern bildet heute auch Landwirte aus, um ihre Ernten und den Anbau zu optimieren.

Margaret Kumbe ist eine Kleinbäuerin aus Kenia, die mit Leidenschaft und Engagement daran arbeitet, das Leben ihrer Gemeinde zu verbessern. Sie leitet 14 Gruppen, in denen jede Dorfgemeinschaft vertreten ist, und die aus 25 bis 30 Mitgliedern bestehen. Das bedeutet, dass sie mehr als 400 Landwirte ausbildet, um die Produkte von Bayer und die Lebensmittelproduktion, insbesondere den Maisanbau, zu optimieren. 

 

Vor ihrer Zusammenarbeit mit Bayer und dem CGA (Commercial Grain Association) war Margaret ausschließlich Süßkartoffelproduzentin und ihre Maisernte blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Heute hat sich ihre Ernte erheblich verbessert: „Jetzt ernte ich Mais und Hunger ist kein Problem mehr in meinem Haushalt“, sagt sie stolz.

Woman in crop field
Wie können richtige landwirtschaftliche Praktiken Frauen stärken? Margarets Geschichte
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Diese Unterstützung hat es Margaret auch ermöglicht, ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. „Beide konnten ihr Studium abschließen, dank der Produkte von der Farm und dem Verkauf der Ernte“, erklärt sie. Neben dem Anbau von Mais engagiert sie sich auch in der Verdichtung von Mais und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln. Wichtig sei aus ihrer Sicht das richtige Management der Anbauflächen und der korrekte Abstand beim Pflanzen.

 

Durch ihre Schulungen lehrt Margaret, wie Landwirte Kosten senken und gleichzeitig eine große Menge an Lebensmitteln sowie Überschüsse für den Verkauf produzieren können. Sie führt auch VSLA-Gruppen (Village Savings and Loan Associations) ein, in denen die Mitglieder wöchentlich einen bestimmten Geldbetrag in einen gemeinsamen Topf einzahlen. „Jeder Landwirt bringt 30 Bob ein“, sagt sie. Wenn sie bereit sind, landwirtschaftliche Aktivitäten durchzuführen, können sie sich Geld aus dem gemeinsamen Topf leihen. Nach der Rückzahlung wird der Zins unter den Mitgliedern aufgeteilt.

 

Margaret Kumbe ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine engagierte Kleinbäuerin nicht nur ihre eigene Lebensqualität verbessern kann, sondern auch die ihrer Gemeinschaft. „Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der niemand Hunger leidet, eine Gesellschaft, in der Frauen durch einen Haushalt mit ausreichend Nahrung gestärkt werden“, schließt sie.

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