„Sie haben den schlimmsten Krebs, den es gibt“
Nach einer verheerenden Krebsdiagnose war der Schock groß, doch Joachim gab nicht auf, sondern kämpfte sich wieder zurück – und konnte sogar endlich seinen Bruder in Thailand besuchen.
Joachim litt unter fürchterlichen Rückenschmerzen, die ihn daran hinderten, richtig zu laufen und Auto zu fahren. Es fiel ihm schwer, Treppen zu steigen, und selbst Schlafen war nicht mehr problemlos möglich, da er nicht mehr auf der Seite liegen konnte. Er erinnert sich noch genau an den Moment, als er in seiner Arztpraxis die lebensverändernde Nachricht erhielt: „Sie haben den schlimmsten Krebs, den es gibt. Er hat bereits gestreut und zerfrisst Ihre Knochen.“
Diese schockierende Diagnose, begleitet von einem PSA-Wert von 9.973, stellte einen Wendepunkt in seinem Leben dar. Sein Arzt stellte ihm einen Plan auf, der neben Tabletten auch jedes halbe Jahr eine Knochenaufbauspritze und eine Hormonspritze beinhaltete.
Heute berichtet Joachim stolz, dass sein PSA-Wert seit über einem Jahr unter 0,01 liegt, was darauf hinweist, dass der Krebs kaum nachweisbar ist. „Mir geht es einfach super und ich gehe wieder positiv durch das Leben. Wir haben nur eines und das will ich genießen“, erzählt er und berichtet, wie er sich im vergangenen Jahr einen Traum erfüllt habe: Gemeinsam mit seiner Schwester sei er nach Thailand geflogen, um dort seinen Bruder und dessen Frau, die dort leben, zu besuchen. Für Joachim steht fest: „Ich habe ein zweites Leben bekommen.“