Wie die Landwirtschaft CO2-neutral werden kann

Superkräfte der Landwirtschaft helfen im Kampf gegen den Klimawandel

Der letzte Bericht des UN-Weltklimarats (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) verdeutlicht, dass wir einen kritischen Zeitpunkt in der Geschichte erreicht haben. Den Schätzungen des Berichts zufolge liegt die durchschnittliche Erderwärmung jetzt 1,1 °C über den vorindustriellen Rekordwerten.

CO2 binden

Nach den Ozeanen sind Böden die zweitgrößte Kohlenstoffsenke der Welt. Sie nehmen  mehr CO2 aus der Atmosphäre auf als sie freisetzen. 

 

Als einer der wenigen Sektoren ist die Landwirtschaft dazu in der Lage, Treibhausgase aus der Atmosphäre zu ziehen und gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu werden.

 

 

Das 2015 verabschiedete Pariser Klimaabkommen hat sich zum Ziel gesetzt, die durchschnittliche Erwärmung im 21. Jahrhundert auf 1,5 °C zu begrenzen. Alle im Bericht dargestellten Zukunftsszenarien bezüglich Emissionen zeigen, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 20 Jahre eine durchschnittliche Erwärmung von 1,5 °C erreichen werden. Selbst wenn wir bis 2050 klimaneutral sind – das Best-Case-Szenario in dem Bericht – wird die Erwärmung Mitte des Jahrhunderts in einem Höchstwert von 1,6 °C gipfeln. Die Botschaft ist deutlich: Zur Bewältigung dieser Herausforderung ist es unerlässlich, in allen Bereichen entschlossene Maßnahmen zu ergreifen.
 

Die Landwirtschaft spielt eine einzigartige Rolle darin, ein wesentlicher Teil der Lösung zu sein. Heute wird fast ein Viertel aller globalen Treibhausgas-Emissionen durch die Landwirtschaft verursacht. Aber die landwirtschaftlichen Betriebe haben gleichzeitig auch eine unglaubliche Superkraft, die sie ins Feld führen können: Durch Photosynthese wandeln sie CO2 aus der Luft in pflanzliche Stoffe um und binden es im Boden. Mithilfe von intelligenten klimagerechten Werkzeugen und Methoden können Landwirte die Pflanzen dazu anregen, noch mehr CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen und gleichzeitig die Menge und Auswirkungen von landwirtschaftlichen Treibhausgas-Emissionen verringern. 
 

Sehen Sie in unserem neuen Comic, wie eine Kombination aus natürlichen Superkräften der Pflanzen, bewährten landwirtschaftlichen Verfahren und beeindruckender Technologie den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen kann. 
 

Unser Weg zur Reduzierung von Treibhausgasen in der Landwirtschaft

In enger Zusammenarbeit mit den Erzeugern setzen wir uns dafür ein, den Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft in den Anbausystemen mit den stärksten Emissionen bis 2030 um 30 % zu reduzieren. Wir haben die Fähigkeit – und die Verantwortung – klimafreundliche Lösungen zu entwickeln und Landwirte zu deren Übernahme zu motivieren, indem wir innovative Geschäftsmodelle entwickeln, die den Landwirten zugutekommen, den Klimawandel bekämpfen und eine kohlenstofffreie Zukunft der Landwirtschaft vorantreiben.

 

Dieses ehrgeizige Ziel möchten wir erreichen, indem wir uns auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir die größte Wirkung erzielen können. Dazu arbeiten wir mit Landwirten und Partnern in der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, um den Treibhausgasausstoß in der Landwirtschaft und gleichzeitig die Emissionen in unseren eigenen Unternehmen zu reduzieren.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Bemühungen, die führende Kraft bei der Dekarbonisierung der Landwirtschaft zu sein.

 

 

Die Bayer Carbon Initiative

Diese Initiative ist ein innovatives, wissenschaftsbasiertes und kollaboratives Programm, das Landwirten hilft, Einnahmen durch die Einführung spezifischer klimafreundlicher Praktiken zu erzielen – wie z. B. Direktsaat und die Verwendung von Zwischenfrüchten.